(… K. eiert ja  s t ä n d i g  rum… ejh…)

Quelle.

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Der Widerspruch wird immer heftiger, die Kluft immer größer, oder wie auch immer man da sagt, hat man „das Ohr am Land“, „Silly“.

In der sogenannten Wirklichkeit geht gerade ein bisschen was, wie bereits erwähnt; K. wiederholt sich oft, wie bereits wiederholt angemerkt. Heute nun hat er sich gar recht munter unter die Osterrunde im Hause gemischt, wobei er von ihm selbst ungeahnte marktwirtschaftliche Fertigkeiten entwickelt hat, indem er wie geplant ganz spontan erst erschienen ist, als der Tisch schon fertig gedeckt war; selbst in ihm schlummert ein schelmischer Betriebswirt, wie es scheint, und hoffentlich wacht der nicht auf.

In seinen Träumen aber, bzw. „Träumen“, war K. heute wieder einmal in einer Gemeinschaftsunterkunft; er sollte sich demnach wohl eher neuerlich auf auch äußerliche Unbehaustheit einstellen denn auf die Zuweisung einer Wohnung…

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Quelle.

K. muss dauernd an den Lehrer denken, bzw. etwas denkt in ihm, der nicht nur ihn von der Fünften bis zur Zehnten in Bio unterrichtet hat. Der Mann war nicht nur in der Wahrnehmung des Herrn K. weit mehr als ein Fachlehrer, und manche seiner „Sprüche“, die beinahe therapeutischen Charakter hatten, hat K.’s Gehirn voll stasimäßig quasi hinter seinem Rücken gespeichert, während ihm ihr Sinn erst viele Jahre später aufgegangen ist, was wieder einmal beweist, dass K. eher der frühreife Typ zu sein scheint, *hüstel*.

Einmal hat der Mann sinngemäß angemerkt, dass in der weiteren Entwicklung der Menschheit in nicht allzu ferner Zeit der Augenblick kommen würde, in dem es 200 Shakespeares und 100 Goethes geben würde, und das würde sich dann anhören wie eine Robbenherde am Strand. – K. scheint, dass er dieses Bonmot bereits einmal erwähnt hat; allein, er wiederholt sich oft, wie bereits wiederholt angemerkt.

Diese Entwicklung ist jedoch im vollen Gange, scheint es K. des Weiteren; die Aphorismen, Bonmots, Epigramme usw., kurz Aphobongramme etwa bei Pinterest sind häufig weitaus witziger, geistreicher, treffender usw. als z. B. Headlines und Slogans von Profi-Textern, was mit Sicherheit nicht nur K. aufgefallen ist; Herr K. möchte nur mitteilen, dass er es auch bemerkt hat.

Trotzdem meldet er sich unverdrossen im Netz zu Wort, bloggender Weise postendermaßen, denn sein Geltungsdrang zwingt ihn dazu…

Quelle.

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