(… was aber kommt von der Hauptverwaltung Budenzauber [HAUBUZ]…)

Quelle.

Nichts wirklich Neues, wie auch sonst…

Vor etlichen Monden bereits kam diese Traumprüfung mit der Mitteilung bzw. „Mitteilung“: ‚Kein Reporter!‘ Das heißt, oder hat gehießen, oder wie auch immer, dass auch andere Leute, sogar launig leutende Budenzauberer, offenbar den Gedanken hatten, dass Herr K. doch versuchen könnte, wenn er denn wirklich nicht spinnen, „lügen“, dichten könne, als Journalist zu reüssieren… – Oder wie man da sagt, wenn man der voll fitte Privatpublizist ist.

War ja nix; „Prüfung“ nicht bestanden. – Wird K. den Tag erleben, an dem sich hochwertiger fachlicher Sozialisation unterzogen habende Mitgliederinnen und Mitglieder des Freudeskreises Anna Lyse voll schnallen, Alter, dass K. nicht spinnt, psychotisch ist, den Simulanten spielt usw.?

Der Tag wird wohl nicht kommen. Herr K. hat aber immer diese Phantasie, womit er sich schon wieder ein Ding gemacht hat, denn er hat ja keine Phantasie, dass er in den letzten Augenblicken seines Aufenthaltes auf dem dritten Planeten des Systems, wenn der knochige Typ mit dem historischen Handerntegerät für Gras und Getreide an seinem letzten Lotterbette kauernd lauert*, die Auflösung seines Lebensrätsels erleben darf, tandaradei…

Am gestrigen Vormittag nämlich war K. wieder einmal mit’m Radl da, und ein Mittelklassewagen ist schnittig-sportlich an K. vorbei gerauscht, der nicht nur als Werbeträger den Namen eines Printmediums trug, keine Namen, sondern bei dem, immer dem Wagen, es sich um einen Dienstwagen der Redaktion des besagten Mediums handelte.

Zwei hoffnungsvolle junge Talente grölten allerlei in einer Art, die es als sicher erscheinen lassen musste, dass K. gemeint war, zumal weit und breit kein weiterer Adressat der Verbalisierungen emotionalen Inhalts als Bestandteil der therapeutischen Trias zu sehen war. Das war dann wohl eine der hunderten sozusagen Entsprechungen von Traumszenen in der Realität, die K. seit 1986 erlebt hat, und, wie gesagt, hat sich das wohl erledigt mit postkommunistischem Kolumnisten und so, höhö.

(Setzt Alu-Hut auf. Abhang Vorhang. Minutenlanges stehendes Schweigen. Das technische Personal wirft Südfrüchte auf die Bühne. )

Dann wieder dieses Phänomen der gewissermaßen betonten Wortgruppen. K. hat sich schon mehrfach bemüht, und selbstverständlich ergebnislos, dieses Phänomen zu beschreiben; er hat das gar im Traum erlebt, dass in Texten einige Worte wie als Leuchtschrift hervorgehoben wurden, was, wie gleichfalls erwähnt, erstaunlich erscheinen könnte, weil wohl im Traum das Lesezentrum im Hirn gar nicht aktiviert werden kann. Lassen wir das!

Jetzt kam die Absage für die Wohnung, die K. mittelkürzlich besichtigt hatte, und K. war nicht eigentlich überrascht, aber dennoch verärgert, und er hat heftig ausagiert und bundesländerübergreifend Bewerbungen bösartig verschickt. Gestern hat er dann den eben oben angedeuteten Affekt Effekt in der sogenannten Realität erlebt, dass ein sozusagen Textteil hervorgehoben wurde bzw. K.’s frei schweifender Blick quasi fixiert auf einen Textteil.

K. muss petzen, er kann nicht anders; bringt ja eh‘ nix, weil die Budenzauberer das überhaupt nicht schert.

***

So. – Und nun die Pointe! Eben hat Herr K., verstohlen zwar, aber doch dringlich, in seinen, yeah, Account bei sowon.de geblickt, unter Nutzung des von der Kasse bezahlten hochwertigen Linsensystems auf seiner Nase, um – eine weitere Benennung festzustellen…

Ha! Ha!!!

Wo ist das Problem? Nun, Herr K. müsste jetzt einsehen, dass er spinnt, bzw. gesponnen hat, weil das von ihm als Budenzauber wahrgenommene und zumindest immer wieder in mystischen Andeutungen beschriebene Geschehen sozusagen widerlegt wurde, wenigstens zum Teil oder ein Stück weit**; allein, dergleichen wirkt eben nicht oder nicht gleich und nicht lange, weil die aus frühen Prägungen resultierenden Symptome bzw. „Symptome“ viele Male in der eben angedeuteten Weise widerlegt werden müssten, um ihre Wirkung zu verlieren. – Das hat K. jetzt ohne Joke gemeint; er muss das ja immer ausdrücklich anmerken, und hiermit hätte er angemerkt.

Was aber macht K. nun; abgesehen natürlich immer von dem, was er gegessen hat? – Er ist gleich wieder mit’m Radl da, denn der Besichtigungstermin steht noch nicht fest, sondern wird K. gemailt, aber man kann ja schon mal kieken mitte Oogen im Kopp, nich?

In diesem Sinne – gehet denn hin, meine Kindlein, und frevelt fürderhin nicht länger!

PS: Bla.

** Korrekt, endlich wieder einmal ’ne Lieblingsformulierung schier spielerisch eingefügt, ha!
** K. wollte schon lange einmal die Wendung „ein Stück weit“ anbringen, und hiermit hätte er nun angebracht.

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