(… wie war das – „Trau keinem über dreißig!“…)

Quelle… äh… – guckst Du hier!**
„Sei glöcklich, Du gutes Kend!“**

Wie wäre es, wenn man auch hier eine Art Umdeutung wenigstens versuchen würde? Man kennt das ja, man, nicht nur K.; Männer sagen oft „man“, wenn sie „ich“ sagen müssten, Frauen auch, aber das wieder am Rande und zur Auflockerung.

Es gibt inzwischen medienwissenschaftliche Arbeiten zum Thema. Das einsame postmoderne Individuum „kommuniziert“ mit Prominenten und Stars, das verlassene alte Mütterlein fühlt sich „gemeint“ vom Wetter-Sprecher usw. usf.

Wie, wenn man nun gewissermaßen den Spieß umzudrehen versuchen würde, zumal bereits vor einigen Jahrzehnten angeblich ein Paradigmenwechsel stattgefunden hat, nach dem gilt, dass man arbeiten würde mit dem, was der Klient bringt? Wenn man diese isolationsinduzierten Wachphantasien zu einer Art Vernetzung der anderen Art nutzen würde?

(… „isolationsinduziert“ wird nicht als Fehler angezeigt… und ist K. denn ganz tief drin auch ein bisschen stolz auf dieses sein Neonym… „Neonym“ wird als Fehler angezeigt, weil es – ein Neonym ist… aber K. will das hier, was jedermann erstaunen muss, denn es erstaunt ihn selbst, nicht weiter vertiefen…)

Herr K. möchte des Weiteren nicht des Langen und Breiten darauf eingehen, ob und inwiefern diese Überlegungen aus eigenen Erlebnissen resultieren. Mindestens merkwürdig ist jedoch, als Beispiel, dass K. es seit Jahrzehnten viele Dutzende Male erlebt hat, dass er, was typisch ist für Narzissten, auf einen sogenannten Promi aufmerksam geworden ist, bzw. auf eine Promine, um dann einige Tage später einer Art Doppelgänger oder Doppelgängerin auf der Straße zu begegnen.

Wenn dergleichen drei, vier Mal passiert – okay, Zufall. Aber bei einigen Dutzend Malen? Strukturelle Muster oder „strukturierte Wahrnehmung“? Bla.

(Setzt Alu-Hut auf. Abhang Vorhang.)

PS: Herr K. ist sich natürlich darüber im Klaren, dass auch oder gerade hier die sinngemäße Ansage Professor Freuds zutreffen dürfte, Hysterie wäre das Zerrbild einer Kunstproduktion, und K. produziert ja nach wie vor nicht wirklich. ‚Sieht nich‘ ein, dissa völlig unbegabt is‘!‘, O-Ton vox populi. Zudem gibt es hochwertige künstlerische Beiträge in dieser Richtung bereits; man betrachte etwa, und „betrachte“ hier im doppelten Sinne, „The Purple Rose of Cairo“.

Usw.

(… darf man sagen, dass Woody Allen ein genialer Regisseur ist, trotz, Achtung, Beinahe-Wortspiel, allem… lassen wir das… bla…)

Wieder zu spät – sie hat schon ’n Hund… Quelle.

***

Quelle.

Was K. angeht, denn er redet sehr selten über sich und möchte das wieder einmal versuchen, so vergeht keine Woche, in der nicht mindestens zweimal von Leuten, die er noch nie gesehen hat, auf der Straße interessante Rückmeldungen kommen, und genießt denn Herr K. jedoch sein arges Martyrium durchaus. Heute hieß es, als K. den Sendlinger Berg hinauf geschnauft ist, denn er hat trotz seines Alters noch erstaunliche Ressourcen, er würde den Schizo spielen, was wirklich sehr originell war.

(Zieht sich zum Schluchzen in ein Geschirrtuch zurück. Abhang Vorhang.)

Da aber K. gehalten ist, das Positive zu sehen, erwähnt er hier nochmals ohne Ironie und Sarkasmus, dass er überrascht ist von der Wirkung einer halben bis dreiviertel Stunde Joggen; heute waren die Werte vorher 142/85/72 und nachher 124/76/86.

Hammer, Alter! – Das wird man ja wohl noch sagen dürfen

Das war das Wort zum Sonntag aus der Unterschicht!

Häff fann usw.!

PS: Das erste Foto ist übrigens nicht eben professionell, denn die Bürgerin Schauspielerin wirkt darauf partiell skalpiert, oder so ähnlich.

** Es besteht kein Grund zur Beunruhigung, Pionierehrenwort! Herr K. hatte nur viele Monde lang das Vergnügen, jedes Mal, wenn er den Küchenschrank geöffnet hat, das, wie man zugeben muss, liebliche Antlitz, scheiß Macho, von Rey auf einer Tasse zu erblicken, womit erstens bewiesen war, dass er alle im Schrank hatte, und womit zweitens das Grinsen des K. in der Küche erklärt wäre. So sind sie halt, die senilen alten weißen Männer, sie tappen desorientiert durch die Küche und grienen grenzdebil vor sich hin, *schlurf*, *sabber*…
** Zitat Therese „Sesemi“ Weichbrodt, „Buddenbrooks“. Wie bereits von der vox populi mehrfach herausgearbeitet wurde, um wieder einmal schier spielerisch DaDaeR-Sprech zu verwenden, denn K. hat ja die Wende verpennt, wie besagte vox populi gleichfalls bereits höchstens 20 Mal zu explorieren, zu reflektieren und zu verbalisieren wusste, sieht sich K., im Unbewussten, als Nachfolger von Thomas Mann. Auch ist Vorsteherin eines Mädchenpensionats einer seiner Traumberufe.

Dieser Beitrag wurde unter Budenzauber, Fühlosofie, Netzfunde, Schnullifax veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

1 Antwort zu (… wie war das – „Trau keinem über dreißig!“…)

  1. Herr Ösi sagt:

    Ohr Schlecker treten nicht nur in Bayern auf. Mittlerweile werden sie global zur Plage…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.