(… es  i s t  eine Art Schwarmintelligenz…)

Sie wurde „nur“ immer missdeutet als Krankheit, unter anderem, weil diese sozusagen seltsamen Erscheinungen nicht im adäquaten Kontext gesehen wurden und gesehen werden konnten; die „Stimmen“ etwa sind häufig echte Rückmeldungen, worauf allein schon die Tatsache verweist, dass ein beträchtlicher Teil der Rückmeldungen per Mental-Funk inhaltlich zutreffend ist unabhängig vom psychischen Zustand des, har har, immer wieder der Bringer, den Simulanten spielenden K.

(… K. muss petzen, er kann nicht anders…)

Dabei kommen bei K. als „Hallus“ immer nur die Beiträge diverser Gruppen an; die gewissermaßen Antworten seines eigenen Unbewussten hört er nicht, kann sie aber immer wieder an den Reaktionen erraten.

Eine neue Bewusstseinsstufe, ein „Sprung“ wie der aufrechte Gang, die Nutzbarmachung des Feuers, die Entwicklung der Schrift usw.? Oder gilt doch Freuds Satz, Hysterie wäre das Zerrbild einer Kunstproduktion, und weil K. nicht dichtet, also „Kunst macht“, etwa in Form eines den Budenzauber darstellenden Psycho-Thrillers oder Fantasy-Romans, agiert er aus?

Seit in wenigen Wochen 36 Jahren versucht K., diese Fragen zu beantworten, und er wird nicht müde, das immer wieder zu versuchen, und er fragt sich immer wieder erstens, was er mit der dabei verbrauchten Energie hätte schaffen können, zweitens, wie lange andere, „normale“ Leute diesen Budenzauber ertragen hätten und schließlich drittens, ob er für dieses „Durchhalten“ allen Ernstes gelobt werden will…

PS: Bla.

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