(… das Blutdruckmessgerät ist kaputt… oder…)

Quelle. – K. nimmt immer Pferdesalbe und kann die
ohne Joke empfehlen, aber das natürlich am Rande.

Heißt das „Blutdruckmessgerät“? Sagt man „kaputt“? Tut man das? – Egal, liest sowieso keiner und interessiert auch niemanden.

Geht das überhaupt – 176/97/63? Ist man da nicht klinisch tot? Egal. Jedenfalls hat Frau Dockta doch nicht ganz recht, sozusagen. Sie hat nämlich, jetzt kommt wieder was Lustiges, Herrn K. durchaus gelobt für seine Bemühungen, seinen Corpus Delicti zu verschlanken, die er, aua, laufend unternimmt, hat aber mit einer gewissen, fast nicht bemerkbaren Erheiterung angemerkt, dass man, auch Herr K., Beschwerden in den Knien vermeiden könne, indem man, auch Herr K., Fahrrad fahren würde. Korrekt, wenn man auf so was nicht von selbst kommt, gehört man in der dynamischen Marktwirtschaft zwangsläufig alsbald zu den wutbürgerlich Abgehängten; im Auge behalten, den Mann.

Egal! – Heute scheint K. wieder einmal alles egal zu sein, aber er hat es bemerkt, immerhin; auch das Alter hält noch Entwicklungsmöglichkeiten bereit, *hüstel*. Jedenfalls ist Radfahren denn doch etwas Anderes als Joggen; eine Einsicht, von der K. überzeugt ist, dass er sie der Weltöffentlichkeit auf keinen Fall vorenthalten sollte, was er hiermit freundlicherweise vermieden hätte.

Nach dem Joggen, nun schon zur Tradition geworden vierzig Minuten um die Sonderfreifläche Theresienwiese herum, nebst einigen Schleifchen, waren die Werte übrigens 131/90/86; K. hätte nie gedacht, ohne Joke, dass draußen Rumrennen eine derartige Wirkung haben könnte.

Was wäre aus ihm geworden, wenn ihn jemand über eine solche Strecke gescheucht hätte, als er sich in der körperlichen Pubertät befunden hat? Die geistige hält an, was nicht nur negative Schattenseiten hat oder so ähnlich. Hätte, hätte, Fahrradkette – im nächsten Leben geht es anders lang, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt! Wäre ja noch gelachter!

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