(… „Künstler, packt das Heute am Kragen!“*…)

Quelle. (Und der Mann ist sehr wahrscheinlich kein Ossi…)

Da spielt er immer den Therapeuten der Lokalen Gruppe, der wild gewordene Kleinbürger K., und während alle Welt versucht, der Ukraine zu helfen, postet er sexistische Mätzchen, Faxen und Schnullerchen, furchtbar, der Mensch; man sollte sich bemühen, sein Blog löschen zu lassen, bevor er es wieder selbst rück baut.

Allein, K. hat schon Phantasien, die Ukraine betreffend; die sind nur wieder leichte Höhenflüge mit leicht narzisstischen Zügen. K. entwickelt zwar immer wieder das typische orgastische Gejammer der frustrierten Hausfrau, mit dem er unter anderem klagt, keine Phantasie zu haben, aber ganz tief drin weiß er im Grunde, dass er sehr wohl Phantasie hat, und dass er die „nur“ nicht zulässt, fast immer unterdrückt und selbst abwertet, und dies natürlich aus Gründen.

Was würde zum Beispiel passieren, so denkt es in K., denn er macht ja nichts, wenn man das Prinzip des Flashmobs politisch einsetzen würde, im Auge behalten, den Mann, und sich zu Hunderttausenden nach Moskau aufmachen würde, um dort den Roten Platz zu blockieren, friedlich, ohne Waffen usw.

Ja ja, der Typ is‘ schizo… – Ist er das? Wie war das mit dieser Menschenkette, als Beispiel? – Kleinbürger K., die Gefühle und Gedanken sind klein, da haben wir es wieder, und alles, was laut, bunt, lebendig, leidenschaftlich usw. ist, ist verrückt

Doch zum Glück ist Herr K. ein rigider Theoretiker, wie Stasi-Hasi mit den roten Haaren bis zu den Oberschenkeln mit festem Klassenstandpunkt schon 1984 angemerkt hat, der kriegt doch seinen Arsch sowieso nicht hoch.

Mit anderen Worten scheint es eine der reifen psychischen Leistungen, die eigene Ohnmacht und Hilflosigkeit in solchen Momenten wie jetzt zu ertragen, und das war der Klugschiss to go zum Tage aus der Unterschicht, bla.

* Zitat Lothar Kusche, Humoorbademeister; war nich‘ alles schlecht, ja ja…

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