(… was will die Weltgeistin mitteilen, soll K. an die Börse…)

Herr K. hat das gar nicht eingestellt, aber er hatte schon des Öfteren den Eindruck, dass sein PC sozusagen hinter seinem Rücken KI entwickelt; möglicherweise wirken hier jedoch bereits gerontopsychiatrisch relevante neokortikale Ausfallserscheinungen des K., wir bitten um diskrete Anteilnahme.

Florian Homm fällt K. ein, hoch gestiegen und tief gefallen, der Mann; allein, „Wo ist oben?“, Erwin Strittmatter, eben. K. hat zufällig (?) ein Video von und und mit Homm im Netz gefunden, man sagt „im Netz“ , das hat so was Weltbürgerliches, und es hat ihn, K., umgehauen.

Herr K. hätte sich nie träumen lassen, an dieser Stelle eine seiner schrägen Thesen bestätigt zu bekommen, die er vorsichtshalber nicht einmal in seinem Blog erörtert hat. Auf einem angenommenen Spektrum wären Homm und K. an den entgegengesetzten Enden, wobei K. das mit dem Spektrum bei Ammon geleast hat, denn er, K., sieht sich, im Unbewussten, als Nachfolger von Ammon, er hat nur wieder keinen Zugang zu seinen Gefühlen, furchtbar, der Mensch.*

Worum geht es? – Hat K. eine Art Thema im hier geposteten Posting?

Nun, Homm ist gefragt worden, sinngemäß, ob er das alles wegen des Geldes getan hätte, und nach kurzem Stutzen – hat er angefangen zu lachen… Neuerlich war K. geklatscht, zumal das Lachen echt war; keine Attitüde, kein Kokettieren.

Etwas Ähnliches hat K. dann erlebt, als er zufällig (?) einen Clip über einen sehr erfolgreichen Bau-Unternehmer gesehen hat; der lief durch eine ganze Straße mit von seiner Firma errichteten Bauten, und erklärte begeistert wie ein kleiner Junge, sinngemäß, fast wörtlich, das wäre hier einmal eine quasi Ruinen- und Schuttlandschaft gewesen, vor noch gar nicht allzu langer Zeit.

Es geht nicht um die Kohle, die steht für etwas; es geht um intensives, waches, aktives, wirklich gestaltendes usw. Leben am, igitt, Puls der Zeit, am Knackpunkt, im Mittelpunkt, in vorderster Linie usf.; mehr Klischees fallen K. jetzt auf die Schnelle nicht ein.

K. verweist in diesem Kontext auf eine bereits letztens von ihm zitierte An- und Aussage von Bill Gates. Gates hat bemerkt, sinngemäß, er würde verstehen, dass Leute genug Geld haben wollten, um sich voll den Bunten zu machen, aber erstens müsse das nicht ins Unendliche wuchern und zweitens, und das fast wörtlich, wäre am Ende der Burger halt immer noch nur ’n Burger… Gnihi. Okay, man kann ja Goldplättchen drüber streuen; an Guadn.

„Wirklich“ vor „gestaltendes usw. Leben“ hervorgehoben, weil Politiker immer wieder in Interviews erklären, sie wären Politiker geworden, weil sie, so oft wörtlich, „etwas bewirken“ wollten. Na ja… Belassen wir es bei diesem „na ja“; sind Politiker nicht vielmehr die Leute, die an den meisten Strippen hängen wie Marionetten, fragt etwas in K. immer wieder.

Das bis hier Gesagte bzw. Geschriebene ist wieder sehr durchsichtig, nicht wahr…

K. ist wieder einmal, weil wir gerade bei Klischees sind, an der Kante. Er weiß nicht mehr weiter als Schlemihl und Luftmensch, weil er nach 29 Versuchen der Werktätigkeit keine Möglichkeit mehr sieht, irgendwo zu Potte zu kommen, zumal es mit dem, har har, Bestseller auch nichts geworden ist, und nun versucht K., Minderwertigkeitsgefühle durch im doppelten Sinne schräge Höhenflüge wütend zu kompensieren.

(… furchtbar, diese wild gewordenen Kleinbürger… furchtbar… im Auge behalten…)

So weit der Klugschiss to go zum Tage, und in diesem Sinne – häff fann

* Das ist nicht zynisch, vielmehr immer wieder Leute überzeugt scheinen, K.’s Unbewusstes tief lotend aus geschürft bzw. tief schürfend ausgelotet zu haben, indem sie derlei Rückmeldungen abgeben, die ja wohl, wenn K. recht belichtet ist, was immerhin hin und wieder der Fall zu sein scheint, sogenannter rechthaberischer Übertragung zu entsprechen scheinen, boah ejh. Allein, so sindse, die Leute, und K. ist wieder einmal sehr froh, kein Leut zu sein, oder wie „Leute“ in der Einzahl heißt, oder so ähnlich.

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3 Antworten zu (… was will die Weltgeistin mitteilen, soll K. an die Börse…)

  1. Herr Ösi sagt:

    Erst die Besteller
    manchen ein Büchlein zum Bestseller
    (Klugschiss am Samstag)

    • Herr Koske sagt:

      … na ja, wenn sie denn noch Leser wären, wäre das auch nicht übel… gnihi…

      (… ich glaube nicht, dass ich mir was vormache, kokettiere, einer Attitüde erliege usw.; es ging vor allem um den psychologischen Effekt, dass ich ein Buch vorliegen habe, es anfassen kann, dass das da draußen ist, abgegrenzt usw…. und nun ist mal gut… erst mal… ich habe, ehrlich gesagt, auch gar keine Lust mehr, noch diese Kommick-Büchlein zu machen… aber jetzt habe ich es versprochen… wird noch vor Pfingsten… )

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