(… was hätte Kafka dazu gesagt…)

Quelle.

Wird sowieso nichts, aber immer hübsch in Bewegung bleiben, Herr K.; gerade, *hüstel*, im fortgeschrittenen Stadium altersbedingter körperlicher Rückbildung.*

Dieses Mal aber hat sich K. heillos verfahren, allerdings „nur“ durch nicht Abbiegen an der Stelle, an der er hätte abbiegen müssen, was er dann jedoch, immer der nämliche K., einigermaßen, ha, hingebogen hat, indem er einen großen Bogen gefahren ist und dabei das Gefühl hatte, wenn man das denn „Gefühl“ nennen konnte, von Dutzenden einen ersten Frühlingsspaziergang unternehmenden Spaziergängern abgelehnt zu werden. Sogar die Hunde haben sehr kritisch geblickt, obwohl sie doch in K. einen Quasi-Artgenossen hätten erkennen müssen; hochbegabt, hochintelligent, aber nicht zu sozusagen freihändiger Bewegung ohne Anbindung im wörtlichen oder übertragenen Sinne fähig, rrrrrrr… Das ad gredi wurde frühzeitig abgewürgt, heule heule.

Egal, K. kam dann doch punktgenau vor dem Haus an, das die angebotene Wohnung beinhaltete; K. wollte schon des Längeren einmal das Wort „punktgenau“ verwenden, was er nun hiermit getan hätte. Diese Wohnung wäre für K. nach seiner Vorgeschichte als Wohnungs-Hiob schier ideal; ganz oben und am Ende des Blocks und ringsherum grünt es usw. – Aaaber!

Einige Meter nach dem Verlassen der Straße hat ein Passant: „Wiedersehen!“ gerufen, und das war es ja dann wohl wieder… – Besser gesagt beim Verlassen des Sträßchens, um sich wieder einmal eines im Ostpreußischen überaus häufig verwendeten Suffix‘ zu bedienen, zumal der hier sehr zutreffend erscheinen muss, weil die Straße nur über ein halbes Dutzend Hausnummern verfügt, bla.

Zwar hatte K. vorher noch eine freundliche Begegnung mit einer Briefträgerin, die sich erheitert zeigte darüber, wie sich Herr K. mit dem Rad um eine riesige Kreuzung herum geschlichen hatte; vermutlich jedoch sollte das auf eine angestrebte Bindung an den Job hindeuten, was sich ja dann auch erledigt hätte.

Zudem war K. am Tag davor mit seiner Bezugsperson an dem großem Platz um die Ecke, und da ist doch wieder eine Handlung nicht vollendet, eine Gestalt nicht geschlossen worden usw.

Ja. Na ja… – Nach wie vor inszenierte Realität, und: nein, kein psychotisches Symptom, und: ja, K. postet immer wieder Postings zum Thema; „Ich muss darüber quatschen!“, wie es in einem Song einer DaDaeR-Rockband hieß, war nich‘ alles schlecht, bla.

Wird sowieso nichts… „Interessanter Weise“ kam das Angebot zu dem Zeitpunkt, als K. wieder einmal an- bzw. abgehoben hat zum Flatjumping per Cityhopping; das kann doch alles kein Zufall nie nich‘ sein, nirgends.

Das dauert eh‘ noch, denn die Besichtigung ist erst in der nächsten Woche, und K. muss noch Einiges ausfüllen und kopieren; auch gibt es immer 5 besichtigende Bewerber bzw. sich beworben habende Besichtigungsberechtigte.

Oder so ähnlich. K. hat 2006 den Wohnungsantrag gestellt, aaaber er ist zwischendurch mehrfach gejumpt, siehe eben oben, wonach zu Recht immer die Punktzahl gesunken wurde.

Bla. – K. wundert sich, dass beim Tippen dieses Textes noch kein ‚Kuckuck!‘ per Mental-Funk gesendet wurde, aber man kann nicht alles haben, gewiss.

Kurzum – siehe Überschrift Headline.

(… häff fann…)

* Wird der Schwanz kleiner??? – Buuuh! Macho! Sexisten raus!!!

Dieser Beitrag wurde unter Budenzauber, Nabelbohrungen, Stadtbild veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

3 Antworten zu (… was hätte Kafka dazu gesagt…)

  1. Herr Ösi sagt:

    Ich habe so großen Leserückstand, dass die Besichtigung sicher schon stattgefunden hat…

    • Herr Koske sagt:

      Servus!

      Ist das politisch korrekt? – Egal! – Die Besichtigung hat stattgefunden, vor zehn Tagen, und nun widmet sich K. seiner Lieblingsbeschäftigung, warten… Übrigens ’n stübliches Schnuckchen, und ich habe eine Chance, aaaber… na ja…

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.