(… K. hat Erkenntnisse und möchte ein Bienchen ins Klassenbuch…)*

Hat K. eine Art Einsicht? – Er muss sie noch mit seiner inneren Gruppe durcharbeiten, *hüstel*.

Bei der Sammlung seiner „Lebensreportagen“, denn darum handelt es sich, es sind keine Memoiren und auch keine Geschichten, denn nichts daran ist ausgedacht, auch wenn wieder das Gegenteil behauptet werden wird, mit Sicherheit, aber immerhin nicht mit Staatssicherheit, little joke btw, bei diesem hoffentlich nicht völlig kunstlos begonnenen Arrangement schräger Schmonzetten ist K. eingefallen, dass er diese seit seinem persönlichen Wendepunkt 1986 dauernd wirkenden Phänomene von Budenzauber doch schon sehr viel früher in Ansätzen und vorübergehend erlebt hat, er beschreibt das hier, oder er versucht es zumindest zu beschreiben, er kommt aus dem Osten und die hatten da zu wenig Buchstaben.

Heute morgen ist ihm noch eine Episode eingefallen, die die Problematik des tiefunwohlgeborenen K. gewissermaßen beleuchten könnte. Da war diese Geschichte nach dem Abschlussfest der Zehnten, zu der er eingeladen worden war, obwohl er ein halbes Jahr zuvor auf die EOS gewechselt war, womit nicht die antike Göttin der Morgenröte gemeint war, obwohl K. das in Ansätzen dergestalt erlebt hat, little joke btw, und die, natürlich, desaströs für ihn endete.

Da hat er bei der ehemaligen Mitschülerin übernachtet, neben der er fast sechs Jahre lang in fast allen Unterrichtsstunden gesessen hat, und sehr wahrscheinlich hätte er es tun können oder gar sollen, weil sich über Jahre eine nicht unangenehme Spannung aufgebaut hatte, aber das war wieder nix; Herr K. war voll breit und er wäre gar nicht hoch gekommen usw.; man kann das im Netz nachlesen, Mann und Frau ziehen sich aus usw.

Da hat K. dieses Phänomen zum ersten Mal erlebt, dass alle Geräusche von draußen gewissermaßen feindlich, ja, gegen ihn gerichtet waren; beispielsweise standen morgens unten Männer vor ihren PKW, um damit gleich zur Arbeit zu fahren, und das hörte sich für K. an, als würden sie in erbostem Ton über ihn reden; allerdings hat K. da noch nicht wirklich sogenannte Pseudohalluzinationen erlebt, mit denen sich das Gesprochene wörtlich gegen ihn richtete, dieser Angriffscharakter war „nur“ gefühlt, aber deutlich, ja, stark ausgeprägt.

Worum geht es? – Abgrenzung, und damit Individuation usw. Um mit einem Menschen psychisch verschmelzen zu können, denn das passiert bei einem Orgasmus, nicht nur das Verfüllen von Körperöffnungen mit hochwertigem Eiweiß, scheiß Macho, muss man erst einmal überhaupt eine sozusagen separate Einheit sein, sonst wird das ’ne ewige Quälerei, wie sie in vielen Partnerschaften und Ehen denn in der Tat stattzufinden scheint, aber das ist Psycho-Club und kann weg.

Mit anderen Worten scheint K.’s ebenfalls mittelkürzlich geäußerte Vermutung zuzutreffen, dass er in seiner Ursprungsfamilie auf Beziehung als fast ausschließlich symbiotische Verschmelzung konditioniert wurde. Die Ursache dafür war die Tatsache, dass beide Eltern traumatisierte Kriegskinder waren und diese Symbiosen benötigten; insbesondere der Vater hat den kleinsten Versuch der Abgrenzung des K., und sei es nur durch harmlosen Spott, wie er immer morgens in der Radiofamilie Findig vorgeführt wurde, als tödliche Bedrohung empfunden, und K. hätte Eine geschossen bekommen, aber Hauptsache Körperkontakt, „Wer sein Kind liebt…“ usw.

Meine Güte, ist Herr K. schlau; ist er nicht? – Jetzt fängt er mit 60 an zu begreifen, worum es wirklich geht; so was gehört doch in die Einrichtung

In diesem Sinne – guten Tag, gute Woche, gutes Leben! Häff fann; yeah, come on, *hüstel*.

PS: K. bildet sich jetzt ein, dass er damit den Budenzauber sozusagen „aufgelöst“ hat; man darf gespannt sein.

* Müssen Sie das alles gleich wieder runter machen, Herr K.?“ – Ja, muss er; das macht ihm Spaß, höhöhö.

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