(… [nichts] Neues aus der Hauptverwaltung Budenzauber [HAUBUZ]…)

Vor einigen Tagen hat K. ein aus dem Netz heruntergeladenes Bild gespeichert, das ein außerordentlich schönes Frollein beim Zähneputzen zeigt, äh… – angezogen; jedenfalls hatte sie sich irgendetwas um den Leib gewickelt, K. ist nicht so, *hüstel*, modeaffin. Herr K. fand es witzig, dieses Bild mit der Unterschrift zu versehen: „K. ist nun in dem Alter, in dem Mann Frauen gern beim Zähne Putzen zusieht.“ Har har, diese Selbstironie hat ihm manche(r) nicht zugetraut, har har.

Ein oder zwei Tage später ist Herr K. durchs Haus gestrichen, weil eine Jemandine ein Paket für ihn entgegen genommen hat, und als erstes betraf er eine andere Bewohnerin dieses, ohne Ironie usw. gesagt, erstaunlichen Gebäudes, die sich die Zähne putzte.

Hm. – Harmlos, genau; Zufall. Das Blöde ist nur, dass solche Zufälle in den letzten Jahrzehnten einige hundert Male zu oft geschehen sind, um noch als Zufälle durchgehen zu können, aber es ist sinnlos, sich darüber aufzuregen, denn K. hat viele Jahre lang Mitgliederinnen und Mitgliedern des Freudeskreises Anna Lyse zu vermitteln versucht, dass er nicht spinnt; wie mehrfach angemerkt, hätte K. das auch bleiben lassen können.

Natürlich ist Herr K. auch über Erlebnisse von C. G. Jung in dieser Richtung unterrichtet, und abgesehen von sich hier neuerlich zeigendem störungsspezifischen Größenwahn ist Herr K. überzeugt, dass Jung nicht pseudologia phantastica praktiziert hat.

Har. Har. – Herr K. hat Phantasie, aber er vermag sie nicht ernst zu nehmen, nichts daraus zu machen usw. Eine dieser Phantasien ging so, dass Herr K. im Gymnasium seiner Heimatstadt einen Amokläufer gestoppt hätte; die üblichen Heldenträume von Männchen halt, kann man nichts machen. Nun, in den letzten Tagen stand in der Lokalausgabe der heimatstädtischen Zeitung etwas über den nicht erfolgten Schulbeginn nach den Ferien; eine Amokwarnung.

Ja, Herr K. weiß, wie das klingt; entweder Schizo oder spielt den Simulanten. Das kam auch mittelkürzlich wieder, K. würde den Bekloppten spielen, und K. kann nur immer wieder sagen, dass er sich nach der Zeit sehnt, in der man wie in „Avatar“ gewissermaßen psychisch in einen anderen Menschen gehen kann, dann wird das dämliche Gequatsche aufhören; mal sehen, wie lange die den Budenzauber aushalten, und das wird man ja wohl noch sagen dürfen.

Egal, das geht jetzt in wenigen Wochen seit 36 Jahren, und K. macht noch ’ne Weile.

***

Einige Stunden später ist dann wieder alles anders. Herr K. hatte ein Gespräch, d. h., er hat einer Sozpäd ein Ohr abgekaut, und interessanterweise kam da auch dieses Phänomen zur Sprache, dass bei sinisteren Personen wie K. gute Erfahrungen die negativen ganz frühen nur schwer auslöschen; dutzende und hunderte Male kann K., als Beispiel, erfreulich erleben, dass er wohl doch gesponnen hat, damit werden die frühen Prägungen nur notdürftig und vorübergehend gewissermaßen überspielt. Das ist die „Unterdrückung“.

So weit wieder der Klugschiss to go aus der Unterschicht!

PS: Als K. diesen Beitrag zu tippen begonnen hat, ist erst einmal der Browser abgestürzt, was K. so noch nicht erlebt hatte; er musste den Peh-Zeh neu starten. Tja… Na ja.

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