(… merkwürdiges Gefühl, aber es enthält Elemente von Angenehmheit…)

Korrekt – oder so ähnlich… Hier und da findet man dies gar artige Büchlein fürwahr! Nicht, dass sich dadurch etwas Grundlegendes geändert hätte, aber – ein bisschen sichtbar geworden, das rezente Fossil K., ganz vielleicht; nicht mehr nur mobiler Container für Übertragungen, bla.

Im Übrigen braucht diese keineswegs völlig kunstlos arrangierten Löffelchen Zynis- und Sarkas-Mus keiner; das ist K. völlig klar. Schon 1979 hieß es in Pink Floyds „The Wall“: „No sarkasm in the classroom“, und K. hat das durchaus wahrgenommen.

Typische koskatörichte Tragikomik! Da hat er sich nun jahrzehntelang eine von ihm als interlecktuell empfundene Haltung antrainiert, um nie wieder dieses Gefühl der Sprachlosigkeit erleben zu müssen wie etwa in den Runden der abitouristischen Schulhöflinge, in denen sich die jungen Männer mit Worten die Bälle zugespielt haben und K. Bahnhof verstanden hat, weil er nur den Inhalt wahrzunehmen vermochte und nicht das Wichtige zwischen oder hinter den Worten, und nun kommt er mit dem Ergebnis dieser langwierigen Selbsterziehung voll aus dem Anachronismustopf und sitzt quasi im virtuellen „Café Central“ 1885…

Süüüüüß! – So was gehört doch in die Einrichtung, echt…

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