(… heute ist Anna Freuds 126. Geburtstag…)

Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei.

Das weiß K. aber auch nur, weil in M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, in der unterirdischen Elektrischen Bewegtbildwiedergabegeräte in den Wagen hängen, auf denen zur Zerstreuung, Erheiterung, Erhebung und Belehrung des fahrenden Publikums Daten und Fakten zum Tage gar artig präsentieret werden.

K. scheint, dass Anna Freud auf persönlichkeitsspezifisch tragikomische Weise Gedanken ihres Vaters bestätigt hat; z. B. oder vor allem hat sie ödipusselig nie einen Mann gefunden, weil dem Vater keiner das Wasser reichen konnte; Fräulein Freud konnte diesen Mann in keinem Manne im Sinne des Freudschen Ödipuskomplexes wiederfinden. Ja, das ist Küchenpsychologie aus der Unterschicht, und zudem noch aus der Spülküche, deren unterschwellig unterhaltenden Charakter man jedoch nicht wird leugnen können. Außerdem ist K. natürlich neidisch und eifersüchtig, weil er trotz stärkster Anstrengungen nie ganz Papas liebes Mädchen sein konnte. Alles klar!

Dennoch und trotzdem und erst recht meint K., an ein vorgestern gepostetes Posting anschließend, man sollte – mehr Churchill wagen… Es ist ganz außerordentlich, was da zutage tritt, wenn man diesbezüglich zu googeln anhebt.

Folgendes zum Beispiel muss K. natürlich behagen, *hüstel*…

Das schönste aller Geheimnisse ist, ein Genie zu sein und es als einziger zu wissen. (Quelle)

Aber folgendes Aphobongramm ließ K. denn doch in vollstem Ernste aufmerken. Äh… – Aphorismus, Bonmot, Epigramm. – „Der Junge hat ein Gefühl für Sprache!“, hätte Tante Paula gesagt, wenn es sie gegeben hätte.

Die Hälfte des Lebens verbringt der Mensch damit, die falschen Vorstellungen seiner Vorfahren loszuwerden; die andere damit, seinen Kindern falsche Ansichten beizubringen. (Quelle)

Auch der hat schon alles gewusst; hier über diese ewige Weitergabe von Unsinn, Schwachsinn und Irrsinn von Generation zu Generation, ganz unabhängig von der ökonomischen Basis, dem politischem Kontext usw.

Wieder zwingt K. sein Geltungsdrang, völlig nutzlose Überlegungen zu posten; neuerlich sucht K. auf sehr durchsichtige Weise, Minderwertigkeitsgefühle durch Manifestationen von Größenideen zu kompensieren. Das passt aber immerhin zum freudigen Thema, weswegen sich K. nun immer mehr in die Vergangenheit quasi einfaltet, wobei er die eh‘ jahrzehntelang gesucht hat und das nie wirklich realisiert, heule heule…

Quelle.

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7 Antworten zu (… heute ist Anna Freuds 126. Geburtstag…)

  1. Herr Ösi sagt:

    Kluges Kerlchen, dieser Chuchill…

    Versuche ich, seinen Namen in andere Sprachen zu übersetzen, es kommt immer Chuchill raus. Verrückt? Nicht?

    Gut auch der Spruch: Ein kluger Mann macht nicht alle Fehler selbst. Er gibt auch anderen eine Chance.
    (Damit tu ich mir echt schwer. Ich bin einfach zu egoistisch…)

    Chille er mit oder ohne Church vergnüglich ins Wochenende hinein…

    • Herr Koske sagt:

      … ich hatte übrigens „Minderwertigkeitsefühle“ geschrieben; Du hast die Prüfung nicht bestanden, hähä…

      (… böse Hobbitse, garstige Hobbitse…)

      Du meinst vielleicht Chuchel

    • Herr Koske sagt:

      … ich habe auch nicht bestanden… „ösipusselig“ statt „ödipusselig“… Muaha! Vortrefflich, das; ganz vortrefflich!

      (… soll man ins Heim ziehen… – nee, ist zu dynamisch… *hüstel*…)

  2. Herr Ösi sagt:

    Chuchel… was es nicht alles gibt.

    In Ösiland sagt man Chuchel zu einer Kuchel zu der andere Küche sagen.

    Sehr vergnüglich dieses Chuchel.

    (So viel Spaß habe ich in meiner Chuchel nie…;) )

    • Herr Koske sagt:

      Ja, sage ich doch – Intanett bülldütt!

      (… vielleicht ist das gar nicht mehr so weit hergeholt; die Macher des Spiels sind aus Tschechien… – man sagt „Macher“…)

  3. Herr Ösi sagt:

    Powidl heißt auf Tschechisch: Powidl oder Povidlová (ich denke, wenn das Powidl weiblich ist)

    Mensch! Ich hab seit Jahrzehnten keine Powidldatschgerl gegessen…

    Allein schon das Wort Powidldatschgerl verdient Hochachtung!

    https://bar.wikipedia.org/wiki/Powidldatschgerl

  4. Herr Koske sagt:

    Du wirst lachen (das ist jetzt wieder so ’ne Redewendung, mit der K. neuerlich volkstümliche Ausdrucksweise vorzutäuschen versucht; es liegt mir natürlich fern, Dir Emotionen empfehlen zu wollen), aber den Begriff kannte ich schon, und auch das Gebäck, wenn ich mich recht entsinne…

    Es verbleibt mit einem kraftvollem „Kaiserschmarrn“

    Herr K.

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