(… amen…)

Quelle.

Aber wo erwirbt man so was, derartige sozusagen Raumfahrerlaubnis, außer, im günstigsten Fall, in, O-Ton vox populi, Klapsmühlen und Beklopptenvereinen?

Wie viele Menschinnen und Menschen haben nie eine adäquate Rückmeldung darüber erhalten, wie sie wirklich sind? Und könnte hier eine der sozusagen Wurzeln von Clans, Cliquen, Seilschaften, „Parallelwelten“ usw. sein? Schon die geringste Abweichung von Wahrnehmungsmustern, auf die man konditioniert wurde, ohne sich ihrer bewusst werden zu können und zu wollen, wird als derart bedrohlich erlebt, dass man, als Beispiel, feindlich-negative Personen operativ bearbeiten muss?

Wie viele Menschinnen und Menschen haben, im günstigsten Fall, erst in, O-Ton vox populi, Klapsmühlen und Beklopptenvereinen, zum ersten Mal ein Gegenüber erlebt, das nicht wertet oder gar abwertet, „korrigiert“, interveniert, angreift, verwirrt bis verstört, aus dem Kontakt fällt usw. usf., sondern, zunächst einmal, einfach nur da ist, verlässlich zugewandt? Könnte es sein, dass das die wichtigen „Ressourcen“ sind, nicht das Erdöl usw.?

Fragen eines sehr verdächtigen Unterschichtlers, überhaupt nicht nach Brecht… – Weiter im Auge behalten, den Mann; plant den Umsturz!

(… hihihi, siehta sich wieda als Züchoteerahpeut, höhöhö… der arme Kerl braucht dringend, äh… hier… – Dings, sonst droht er Tatsache noch, genial zu werden, chchch… willa wieda die Welt retten, uhuhuhu…)

Usw. – Bla.

(Kuschelt sich wieder in seine Depression. Abhang. Vorhang. Minutenlanges stürmisches Schweigen.)

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16 Antworten zu (… amen…)

  1. Herr Ösi sagt:

    Diese Ösis!

    Entweder reden sie gestelzt und kompliziert daher, dass sich die Balken biegen und man sie kaum versteht.

    Oder…

    • Herr Koske sagt:

      … Du kannst doch gar nicht mitreden, Du bist doch gar kein Ösi mehr, sondern Mittelfranke auf Lebkuchengewürz…

      (… haha, jetzt habe ich es Dir gegeben, oder… war Absicht, höhöhö…)

      (… reiner Neid… wie immer…)

  2. Herr Ösi sagt:

    Für einen Oberpfälzer, ja, sogar für einen Schweizer wurde ich schon gehalten.

    Aber noch öfter höre ich: Etzala kann er immer noch kein Fränkisch…

    (Ich schiebe es auf mein Alter. Was Hänschen nicht lernt,…)

    Ich wünsche gemütliches Wochen enden…

    • Herr Koske sagt:

      … mich hat es sehr gefreut, dass ich im Bus einmal von zwei Studenten als „übrig gebliebener 68er“ klassifiziert wurde… – habe ich wahrscheinlich schon erzählt, aber man klammert sich im Alter an die gehabten Eindrücke, da immer mehr entschwinden, ach ach… *hüstel*…

      (… „gemütlich“ geht nicht, aber danke… gleichfalls…)

      • Herr Ösi sagt:

        Ich vermute, die Studenten wollten mit ihrem (vermeintlichen) Wissen bloß angeben…

        • Herr Koske sagt:

          … 68er weiß man nicht, die spürt man…

          (… genau – *hüstel*…)

          Trotzdem is‘ mir ’ne Feder gewachsen (unsichtbar, versteht sich, alles geheim), denn ich hatte zur Zeit dieser gar artigen Rückmeldung, das war 2000 oder so und ich hatte noch nicht alle Zukunft hinter mir, gerade wieder einmal über die klischeemäßige Ausgelutschtheit der Begriffe „Ossis“ und „Wessis“ nachgedacht… also – ich nehme an, dass das Denken war, was da abgegangen ist; ich bin diesbezüglich sehr verunsichert, denn mein Gehirn ist eindeutig gegen mich… bla…

  3. Herr Ösi sagt:

    Das Gemeine ist, man wird nicht gefragt und schon plumpst man raus aus der Frau Mutter und steht ihm Leben. Wäre ich im Mutterleib gefragt worden: willst du oder willst du nicht… ich hätte es mir womöglich überlegt und wäre drinnen geblieben…

    Nun ist es wohl zu spät…

    • Herr Koske sagt:

      Zu meiner Überraschung (ohne Irokasmus gesagt) musste ich feststellen, dass solches Geplänkel und Geblödel längst von „gestandenen Männern“ aufgegriffen wurde (also nicht von solchen Luftmenschen wie mir); zum Beispiel sagt Watzlawick, sinngemäß, fast wörtlich, in der Wahl seiner Eltern könne man nicht vorsichtig genug sein, muaha…

  4. Herr Ösi sagt:

    Meine Mutter war echt okay…

    … wenngleich sie damit gespart hat, mir das nötige Selbstvertrauen mitzugeben…

    Niemand ist perfekt!

    • Herr Koske sagt:

      Doch! Ich bin perfekt, denn ich bin ein Nobody, und „Nobody is perfect!“, yeah…

      Ooopa! Dein Magentee!“

      (… diesen Widerspruch kriegst Du schon mit, oder… „… war okay… und „… damit gespart…“… ich alter Dialektiker wieder… boah…)

      (… sie ist sehr wahrscheinlich ’n Kriegskind… wie sollten die ihren Kindern das Gefühl vermitteln, die Welt wäre ein sicherer Ort usw… ich meine ja nur…)

      (… sieht sich Tatsache als Züchoteerahpeut, hähähähä…)

  5. Herr Ösi sagt:

    Ja, das muss man berücksichtigen.

    Meine Oma, 1. Weltkrieg
    Meine Mutter, 2. Weltkrieg
    Ich, Corona Schlamassel

    Irgend was ist immer. Und da soll einer nicht plemplem werden überschnappen…
    (Wie soll das bitte gehen?)

    • Herr Koske sagt:

      … ich sollte mich jetzt wahrscheinlich eher nicht freuen, dass ich richtig vermutet habe.. bla… das Beknackte ist, dass solche Themen, wenn überhaupt, erst ins Blickfeld öffentlicher Erörterung rücken (oder so ähnlich), wenn nach etlichen Jahren Frieden (76 Jahre – es ist unglaublich!) ein gewisses Level allgemeiner Wohlfahrt erreicht ist… die Leute in Afrika, die täglich um Trinkwasser kämpfen usw., haben gar nicht den (inneren und äußeren) Raum dazu, „Psychoclub“ zu beachten… ach, geht es mir gut mit Hartz IV… äh… – nicht „witzich“ gemeint…

  6. Herr Ösi sagt:

    Die, die in Afrika täglich ums Überleben kämpfen müssen, würden sich an den Kopf greifen, welche Probleme wir haben. Würden es nicht verstehen, selbst wenn sie uns verstehen würden.

    Wenn wir keine Probleme haben oder hätten, schaffen wir uns selber welche…

    Arbeit, Frauen, Zukunft, äh… und so weiter, wenn es zu langweilig wird…

    • Herr Koske sagt:

      … das geht mir ja schon hier so… um bestimmte Probleme (oder eben „Probleme“) zu haben, deren (ich drücke mich vorsichtig aus!) Erörterung die Medien ausfüllt, muss man überhaupt erst einmal ein bestimmtes Level erreicht haben, chch… – ich glaube nicht, dass ich hier einen von Sozialneid oder so was verzerrten Blick habe; ich bin mir sicher, dass ich mir auch, wenn ich Milliardär wäre, keinen Maserati kaufen würde oder so… als Beispiel

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