(… Rick goes shopping…) … (… sorry…) … (… muaha…)

Quelle.

Natürlich ist das Eskapismus, was K. da praktiziert, konsumierender Weise; der abgehängte Unterschichtler K. flüchtet in Schein-, Ander-, Gegen-Welten usw. So kennt man die prekarischen Marginalpersonen! Was K. betrifft, um auch das zu erwähnen, denn Herr K. redet selten über sich, erwägt er neuerlich, ins Geschirrtuch zu schluchzen ob der Verlorenheit seiner armen Seele, ach…

Natürlich geht es wieder los mit Rückmeldungen per Mental-Funk etwa des Inhalts, K. hätte Horrorvisionen, weil er Horrorserien sehen würde. Das würde K. ganz lustig finden, wenn es nicht dermaßen gequirlte rückwärtig ausgeschiedene Fäkalie vornehmlich pastenartiger Konsistenz wäre. Wer diese Serie nur als Horrorserie sieht, bleibt an der Oberfläche. K. wiederholt sich; allein, man wiederholt sich im Alter häufig, wie K. wiederholt angemerkt hat.

Als makaber könnte man es eher sehen, dass K. sich über die meisterhaft gestalteten Beißer nicht gruselt, oder nicht mehr; die schauerlichen Gestalten wirken auf ihn eher als schwache periphere Dauerreize. Mit dieser Feststellung ist K. jedoch, und das muss unglaublich wirken, beim Thema…

Zunächst erinnert K. dieser sozusagen Kunstgriff an Perry Rhodan, der die zwei großen Blöcke des kalten Krieges zur Kooperation zwingt, indem er eine dritte Macht etabliert. Aber das wirklich nebenbei und um neuerlich zu zeigen, dass K. trotz seines hohen Alters noch voll fit ist in der Birne, Digga.

Dieser Dauerreiz der angreifenden Beißer bewirkt natürlich Distress, aber auch Eustress. Kaum etwas dürfte, siehe zum Beispiel Kibbuzim, Gruppen mehr zu solidarischer Kooperation geradezu zwingen als dauerhaft einwirkende bedrohliche oder gar lebensgefährdende Umweltfaktoren. Natürlich hat K. des Öfteren an die Kibbuzim gedacht bei der nunmehr fünften Rezeption dieser im mehrfachem Sinne phantastischen Serie.*

Scheinbar eine Binsenweisheit. Allein, wenn ein Politiker behauptet, dass man auf die Corona-Pandemie in keiner Weise vorbereitet gewesen wäre, dann zeigt diese Aussage auch, wie sehr das Ausblenden von gewissermaßen Sektoren der Wirklichkeit normal scheint, was im Falle von Politikern jedoch überpersönlich gefährliche Züge annehmen könnte. „Achtung! Sie verlassen den Sektor der durch aus Ihren frühen Prägungen resultierenden Wahrnehmungsmustern erlebbaren Wirklichkeit! Ihre freundliche Grenzgruppe!“

(… nein, Herr K. möchte nicht Reichs- oder Eurokanzlerin werden, auch nicht im Unbewussten… thx, folks…)

Seit Jahrzehnten gibt es Dutzende, ja, sehr wahrscheinlich hunderte Filme, Fernsehserien, Romane und PC-Games, die alle möglichen gruppendynamischen Situationen einer Pandemie oder ähnlicher, und das ist gruselig, voll angesagter postapokalyptischer Szenarien durchspielen. Als ehemals auch einige Monde lang als Briefträger zugange gewesener Werktätiger ist K. auch die Postapokalypse nicht fremd. Für besagten Politiker war das „nur“ ausgeschlossene Wirklichkeit; immer noch nicht hat K., der faule Sack, überprüft, was jedoch als Küchenbulle, höhöhö, seine Pflicht scheint, ob dieser Begriff, wie K. meint, wirklich von Jean-Francois Lyotard stammt.

(… Herr K. ist, was jedermann überraschen muss, sogar ihn selbst, nicht zufrieden mit dieser Niederschrift bzw. Niedertippe, aber er schickt sich nun an, diese, yeah, upzuloaden, denn er bastelt schon seit gestern daran herum und muss wieder einmal etwas posten, denn wer nicht in den Medien präsent ist, den gibt es gar nicht… K. gibt es ja ohnehin immer nur in Ansätzen… „Sie sind nicht sichtbar geworden, kommen Sie in die Tanztherapie!“… das wird es sein, Alter…)

* Leider ist K. ja, und diese Rückmeldung bzw. „Rückmeldung“ war nicht halluziniert bzw. „halluziniert“, laut O-Ton der vox populi ein „Nazi-Schwein“, weswegen er nicht ins Kibbuz ziehen kann; außerdem aber kann er weder Alt- noch Neu-Hebräisch und ist überhaupt zu träge, zu spießig, zu festgefahren, zu ängstlich, zu desorientiert, zu kontaktunlustig, zu bindungsunfähig usw. für dergleichen, ach ach ach. „Fester! Fester!!! Härter! Aaaah, jaaa!“ Äh… – sorry! Muaha. Aber!!! Im „Wald deutscher Länder“ in Israel stehen sieben von K. gespendete Bäume und wahrscheinlich möchte er jetzt gelobt werden, denn das war eine der stärksten Sachen, die K. in seinem Lebens-Slalomlauf gebacken bekommen hat, zumal er ja in Kohle schwimmt, he he (was für eine freudlos Freudvolle Fehlleistung [FREUFREUFELEI], „Wald deutscher Wälder“; Mensch, Opa, echt jetzt). Außerdem aber, und das muss jetzt gesagt werden, würde K. nie in einen Club eintreten, der Leute wie ihn als Mitglieder aufnehmen würde. Nee, der is‘ nich‘ von K., aber der is‘ gut! „Was kann man tun, damit die Frau kein Kind bekommt?“„Ein Glas Wasser trinken!“„Hm. – Davor oder danach?“„Anstatt!“ Äh… – Anfrage an den Rabbi, gnihi. So, jetzt reichts aber wieder, alter Schaumschläger! Fester!!! Aaaah!“ Ja ja, schon gut!

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