(… ‚Hätte! Ich! Doch! Besser! In! Englisch! Aufgepasst!‘, denkt es in K….)

Auch das alte Kind K. möchte eingelullt werden, ach… Nachholende Ich-Entwicklung usw., nicht wahr, *hüstel*. Dass da ein Defizit war, erkennt man schon daran, dass Herr K. unabhängig von seinen rudimentären Sprachkenntnissen, siehe Überschrift Headline dieses Postings, immer noch nicht weiß, welches Märchen sie liest.

(… ganz typisch… anstatt nun endlich loszulegen, nachdem K. mal ein paar Tage lang ein ordentliches Pensum gepackt hat, einmal sogar mehr als Mark Twain oder Jack London, siehe hier [Quelle], flüchtet er zu Mama… furchtbar, die Typen; wie konnte es nur zum Patriarchat kommen… allein, diese Sehnsucht nach richtigen, guten, stabil präsenten und nicht immer wieder aus dem Kontakt fallenden usw. usf. Eltern bleibt wohl ein Leben lang; Therapie hin, Therapie her… heule, heule… ph…)

Seit Langem schon hat K. immer wieder diesen Gedanken, d. h., der steigt in ihm auf, denn K. macht ja nix, dass er doch, wenn er denn schon glaubt unfähig zu sein zum Spinnen, Phantasieren, schriftlich „Lügen“, kurz: Dichten, vorhandene Geschichten covern könnte. Zum ersten Mal ist dieser Gedanke durch K.’s Gehirngänge geschlurft, als er vor vielen Monden zum ersten Mal Tourniers „Freitag oder Im Schoß des Pazifik“ gelesen hat; eben hat er sich das grandiose Büchlein neuerlich, *hüstel*, kommen lassen. Tournier hat weitere sozusagen Coverversionen vorgelegt (man sagt „vorgelegt“, denn man ist interlecktuell), zum Beispiel oder vor allem vom „Erlkönig“, dem Buch mit der besten Prosa über Ostpreußen, die K. kennt.

Dann hat er diese Autorin gefunden, die bekannte Märchen covert, und wie, Alter. Sie bietet wohl sogar Coaching für Schriftsteller-Azubis an, und K. würde schon gern nachfragen, ob er mit Hausaufgaben, *hüstel*, Phantasie lernen könne, fachfraulich angeleitet; allein, das ist zu gefährlich, die ist zu dicht dran, ist wohl gar des Öfteren in M zugange, nee nee.

So weit wieder das orgastische Gejammer der frustrierten Hausfrau – häff fann

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6 Antworten zu (… ‚Hätte! Ich! Doch! Besser! In! Englisch! Aufgepasst!‘, denkt es in K….)

  1. Herr Ösi sagt:

    Schuckes Mädel, muss ich sagen.

    Ich hab zwar nix verstanden, mein Englisch ist miserabel, aber ich hab ihr mit großer Begeisterung zugeschaut… 😉

    Ich wünsche ein angenehmes Week-End.

    • Herr Koske sagt:

      Danke gleichfalls! Schade, ich dachte, Du hättest als Wessi bzw. Südi bessere Englischkenntnisse… – Aber man kann nicht alles haben, wie Tante Paula gesagt hätte, wenn es sie gegeben hätte…

      Am Anfang kommt was mit the widow oder so. Ich kenne die grimmigen Märchen fast nicht, außer natürlich Schneekäppchen und Rotwittchen usw., die üblichen Sachen halt. Ich habe erst mit neun die ersten Märchen gelesen, ich armes, armes Ich, aber das waren Kunstmärchen von Meister Hauff, ach…

  2. Herr Ösi sagt:

    Muss natürlich Schmuckes Mädel heißen!

    • Herr Koske sagt:

      Cool! Ich habe die Prüfung bestanden – das mit dem fehlendem „m“ habe ich gewusst…

      (… die Hinzuziehung der Gemeindeschwester scheint derzeit nicht vonnöten…)

      (… ich wage dergleichen erotische Bewertungen gar nicht mehr anzubringen, weil das ja alles sexistisch und frauenfeindlich ist…)

      • Herr Ösi sagt:

        Schmuck ist ja nicht erotisch, sondern dingens.

        Damit vermeidet man auf ein Terrain zu gelangen, welches glitschig oder vermint oder sonstwie sein könnte… 😉

        • Herr Koske sagt:

          … das is‘ ’n Gesichtspunkt… was aber mich betrifft (ich rede so selten über mich und möchte es nun wieder einmal versuchen), so habe ich jetzt angefangen, immer züchtig zu Boden zu blicken, wenn eine Hammerbraut charakterlich und äußerlich sympathische weibliche Vertreterin der Hominiden auf dem drittem Planeten des Systems mein Gesichtsfeld quert… oder so ähnlich…

          (… vom Gesichtspunkt zum Gesichtsfeld – deutliche Weiterentwicklung…)

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