(… „Endlich wird der Junge erwachsen!“…)*

Quelle.

„Denk an die Elektrolyte!“, hätte Karl, der beste Freund von Herrn Lehmann, völlig zu Recht angemerkt.

Heute Nacht aber hat K., worüber die Weltöffentlichkeit ein Recht hat, informiert zu werden, Stephen Kings „Das Institut“ bis um 3.48 Uhr ausgelesen und ist dann doch wieder, weil er ein Spießer ist, pennen gegangen.

Ohnehin ist K. gestern heftig abgestürzt, es ging wieder voll los mit Feedbacks wie: ‚Hat die Wende verpennt, höhöhö!‘ usw; und ewig murmelt das Murmeltier. K. ändert sich wohl nicht mehr, siehe letztes Posting; Freud Euch des Lebens, denkt an die Libido, ach ach…

Dennoch und immer wieder bildet Herr K. sich ein, es ließe sich unabhängig von neocortikaler Biochemie ermitteln, und dies ausgerechnet von ihm als, O-Ton vox populi, „Hilfstherapeuten“, durch welche Verknüpfungen von äußeren und inneren Umständen derlei Abstürze verursacht werden.

Süüüß! Was soll der grauhaarige Jugendfreund von der traurigen Gestalt sonst tun? – Man wird das ja wohl noch fragen dürfen! Bla.

Das ist nicht das erste von K. gelesene Buch über, für oder über und für Jugendliche, in denen der Budenzauber zumindest angedeutet wird; hier was mit Telepathie, höhöhö. Wieder hat K. bestätigt gefunden, dass diese Trennung von E- und U-Kunst mindestens fragwürdig ist; King ist ein Meistererzähler, tandaradei!

Natürlich ist K. klar, dass auch oder gerade hier wieder der grandiose Satz Freuds angebracht werden könnte oder gar sollte, Hysterie wäre das Zerrbild einer Kunstproduktion.

King macht was draus, eine Lösung zweiter Ordnung, in Klammern Watzlawick et al., in Gestalt künstlerischer, igitt, was für ein durchgekautes Wort, Verarbeitung des Budenzaubers, und jede Menge Leutinnen und Leute, nämlich Leserinnen und Leser, haben was davon, zefix… Aber das ist es noch nicht, irgendwie.

Dass Herrn K.’s These vom steten Übergang von Dichtung und Wahrheit nicht an den Haaren herbei gezogen ist, dürfte eigentlich schon lange augenfällig sein; angefangen von den selbstreferentiellen Stellen bei Auster, Philip Roth und Woody Allen bis zu Containern und Raumstationen bei RTLZWEI.

In der Ukraine ist ein Schauspieler zum Star geworden, indem er in einer satirischen Serie als Kämpfer gegen Korruption Präsident wurde, und jetzt ist dieser Schauspieler Präsident in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre. Deutlicher, will es K. dünken, und deucht es ihm denn in der Tat, kann dieser fließende Übergang von Dichtung und Wahrheit nicht mehr werden.

(… nein, Herr K. möchte nicht Internetminister in Kirgisistan werden, auch nicht im Unbewussten… aber er kann sich einfach nicht trennen und möchte immer noch Guru werden, höhö… furchtbar, der Mensch… hat keinen Zugang zu seinen Gefühlen… ist auf ständige Rückmeldungen angewiesen, hähä…)

Allein, K. hat immer öfter den Gedanken, denn es denkt immer wieder in ihm, er macht ja nichts, dass der Budenzauber etwas mit Jugend im geistigem Sinne zu tun haben könnte. K. will das hier nicht ausführen, denn das mieft wieder nach Verschwörungstheorie; er ergibt sich jedoch still missvergnügt den ihn anfallenden Gedanken.

(… da bereits per Mental-Funk gesendet wurde, K. würde angeben, dass er wählen war, sagt K. dazu nichts, denn er ist im Widerstand, ha… außerdem heißt es ja nicht umsonst geheime Wahlen“, zudem bei K. bekanntlich ohnehin alles geheim ist… darüber kann jetzt wieder, *hüstel*, mit Sicherheit keiner lachen…)

PS: Über Selbstverständlichkeiten muss man nicht reden…

* Korrekt – hätte Tante Paula gesagt, wenn es sie gegeben hätte…

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