(… weiterhin nix Neues bei Fridolin Senilowitsch Koskessowski…)

Oder fast nichts – Herr K. hat seine Soundpics zu über zwei Dritteln jetzt in seinem Blog-Haus gepostet. Das hier oben eingefügte Klangbild ist schon etliche Jahre alt und heißt, welch Wortspiel, „Steamdreamstream“, wobei sich „Steam“ natürlich auf Steampunk bezieht. Das als gemeinfrei deklarierte und von K. im Net nicht mehr auffindbare Bild aber zeigt nach seiner Überzeugung Frau Dr. Johanna Faust, *hüstel*.

Prompt kommt als Mentalfunkspruch, K. würde wieder das Wunderkind spielen. – Hut ab, wer auch immer so was macht

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Gestern aber kamen per Mental-Funk wichtige bzw. „wichtige“ Mitteilungen. – Warum K. immer wieder mit so was ankommt? Nun, er hat im letztem Vierteljahrhundert seines persönlichen Präteritums bzw. Plusquamperfekts -zig Male Mitgliederinnen und Mitgliedern des Freudeskreises Anna Lyse zu erklären versucht, dass er nicht psychotisch wäre, nicht den Simulanten spielen würde und nicht Pseudologia phantastica unterliegen, und das Ergebnis tendiert gegen Null, wie K. gesagt hätte, als er sich noch für Mathe interessiert hat; damals, als er noch keine hoffnungsvolle Zukunft hinter sich hatte.

K. sollte wie eine Art ferngelenktes Medium als Auftragstäter eingesetzt werden, was jetzt seit 35 Jahren vertuscht zu werden versucht wird durch hartnäckiges Bemühen, ihn per Traumprüfung und deren Entsprechung in der Realität bei einem Job oder einer Person landen zu lassen. Alle mitnehmen, keinen zurücklassen – alles für die immer bessere Befriedigung der Bedürfnisse der Bevölkerung usw.*

Uhuhu! Chchch! Hihihi! Der hatse echt nich‘ alle! Bilditt sich ein, er wird vonna Stasi hüpposiert, höhöhö, lustich (???)

Natürlich hält K. es für möglich, dass hier wieder Freuds Bonmot zutreffen könnte, Hysterie wäre das Zerrbild einer Kunstproduktion, und da K. nicht wirklich produziert – alles klar… Andererseits hat K. als nützlicher Idiot vor der Wende nicht geglaubt, dass die Stasi Telefone abhören oder Wohnungen überwachen würde.

So süüüüüß! Gehört doch in ’ne Einrichtung, der Typ, echt! Wenn jedoch heute jemand K. zu verklickern versuchen würde, dass die Stasi Staubsauger für die Mondoberfläche entwickelt hätte, um die NASA zu sabotieren, dann würde K. Bemühungen für gerechtfertigt halten, diese Angabe zu überprüfen. – Aharhar, lustich (???)

Dann wurde mentalgefunkt, dass die Nachbarn im Haus der ersten Demontage von K.’s Einrichtung zusammen halten und behaupten würden, er wäre es selbst gewesen.

Schließlich wurde mitgeteilt, dass tatsächlich Leute geglaubt hätten, K. würde mit immer wieder erfolgenden Anspielungen nicht die Jugendfreundin aus der Prignitzer Prärie, sondern Heidi Montag meinen (von deren Existenz K. erst seit einigen Monden weiß), weswegen sie sich um Vorsichtsmaßnahmen gegen den Irren bemüht hätten.

Dichtung oder Wahrheit? Ja ja, Münchhausen-Syndrom, schon klar! Deshalb hat K. ja in den letzten Jahrzehnten viele Dutzend Geschichten gedichtet, phantasiert, aufgeschrieben usw. – Aharhar, lustich (???)

(.. es ist zum Ko… ruckartigem Umkehren der Transportrichtung der Speiseröhrenperistaltik, echt… da ist viel Wut, da ist viel Wutdas ist was ganz Altes, bringen Sie das in die Gruppe…)

* K. ist durchaus klar, dass er hiermit auch erzählt hat, was er getan hätte, wäre er Einavonnastasi gewesen. Diesen sozusagen Mechanismus hat Prof. Freud vor hundert Jahren zu erforschen, zu reflektieren und zu verbalisieren begonnen.

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