(… is‘ nich‘  v ö l l i g  p. c. – is‘ ’ne  L ö w i n  … *hüstel*…)

Quelle der kulturellen Umrahmung.

Heute aber begab es sich, dass K. in aller Herringöttinsfrühe eine Stunde seine Runde um die Theresienwiese sowie ein Stück des Westparks gedreht hat und erst danach seinen, boah, ACE-hemmenden Smartie eingedreht.

Es ist erstaunlich! K.’s Blut drückte nachläufig mit folgenden Werten: 130 – 83 – 114. Die beiden drückenden Werte sind an der Grenze von „normal“ und „hochnormal“. D. h., das ist sehr gut für ’n Ossi-Opa! K.’s Vermutung, das abrupte quasi Absetzen seines quasi Trainings als dauerlaufender Zeitungszusteller in Big B hätte zu hochwertigem Blutdruck zumindest beigetragen, könnte in der Tat zutreffend sein. K. erwägt, dies voll krass zu finden; er muss aber erst mit seiner inneren Gruppe darüber arbeiten.

K. ist jetzt in dem Alter, in dem man über seine Pillen, Pasten, Tinkturen und Tropfen parliert, *hüstel*… Okay, der Puls war etwas hoch; aber erstens erfolgte die Messung kurz nach dem Lauf und zweitens und vor allem war K. schier erotisch erregt durch seine zwangsläufig erfolgende Wahrnehmung der vielen Wahlplakate. – Kann man so was nicht weglassen? Ist das nicht reine Papierverschwendung???

(… es geht wohlgemerkt nicht um politische Richtungen, sondern ums Prinzip des Baumgroßgruppen Abholzens für derart wirkungsarme Stadtbeklebung…)

„Darf man noch nach Kreta, Greta?“, fragt die AfD. Da war ja Genosse Honecker besser, echt! „Den Sozialismus in seinem Lauf/hält weder Ochs noch Esel auf!“ Wäre die Wende nicht gekommen, hätte Erich noch ’n Lyrikpreis abgefasst. Und wahrscheinlich muss manchen Leuten erst schwefelsaurer Regen auf die Köpfe tröpfeln, bis sie merken, dass Greta nicht ein weiteres Event in der Hüpf-Hüpf-Dreh-Dreh-Juchhu-Luftsprung-Event-Gesellschaft mit dem „Zwang zum Frohsinn“ (Heinz Bude) ist.

Denkt es in dem miesepetrig-misanthropischem Melancholiker K., der natürlich nur wieder neidisch und eifersüchtig ist und wie immer keinen Zugang zu diesen Gefühlen hat. Furchtbar, der Typ! Gehört doch in ’ne Einrichtung! Allein, man wird das ja wohl noch sagen dürfen…

Dies war das Wort zum Sonntag aus der Unterschicht – an Guadn!

PS: Das ist der Hammer, Alter; der Mann hat über Flakhelfer promoviert… – Mitnichten hat K. nach dem persönlichkeitsspezifisch tragikomisch aus finanziellen Gründen erfolgtem Abbruch seines letzten Studienversuches im letztem Wintersemester seine Absicht aufgegeben, universitätlich zu werden; zudem kommt es jetzt nach, gnihi, 81 Wartesemestern auf das eine oder andere Semesterchen auch nicht mehr an.

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