(… K. ist, bei leichtem Schaudern, beeindruckt…)

(Quelle der kulturellen Umrahmung)

Von sich – was sonst… K. gibt gern vor, nicht viel von Ärzten zu halten, weil er sich einbildet, dass käme voll cool rüber; es könnte sich auch hierbei wieder um Überreste in gewissem Maße gestauter, weil nie wirklich ausgelebter mentaler Pubertät handeln, *hüstel*…

In Wahrheit ist K. bereit und in der Lage zuzugeben, mit seiner Hausärztin unverdientes Glück gehabt zu haben, zumal er bis vor wenigen Jahren gar nicht wusste, dass es Hausärzte gibt und welchen Aufgaben diese obliegen, was jedoch vernachlässigt werden kann, weil es sich keineswegs um schlimmstenfalls bereits gerontopsychiatrisch relevante Symptome handelt, vielmehr K. schon immer so war.

Der geborene Opa… Thomas Mann, und das muss jetzt kommen, hat über Fontane sinngemäß geschrieben, dass der sich bemüht hätte, schön schnell alt zu werden, damit er schön lange alt sein könne. K. ist allerdings durchaus klar, dass es zwischen Fontane und ihm einige kleine Unterschiede gibt, immer einmal wieder *hüstel*…

K. darf sich dieses schriftliche Hüsteln gestatten, denn er hatte am 22. 05. a. c. die zweite Impfung mit astralem Seneca, oder so ähnlich, und während er nach der ersten Impfung einer fürchterlichen Attacke ganz ordinär gemeingefährlicher Grippe erlegen ist, geht es ihm nun den Umständen entsprechend gut.

Bei Fontane muss K. an eine der wenigen Gelegenheiten denken, bei denen er versucht hat, nicht langweilig zu sein, indem er etwa 1998 eine junge Apothekerin, möglicherweise eine zu schönsten Hoffnungen berechtigende Azubine, in der Apotheke am Hackeschem Markt in Big B nach dem „Kollegen Fontane“ gefragt hat. K. ist sich durchaus bewusst, sich zu wiederholen, wenn er hinzufügt, dass in der Jung-Pharmazeutin schier schnurstracks inneres Sprechen stattzufinden schien etwa des Inhalts: „Wo haben wir nochmal Perazin und Neurocil?“

Worum geht es hier überhaupt? Was ist das Thema? Hat K. ein Thema? Ist das, was er hier betreibt, oder was ihm geschieht, denn er tut ja nichts, noch freie Assoziation oder bereits Gedankenflucht? Nichts Genaues weiß man nicht, doch wir bleiben dran…

K. hat Schiss, vermutet er; er hat ja so gar keinen Zugang zu seinen Gefühlen und ist völlig auf Rückmeldungen angewiesen, ach…

Im Monat Juni ist K., und er scheint nun doch aktiv-dynamisch zur Sache zu kommen, achtzehn Mal gelaufen, und er hatte am Montag, dem 21.06.2021 um 11.35 Uhr Blutdrücke, oder so ähnlich, von 119 – 78 – 86 und am Montag, dem 28.06.2021 um 10.45 Uhr waren die Werte bei 117 – 78 – 81. Das hat K. ohne Irokasmus und dergleichen beeindruckt, denn diese Werte sind nicht nur normal, sondern sogar optimal, ha…

Nun war K. seit dem vergangenem Dienstag nicht mehr laufen, trinkt aber nunmehr recht sehr gern das eine oder andere Schlückchen Bier, weil er immer einmal wieder für einen Schlucki gehalten wird und infolge sowohl als auch im Vollzug seiner sozialistischen Sozialisation um immer bessere Befriedigung der Bedürfnisse der Bevölkerung kämpft, hurra!

Äh… – ach so – *hüstel*…

K.’s heutige Werte aber waren nun gegen 09.00 Uhr, wenige Minuten nach dem Einpfeifen seiner Smarties, bei 153 – 97 – 68, und das ist, siehe Überschrift Headline, leicht schauerlich, denn hier ist bereits Mr. H. Yper-Tonie erstgradig zugange oder so ähnlich.

Allein, „Hat das herum Gerenne eine derart deutliche Wirkung?‘, fragt es nun in K. – „Faszinierend!“, wie Mr. Spock völlig zu Recht sagen würde.

Einer der Weißkittel, die K.’s Blutgefäßhydraulik zu explorieren sich gezwungen fanden, vermutete wohl gar Weißkittel-Hypertonie oder dergleichen; zumindest merkte der Doc genüsslich sarkastisch an, die gemessenen Werte gäbe es quasi gar nicht, denn wenn sie real wären, dürfte K. bereits in die ewige Großgruppe abberufen worden sein.

Was lernt uns das? – K. ist etwas Besonderes, und vor allem was Besseres… hähä… böse Hobbitse, böse Hobbitse

So weit das schriftliche Wehe-Klagen eines alternden Herren – man wird das ja wohl noch aussprechen dürfen

Bla.

PPS: K. rennt jetzt gleich wieder ’n bisschen da draußen rum; wir bitten um angemessenes Unverständnis. K. weiß zwar nicht recht, wozu, aber er möchte durchaus noch ’n paar Jahrzehnte leben, ha…
PPS: K. war jetzt rennen, eine Stunde, und jetzt sind die Werte bei 124 – 84 – 81… Es ist wirklich beeindruckend; K. muss jetzt eine Dose Krombacher aufmachen und sich dann ein bisschen hinlegen

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