(… apropos „Geschichten erzählen“…)

Siehe auch den letzten Eintrag das letzte Posting. – K. muss immer wieder nachsehen, ob „apropos“ oder „a propos“ korrekt ist; er wird wohl kein Diplom-Intellektueller mehr, oh schöner Schmerz; aber das am Rande.

Noch immer gelten Studienrichtungen wie Literaturwissenschaft wenn nicht als Orchideenfächer, dann doch als brotlose Künste. Das könnte sich mittelfristig ändern. Die Entwicklung der sogenannten virtuellen Realität wird in der Weise weiter gehen, wie K. schon mehrfach andeuten zu müssen überzeugt zu sein schien, und dies auch dann, wenn K. keinen würzigen Klugschiss dazu absondert. – Welch edler Verzicht, welch menschliche Reife, ach!

Spätestens in einigen Jahrzehnten wird es möglich sein, dass man, um zum Beispiel ein Eigenheim zu bauen, alles nötige oder auch nur gewünschte Wissen über Statik, Architektur, Bauingenieurwesen, Baustoffkunde, Baurecht usw. aus einer Art Cloud in sein Gehirn lädt und nach der Fertigstellung des Gebäudes wieder löschen kann, aber nicht muss.

Man wird vor allem in der Lage sein, und sehr wahrscheinlich auch bereit, sich beliebig viele Lebensläufe und vor allem Kindheiten sozusagen aufzuspielen. Dazu wird man aber nicht unbedingt Bioinformatik-Spezialist sein müssen, sondern Kenntnisse und Fähigkeiten über Geschichtenerzählen besitzen; man muss Plotten können, Spannung aufbauen, Dramatik entwickeln, Dialoge entwerfen, Figuren gestalten usw. usf.

PS: Korrekt, K. ist ein Mankurt, erstens, und zweitens wünscht er nach dem Erwerb eines Masters in Philosophie und Literaturwissenschaft europäischer Chefvolkswirt für gesellschaftsepische Großentwürfe zu werden. Alles klar! Verständigen Sie bei Bedarf die Nachtschwester; rothaarig angenehm!

Eine fehlt noch für ’ne Volleyballmannschaft… (Quelle.)

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