(… eine Überschrift ist nicht erforderlich…)

Es widerspricht wissenschaftlichen Erkenntnissen. Klar, K. ist ein medizinisches Wunder; sehr durchsichtig wieder, Herr K.! Diesbezügliche Rückmeldungen kamen übrigens auch bereits, was K. nicht überrascht hat, was niemanden überraschen dürfte, per Mental-Funk.

Wie K. aus seinem Lebensslalomlauf weiß, scheinen diese Grippe-Attacken eine Art heilsame Schockwirkung auf sein Zerebrum zu haben, und das war auch dieses Mal der Fall. Der Budenzauber ist fast weg, fast völlig herunter gefahren. K. hat sich die Frage schon des Öfteren gestellt, was passieren würde, wenn der Budenzauber plötzlich weg wäre. Vermutlich würde K. dann nach kurzer Zeit selbst nicht mehr daran glauben, erlebt zu haben, was er doch erlebt hat, in wenigen Wochen seit 35 Jahren. Auch ein Leben, genau!

Was aber hat das nun mit Hirnbiochemie zu tun? Es ist doch wohl eher Biophysik, ist es nicht?*

K. ist nach wie vor überzeugt, dass es eine Art biologische Energie real gibt, nicht nur als metaphorisch gemeintes Konstrukt. Klar, er sieht sich als Nachfolger von Reich; sehr durchsichtig wieder, Herr K. Dennoch und erst recht erwägt K., sich derlei Prozeduren zu unterziehen. Allerdings hegt er berechtigte Zweifel, ob das die Kasse zahlt. Mal kieken, dann sieht man ja…

K. ist irgendwie ein bisschen ermüdet, was sicher auch mit dem Alter zu tun hat, *hüstel*. K. wird in einem Vierteljahr 60 – das is‘ ja wohl ’n Witz!

K. stellt immer wieder überrascht fest, dass er jetzt tatsächlich Student ist. Er scheint ein wenig zur Dissoziation zu neigen, har har har.

Leider aber ist ihm eine Art Selbststrukturierung seiner Versuche in geistiger Arbeit noch nicht in hinreichender Weise gelungen, wobei er sich damit heraus redet, erst in der vierten Woche des Semesters zu sein. K. akkumuliert sprunghaft bzw. anfallsweise, pennt bei der Vorlesung ein, gnihi, hier „Video-Einheit“ genannt, und sinniert dann wieder paar Tage versonnen vor sich hin, ach…

Immerhin lässt K. sich dieses Buch kommen; allerdings in zerfledderter Form von booklooker. Allein, auch K. ist zerfleddert, weil eine dauerhafte Studienausgabe oder so ähnlich. Der Band scheint eine Art Offenbarung zu sein, und ist denn K.’s Neugier völlig seinerseits.

(… man sagt: „sich kommen lassen“, denn man ist etwas Besseres… hähä… böse Hobbitse, böse Hobbitse…)

Die Klausuren sind im September, und K. wird immer gespannter, ob er neugierig ist. Derweil fährt er fort, nicht fortzufahren. K. wollte einmal anders agieren, bzw. eben ausagieren, als sonst immer, und hat die Bewerbung für die Wohnung in Iron Hut City zurück genommen.

Jetzt wird er, was jedermann überraschen muss, von Zweifeln daran gebeutelt, dass er seinen durchaus konstruktiven Vorsatz, eben oben angedeutetes Agieren vermeiden zu wollen, an der richtigen Stelle umzusetzen versucht hat.

Ach, was wäre K. ohne Ambivalenz in allen wesentlichen Dingen?! Allein, er ist sich sicher, hier in M., Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, keine Wohnung zu bekommen…

Bla.

* Korrekt, das ist eine kleine Übung im englischem Fragesatz, ist es nicht?

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