(… nach wie vor sein Lebenstraum: in die Unterschicht aufsteigen…)

PS: Was uns der Künstler damit sagen wollte? – Nüscht…

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2 Antworten zu (… nach wie vor sein Lebenstraum: in die Unterschicht aufsteigen…)

  1. Warum stehst Du kurz vor dem Zusammenbruch ?

    Der Unterschicht anzugehören, hat nicht nur Nachteile. Alles ist verkürzt, mensch redet nicht um den heissen Brei herum, er ziert sich nicht, hofft auf den Lottogewinn, geniessst Samstag abends die Sportschau, lässt es sich pauschal in Malle gut gehen, kann nachts einschlafen und denkt nicht über Botox, Fettabsaugung, Gucci und SUVs nach, die er sich eh nicht leisten kann.

    Ist besser so, als reich und berühmt zu sein, aber dafür kurz vor dem Nervenzusammenbruch zu stehen, weil der Oberschichtler nicht weiss, wie er seine sechs Versicherungen, seine zwei verwöhnten und gelangweilten Kinder unterhalten soll, wie er die drei PKWs und 2 Häuser abstottern will. Ganz zu schweigen von der Yacht und dem Dienstpersonal.

    In diesem Sinne, wen wir uns nicht mehr sehen sollten, wünsche ich eine gute Nacht, eine kreativ und finanziell erfolgreiche Woche und ein glückliches 2021.

    spox

    • Herr Koske sagt:

      Es ist wirklich erstaunlich, ohne Flax und Krümel – ich korrigiere mich: ich finde es erstaunlich („Sehnse, Herr Krasske, oder wie Sie heißen, das ist doch viel authentischer!“), wie oft ich in der letzten Zeit an diesen „Textbaustein“ denken musste (um ehrlich zu sein, denkt es in mir, ich mache ja nichts, denn ich bin klein und mein Herz ist rein), mit dem Werbebriefe oft beginnen: „Ehrlich gesagt, bin ich etwas überrascht…“ usw.

      Aber wenn es doch so ist!!! Wieso scheinst Du neuerdings unfähig und/oder unwillens, nicht-konkret(istisch), metaphorisch oder wie auch immer zu denken? Per Asperger ad Asterix?

      Der Spruch mit dem Zusammenbruch (und ich will hier gar nicht von Aphorismus sprechen) ist mindestens 10 Jahre alt… K. ist unwirsch und mufflig vor dem Monitor gesessen und hatte wieder einmal das sichere Empfinden, völlig unbegabt, ja, total unschöpferisch zu sein (und es hilft ihm überhaupt nichts, aus verlässlichen Quellen zu wissen, dass es gestandenen Autoren mit Literatursitzen und Landpreisen des Öfteren ebenso geht), und er wollte versuchen, ein bisschen Kontinuität wenigstens im Blog zu erzeugen und wenigstens paar Wortmeldungen abzusetzen; wie gesagt, sind das alles Schnullerchen und Mätzchen in der Art, wie ein Instrumentalsolist ohne Auftrittsmöglichkeiten im Keller Tonleitern übt. Oder so…

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      Unterschicht hat nicht nur Nachteile, das ist mir klar. Zum Beispiel gibt es kaum jemanden, der derart entwicklungsfähig ist wie ein Unterschichtler, ha! Im Übrigen, und das meine ich jetzt ohne Ironie, ist es ein Unterschied, ob man von verbreitet scheinenden Erfahrungen hört oder sie selbst macht, und das gilt auch und gerade für die Erfahrung, dass die, die am wenigsten haben, am schnellsten was geben; diese Art Solidarität, ohne jede Ironie gesagt (das muss ich ja immer hinzufügen, und hiermit hätte ich nun hinzugefügt) habe ich mehrfach verblüfft erlebt…

      Bla.

      Das mit den 3 PKWs und den verwöhnten Kindern klingt wieder sehr klischeemäßig; sorry, aber ich bin halt Untermäuser und Ducktan und schleime gern bei den oberen 10000… *hüstel*…

      Mir ist klar, dass ich eigentlich – „frei“ bin; bitte Anführungsstriche beachten. Ich könnte völlig unbekümmert „alles raus lassen“ – wo soll man mich denn treffen, was soll mir denn nehmen usw.? Und dennoch bin ich von -zig Zwangsgedanken, lächerlichen Ängsten, pseudopsychotischen Symptomen usw. gebeutelt (und ich glaube auch nicht, dass die weg wären, würde ich in einer 20-Zimmer-Villa mit Bootslandeplatz und Hubschraubersteg wohnen). Ist alles relativ, ach ach…

      (.. im Sinne von Thomas Manns von Aschenbach bin ich des Öfteren am Rande des aufgerieben Seins zugange gewesen… wenigstens das haben dynamische Mitgliederinnen und Mitglieder des Freudeskreises Anna Lyse mal geschnallt, man glaubt es ja kaum… „Der Patient erscheint deutlich erschöpft“, hieß es in der epischen Krise – oder so ähnlich, har har – von 2006 oder so… ach, man wird wahrgenommen, ach… auch ist dergleichen typisch für Arbeitsscheue, aharhar… wenn ich allerdings so bescheuert bin, in diesem Zustand in die Klapse zu gehen, dann bin ich echt bescheuert genug für die Klapse… har har… ist doch wahr – man wird das ja wohl noch aussprechen dürfen…)

      Angenehme zweite Wochenhälfte wünscht der leider offensichtlich oft nicht angenehme, uäääh (Mitleid, Mitleid, Schokolade),

      Herr Koske

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