Diese gewissermaßen Assoziationsketten, die man im Kopf entwickelt…

… sind ganz erstaunlich, wie K. findet, und er ist überzeugt, dass „man“ hier angebracht ist, weil das nicht nur sein Erleben sein dürfte.

K. sitzt an seinem für seine Verhältnisse geradezu prächtigem Schreibtisch und hackt peinlich-possierlich in die Tasten, um seinen gestern endlich fertig gestellten Erzählungsplan mit Leben, d. h., mit vielen kleinen Episoden zu erfüllen, ha!

Dabei werden es in seinem Kopf immer mehr, weil ihm erstaunlicherweise immer mehr Mini-Stories einfallen. K. ist durchaus klar, dass er hier diejenigen auswählen sollte oder gar müsste, die dem rotem Faden folgen, dem Plot entsprechen.

Auch stellt K. mit einigem Behagen fest, dass diese Snowflake-Methode beim, yeah, Plotten („Sie nannten ihn ‚Ron, den Plotter!'“, boah) echt was hat. Er kann jetzt irgendwo mittendrin anfangen zu schreiben, und wenn es da immer einmal wieder stockt, was es natürlich immer einmal wieder tut, schier verschmitzt an einer anderen Stelle weiter tippseln. Das „Grundgerüst“ steht, tandaradei! K. kann also, um beim hinkendem Vergleich zu bleiben, auf irgendeiner Etage beginnen mit dem, wie poetisch, Mauern, Verputzen und Tapezieren…

(… so weit zu den kleinen Freuden des jungen Autors – wir bitten um angemessenes Unverständnis…)

K. hat eine Website mit einer Map seiner Heimatstadt geöffnet, um bei der Beschreibung seiner Kindheitslandschaft authentische Angaben beispielsweise über Entfernungen machen zu können. Es wird was Längeres, mindestens ’ne Novelle. Prost Mahlzeit! Nachher kommt K. noch ins Schwitzen; das geht doch gar nicht, er ist doch was Besseres

Da K. aber schon seit Langem klar ist, dass Schriftsteller Leute sind (und natürlich Schriftstellerinnen Leutinnen), die jede Möglichkeit nutzen, nicht schreiben zu müssen, „schweift sein Geist“, dass es ’ne wahre Pracht ist. Er besichtigt etwa auf der Karte Areale, um die es in seiner Erzählung gar nicht geht, und dann fallen ihm dazu immer mehr Episoden ein, gnihi. Dieses Unbewusste ist der Chefschlingel aller Oberschlingel fürwahr, des seiest Du gewiss, herbe Dame Welt.

Es gäbe keine richtige Gemeinschaft mehr nach der Wende, man träfe sich kaum noch auf dem Hof usw. usf.; das hat K. des Öfteren an verschiedenen Orten gehört, an denen er fegend und wischend zumindest den Aufstieg in Treppenhäusern gepackt hat, har har. Frau Koske wischt den Hausaufgang, ich hab‘ ihn schon gesehen.

(… war der maßgeschneiderte Job für K…. tja – das haben Sie so hergestellt… ja ja… bla bla…)

Ist das jetzt Freiheit, dachte es nun in K., von den Vorgaben der Partei betreffs sozialistische Hausgemeinschaft usw. usf.??? Oder kann man endlich, ohne Sanktionen befürchten zu müssen, allen Gruppensituationen ausweichen, da man in Gruppen schon immer Unbehagen empfunden hat, ohne darüber nachzudenken und ohne darüber nachdenken zu wollen, ob dieses Unbehagen mehr mit der Gruppensituation zu tun haben könnte und weniger mit dem sozusagen sachlichem Inhalt der gruppalen Dynamik wie hier konkret ideologischen Vorgaben im sozialistischen Wettbewerb?

Hat das wer verstanden? – Macht nix, es musste rausMan wird das ja wohl noch sagen dürfen!

(… der hat Tatsache die Wende verpennt, höhöhö… hat Tatsache die Wende verpennt…)

(Zieht sich zum weiterem Gruppieren der „Schneeflocken“, siehe eben oben, zurück, und – schwitztHa!!! Abhang Vorhang.)

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2 Antworten zu Diese gewissermaßen Assoziationsketten, die man im Kopf entwickelt…

  1. Habe die Ehre K.

    Ja, erstaunlicherweise habe ich wirklich und wahrhaftig wirklich ALLES verstanden. Du oder ich sind in der Wirklichkeit angekommen. Hurrah ? Juheissasa. Ich springe nicht in die Luft und knalle nicht die Hacken zusammen, wie einst 18 auf dem Berghof.
    Ich freue mich darüber, dass dir snowflake beim Plotten geholfen hat und eine Hilfe war.

    Her damit !

    Vielleicht ist es doch nicht zu früh, meine Memoiren zu beginnen.

    Zu den maps. Wusstest du, dass ich grosse Teile meiner Heimatstadt Essaoira {–> https://essaouira-wunderland.blogspot.com/2011/ ] in OSM –> [ https://www.openstreetmap.de/ ] gezeichnet und verlinkt habe ? –> [–> https://www.openstreetmap.de/karte.html# ]

    Jetzt wurden viele Strassennamen in arabisch überschrieben. So war es gedacht. Die OSM community arbeitet dort weiter, wo der letzte Kartenmacher aufgehört hat.

    Es war mir ein Herzenswunsch mal auf meine alte Liebe OSM hingewiesen zu haben.

    Es gibt dazu Neuigkeiten. Es existiert eine Android App die im playstor kostenlos bereit liegt: OSMEnd. Damit kann mensch z.B. Die gesamte Karte von Oberbayern downloaden(dauert …). Sie steht dann offline zur Verfügung.

    Es gibt einen Campus irgendwo im v a C l X X l Q @ e ??&$ §€ y XYR QWERTZYABC|||| die wird das wohl nicht freuen. Und mich freut es nicht, dass heute morgen sich ein gewisses Portal dass sich auf dich bezieht, wenn du in die Röhre guckst meim Scheissen, merkwuerdig B O C K I G verallt. flüster flister buster knister.

    so das geniegt. ich bin kein roboter, aber soll ja … nebeg.

    ohne gruss

    • Herr Koske sagt:

      Jetzt wirds hell! Hassu Problem, Digga? Voll schwul, Bro! Kriegst die Rastung! „Himpelchen Pimpelchen“ – schier poetisch…

      (… „Möchten Sie mit jemandem sprechen, Herr S.?“…)

      (… also, ich habe mir auch schon ’n Pseudonym ausgedacht, denn ich belle trist und hoffe, sicher sein zu können, dass ich jetzt mal endlich aus’m Knick komme und was vorlegen kann, was ich vorlegen will, oder so ähnlich, aber wahrscheinlich werde ich demnächst an einer Kreuzung vom U-Boot überfahren, wie es gerade in der Unterschicht immer wieder vorkommt… das Pseudonym ist ein dermaßen plumpes Werk von Frau Ana G. Ramm, dass… – niemand dahinter steigen wird… gnihi…)

      (… ja, ich bin das Böse an sich – man halte sich fern…)

      (… ich gucke nach dem Abseilen eines Negers farbigen Mitbürgers mit Migrationshintergrund in die Röhre, um zu sehen, ob auch alles weg ist; auf diese Weise habe ich einen beträchtlichen Teil meines Leben verspült… har har… das war übrigens eines der Highlights in meiner Laufbahn als dennoch in Therapie befindlicher, O-Ton vox populi, „bindungsloser Psychopath“, als ein gewisser Dr. F., Dir nicht völlig unbekannt, zu mir sagte, sinngemäß, fast wörtlich: „Herr Koske, ich habe ’n guten Freund, der hat gar nichts mit Psycho zu tun, der ist Klempnermeister, hä hä!“

      (… ja ja, ich bin Antisemit – is jut…)

      War das wirr genug, um adäquat zu sein???

      Möge das Große Energiefeld mit Dir sein!

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