(… ein völlig Unvernetzter säbelt an Netzen [Arbeitslosentitel]…)

Auch dies wieder kulturelle Umrahmung, welche sich nur bedingt auf den Text bezieht.*

***

Das ist der Hammer!!!** Es scheint alles noch schlimmer, als K., der durchgeknallte Spießer mit dem nicht auszumerzendem Drang nach dynamischen Rundgängen auf einer geistigen Ebene, zu denken gewagt hatte.

Das Schärfste scheint K. die Geschichte von Alexi McCammond, er konnte erst gar nicht glauben, dass die nicht satirisch gemeint war.

Wie war K. hier andererseits schier schnurstracks froh, wieder einmal, ein kleiner Mann im Sinne sowohl Falladas als auch Wilhelm Reichs zu sein! Er stellt sich das grauenhaft vor, was mit Medien zu machen und dann diese -zig, offenbar oft unausgesprochenen, Regeln, Normen, Gesetze, Manieren, „Vorschriften“ usw. beachten zu müssen, um nach oben zu kommen!

„Wo ist oben?“ (Erwin Strittmatter, war nich‘ alles schlecht)…

K. erinnert sich mit zuckendem Zwerchfell immer wieder ungern seines ersten und, Überraschung, letzten Versuches nach der sogenannten Wende, in einer Werbe-Agentur als Texter anzufangen. Die fuhren dort alle Mitsubishi; das war eine dieser unausgesprochenen Abmachungen. K. wusste noch gar nicht, wie „Mitsubishi“ geschrieben wird. Ja, das Ding hat ’n Bart, allein, Herr Ost-K. hat das real und konkret dergestalt erlebt.

Den Gedanken hatte K. auch schon vor sehr langer Zeit zum ersten Mal, dass „Penner“ nicht deshalb aus etlichen Innenstädten ausgeschieden werden sollen, weil sie stinken und dreckig und breit sind und den Touristenstrom verringern usw., sondern weil sie unbewusst, und damit umso wirksamer, in etwa folgende Botschaft ausstrahlen: „Ich pfeife auf alle die Regeln, Normen, Gesetze, Manieren, „Vorschriften“ usw. (siehe eben oben), denen Ihr Euch tagtäglich unterwerfen müsst, bis, Klischee-Alarm, der erste Infarkt den chefmanagenden Leistungsträger scheidet usw.!“ Deswegen „müssen“ die weg und raus…

Was aber K. in den bei ihm seltenen Zustand der Sprachlosigkeit versetzt hat, ist der Tweet von Teresa Bücker. Meint die Frau das ernst??? – Offensichtlich! Was geht da ab, Digga? Voll schwul, Alter! Kriegst ’ne Rastung, echt…**

Es fehlt, nach zwei entsetzlich gescheiterten Versuchen in Kotbraun und Genossenblutrot, an großen Zielen, Idealen, Visionen, virtuellen Vorlagen oder wie auch immer man das nennen mag. Wenn es im „Focus“ hieß, dass immer mehr Arbeitsplätze krank machen würden, scheint K. das auf diesen Mangel an Zielen auf einer geistigen Ebene zurückzuführen, nicht auf Lärm oder Schmutz oder, muaha, Strombergs in den Chefetagen usw. – K. darf das, er ist schizotyp!

Im Westen wurde dergleichen immer wieder zumindest verbalisiert, siehe Adenauer, „Keine Experimente!“, oder Helmut Schmidt, „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen!“ Über Schmidts Bonmot muss K. wider Willen immer wieder lachen. K. war beim Arzt, was jedoch auch nichts gebracht hat; „bindungsloser Psychopath“, O-Ton vox populi.

Diese sozusagen Maximen aber scheinen K. sozusagen Spätfolgen massenhafter Traumatisierung nach massenhaftem „Engagement“ bis zum Rausch. Traumatisierte scheuen jedes Risiko, kriechen zumindest im symbolischem Sinne in einen Schutzraum und halten still usw. Die daraus resultierende „bleierne Zeit“, wie es in einem Filmtitel heißt, kennen viele sogenannte Ossis, und die daraus resultierende Scheu vor Risiko und Initiative könnte einer der Gründe für das Scheitern des RealSoz sein.

Immer mehr Menschinnen und Menschen scheinen nun zu versuchen, ihre Sehnsucht nach kleinen, überschaubaren, verlässlichen, durch verbindliche Regeln gesicherten usw. usf. Gemeinschaften oder jedenfalls Mikro-Milieus selbstständig zu realisieren, was zur Folge zu haben scheint, dass man sich gewissermaßen immer schneller in immer kleineren Kreisen dreht, ohne gewissermaßen demokratische Kontrolle oder jedenfalls Relativierung von einer allgemein anerkannten Meta-Ebene aus.

Wie in der DaDaEr, im Politbüro, beidastasi usw. – Ja, wenn es doch aber so ist

Das Beispiel für eine sich derart von allen Mechanismen demokratischer Kontrolle und Relativierung abgekoppelte habende Gruppendynamik scheint K. „Einer flog über das Kuckucksnest“ zu sein; vor allem der Film und weniger das Buch. Darum geht es in dem Kultfilm, nicht um „Irrenhaus“ oder „Klapsmühle“. Gängige Bezeichnungen im XXI. Jahrhundert; es ist gruselig, scheint es K. oder ist er sich sogar sicher.

Was will der verhinderte Dichter K. nun damit sagen? – Er sieht sich, im Unbewusstem, als Chefarzt von Mitteleuropa und wünscht Schland mit Hüppnohse zu heilen, höhö!

Verständigen Sie, nun schon zur Tradition geworden, bei Bedarf und Muße die Nachtschwester, rothaarig angenehm!

** Diese Aufnahme wurde von K. getätigt in der Schwanthaler Straße in M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, unweit Ecke Bavariaring.
** Wir bitten die Ausdrucksweise zu entschuldigen; wie mehrfach angemerkt, kommt K. aus dem Osten und die hatten dort zu wenig Buchstaben (die nicht vorhandene Redaktion). Zudem gibt der Klient hier neuerlich vor, dieses gewissen Aktiv-Dynamisch-Zupackend-Proletarischen nicht völlig zu entbehren und schließlich tätigt er zum wiederholtem Male sehr durchsichtige Anbiederung an die Jugend von heute.

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14 Antworten zu (… ein völlig Unvernetzter säbelt an Netzen [Arbeitslosentitel]…)

  1. Herr Ösi sagt:

    Zuerst einmal wünsche ich Dir Frohe Ostern.

    Dann fällt mir dieser ein…

    Was ist das Gegenteil von Mitsubishi?

    • Herr Koske sagt:

      Ebenfalls gleichfalls! Möge das Große Energiefeld Deine Ostereier richtig gekocht haben! Und so…

      „Was ist das Gegenteil von Mitsubishi?“ – Dazu fällt mir nichts ein
      außer das Gesicht…

      Trabant???

      • Herr Ösi sagt:

        Chchch…

        Meine Eier sind gut durch. Bloß sie zu färben, hat der Osterhase vergessen…

        Das Gegenteil von Mitsubishi ist… Ohneschukaki

        Erklärungsversuch: Mitsubishi

        (Österreichisch) Mit Schu pisch i
        (Deutsch) Mit Schuhen pisse ich

        Ohneschukaki

        (Österreichisch) OhneSchukaki
        (Deutsch) Ohne Schuhe kacke ich

        Chchchch…

        Sorry…

  2. manno mann

    Ich bin von diesem post überwältigt. jetzt endlich bist du in Stil und Sprache besser geworden, dabei witzig und intersinnig u n d eloquent, ich kann dir 1 wenig folgen. Jedoch.
    ZITATANFANG
    Es fehlt, nach zwei entsetzlich gescheiterten Versuchen in Kotbraun und Genossenblutrot, an großen Zielen, Idealen, Visionen, virtuellen Vorlagen oder wie auch immer man das nennen mag. Wenn es im „Fokus“ hieß, dass immer Arbeitsplätze krank machen würden, scheint K. das hierauf zurückzuführen, nicht auf Lärm und Schmutz und Strombergs in den Chefetagen. – K. darf das, er ist schizotyp!
    ZITATENDE

    Diesen Satz musste ich 4x( in Buchstaben: viermal) lesen, wenns nicht fünfmal war, bis ICH ihn endlich verstanden habe.

    Allein für K o t b r a u n und G e n o s s e n b l u t r o t hat es gedauert und gedauert und gedauert … bis es Klick gemacht hat. Bin ich doof oder bin ich d o o f ? Beides.

    Erst muss ich das rein Semantische des Textes schnallen. Das dauert. Bei diesen irrsinnigen Verschachtelungen; die du scheins mühelos aus dem Ärmel schüttelst, dauert es und es dauert UND DAUERT. Dann muss ich die Wortspiele und Allegorien entschlüsseln. Und dann. Kann ich mich an die message heranmachen. Im Moment verstehe ich nur B a h n h o f s v o r p l a t z !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Kannst du auch einfach ? Ich habe eine I d e e. Du lässt alles, wie es ist. Diesen Turmbau zu Babel, der bei mir zu einer heillosen Sprachverwirrung führt. Mich überfordert. Mich so fühlen lässt, dass ich ein Hinterbänkler in einer Zwergschule hinter den sieben Bergen hinterm Mond in einem Paralleluniversum bin.

    K e i n s c h ö n e s Gefühl.

    Wie auch immer, zurück zu meiner I d e e. Du lässt alles, wie es ist. Aber du fügst am Ende einen l e t z t e n Absatz ein. Für Dummies und DAUs wie mich. Und in diesem Absatz erklärst du in einfachen Worten und Sätzen, um was es geht. Den Inhalt. Eine Art Zusammenfassung für

    KleingeistMinderbemitteltIQ110SchwachkopfHinterwäldlerHintermondlerSchmalspurintelligente

    wie mich.

    Jetzt hast du mich dazu gebracht mich zu wiederholen. Das mit der Schmalspur. Shit.

    Jetzt fährt die Schmalspureisenbahn in meinem Kopf Karussel und durchbricht die Bahnhofsfrontwand und bleibt auf dem B a h n h o f s v o r p l a t z stehen und verschnauft erstmal. Ende. Ich kann nicht mehr. Ich habe den roten Faden der Aradnie endgültig verloren. Schluss-Ende-Vorbei. H i l f e. Schick mir bitte die roooothaaaarige Nachtschwester mit der Klistierspritze für den Ohreneingang vorbei, auf das mein löchriger Schweizerkäse Hirnkasteninhalt mal ordentlich durchgespült wird. Bitte.Danke.

    Im Westen wurde dergleichen immer wieder zumindest verbalisiert, siehe Adenauer, „Keine Experimente!“, oder Helmut Schmidt, „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen!“ Über Schmidts Bonmot muss K. wider Willen immer wieder lachen.

    Das i s t G U T. Dieser Satz. Halt diese 2 Sätze. Sind gut. Und welch ein Wunder. Ich verstehe sie sofort. Anscheinend ist mein IQ von 110 sprunghaft auf 140 gejumpt. Du bist ein Wunderheiler. Oh Manitou.

    Hugh, ich habe gesprochhen.

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    UND GEMAUNZT

    • Herr Koske sagt:

      Und bedanken Wir Uns gar artig für die manierlichen Zeilen aus Eurem Bureau!!!

      Ich bin von diesem post überwältigt. jetzt endlich bist du in Stil und Sprache besser geworden, dabei witzig und intersinnig u n d eloquent, ich kann dir 1 wenig folgen. Ich habe mich tatsächlich bemüht, nicht nur zu blödeln; wie gesagt: „bemüht“

      ZITATANFANG
      Es fehlt, nach zwei entsetzlich gescheiterten Versuchen in Kotbraun und Genossenblutrot, an großen Zielen, Idealen, Visionen, virtuellen Vorlagen oder wie auch immer man das nennen mag. Wenn es im „Fokus“ hieß, dass immer Arbeitsplätze krank machen würden, scheint K. das hierauf zurückzuführen, nicht auf Lärm und Schmutz und Strombergs in den Chefetagen. – K. darf das, er ist schizotyp!
      ZITATENDE

      Diesen Satz musste ich 4x( in Buchstaben: viermal) lesen, wenns nicht fünfmal war, bis ICH ihn endlich verstanden habe.

      Allein für K o t b r a u n und G e n o s s e n b l u t r o t hat es gedauert und gedauert und gedauert … wenig folgen. das „Kotbraun“ habe ich aber schon mal im mündlichem Austausch verwandt; „kotfarben kostümierte Kämpfer“, erinnert Er sich? – Na ja, is‘ nich‘ so wichtig… bis es Klick gemacht hat. Bin ich doof oder bin ich d o o f ? Beides. Das verstehe ich nicht (nicht witzig gemeint)…

      Erst muss ich das rein Semantische des Textes schnallen. Das dauert. Bei diesen irrsinnigen Verschachtelungen; die du scheins mühelos aus dem Ärmel schüttelst, dauert es und es dauert UND DAUERT. Das ist auch ’n Hammer! Ich versuche doch schon, mich zusammenzureißen (wiederum ernst gemeint) und nicht allzu verschachtelt daher zu kommen (allerdings frage ich mich auch immer wieder, ob ich mir damit nicht ein bisschen Gewalt antue. Bla. – is‘ wieder ’n anders Thema!Dann muss ich die Wortspiele und Allegorien entschlüsseln. Und dann. Kann ich mich an die message heranmachen. Im Moment verstehe ich nur B a h n h o f s v o r p l a t z !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

      Kannst du auch einfach ? Ich habe eine I d e e. Das mache ich ja hier (ernst gemeint!) Aber es kommt mir so vor, als würde ich da „mit verstellter Stimme sprechen“. Als würde ich Einen auf Hemingway machen, obwohl ich, wenn ich „sprechen“ würde, wie mir (wie poetisch!) das Schandmaul gewachsen ist, eher Jean-Paul-Kaskaden produzieren müsste. Ick weeß ooch nich‘, Keule… Du lässt alles, wie es ist. Diesen Turmbau zu Babel, der bei mir zu einer heillosen Sprachverwirrung führt. Mich überfordert. Mich so fühlen lässt, dass ich ein Hinterbänkler in einer Zwergschule hinter den sieben Bergen hinterm Mond in einem Paralleluniversum bin.

      K e i n s c h ö n e s Gefühl. Was meinst Du, wie ich mich fühle, uäääh!? Nachher werde ich wieder ein wenig ins Geschirrtuch schluchzen…

      Im Westen wurde dergleichen immer wieder zumindest verbalisiert, siehe Adenauer, „Keine Experimente!“, oder Helmut Schmidt, „Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen!“ Über Schmidts Bonmot muss K. wider Willen immer wieder lachen.

      Das i s t G U T. Dieser Satz. Halt diese 2 Sätze. Sind gut. Und welch ein Wunder. Ich verstehe sie sofort. Anscheinend ist mein IQ von 110 sprunghaft auf 140 gejumpt. Du bist ein Wunderheiler. Oh Manitou. Alter, ist jetzt mal genug? Ich will keine Umschulung zum Guru machen (was offenbar Etliche vermuten)!!! Und mein IQ ist auch nicht gerade so super; er reicht mühelos für den Mensa-Club, für die Triple Nine Society wohl nicht mehr, heule heule… Andererseits (und der muss jetzt kommen!) würde ich nie in einen Club eintreten, der Leute wie mich als Mitglieder aufnimmt. Har har.

      Hugh, ich habe gesprochhen.

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      UND GEMAUNZT

      Cool!!! (Ohne Ironie!)

      (… ein Leben ohne Kater ist möglich, aber doof [sehr frei nach Loriot]…)

      Möge das Große Energiefeld mit Dir sein! Und weil es so schön ist, hier nochmal das Bildchen, hihi…

    • Herr Koske sagt:

      Jetzt haste mir ’n Tausendfüßler ins Ohr gesetzt oder wie man da sagt…

      Versuch

      Nach dem millionenfachem Auf-Die-Fresse-Fallen durch „gesamtgesellschaftliches Engagement“ bis zum Rausch in Braun und in Rot jetzt die Sehnsucht nach überschaubaren usw. (siehe oben) Kleinwelten, die sich aber von Kontrolle und Relativierung und Realitätsprüfung durch, what a joke, Meta auf ihrer demokratischen Ebene abkoppeln; Schmoren im eigenem Saft und immer schnelleres Drehen im eigenem Kreis führt dann zu mindestens merkwürdigen Formen von „political correctness“ und was dergleichen Sondersorgen verwöhnter Wohlstandsneurotiker mehr sind… – Besser??? – Empfehlen Sie mich bitte nicht weiter…

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