(… trotz Aufforderung gibt K. hier keinen Titel ein, er ist im Widerstand…)*

Womöglich ist der Grundfehler K.’s zu glauben, Schreiben könnte derart locker-flockig-beschwingt usw. sein wie Lesen. Ja, ist lustig, naiv-weltfremd-koskatöricht-persönlichkeitsspezifisch. K. arbeitet sich eben an dieser Methode ab. Schon die Beschreibung der Methode variiert bei den sie beschreibenden Schreibtrainings-Schreibenden**; in K.’s Fernkurs wird sie noch einmal ein wenig anders dargestellt, aber sie hat verdammt nochmal was, tandaradei! Für einen Schlotterbuben wie K. ist das Strukturierung, aus der heraus er eventuellst produzieren kann.

Eigentlich, was nicht überraschen kann, hat K. das schon lange geahnt, denn ihm ist durchaus aufgefallen, dass er während seiner Zeit als kleidsam feldgrau gewandetes Herrlein vom Amt der Spezialisierungsrichtung Richtfunkvermittlung gut konnte, was geistige Aktivität anging. „Halbgewalkte Intellektuelle!“, Leutnant H., genannt der Löschzugführer (er „hatte Wasser“, aharhar).

Ein enger, strenger Rahmen – dann geht’s! Einigermaßen. K. hat in diesem Kontext Fallada mehrfach erwähnt, der auch oder gerade nach Aussagen von Leuten, die sich mit so was auskennen, die beste Prosa im Knast geschrieben hat. Fallada ist real bestraft worden und damit sind auch die persönlichkeitsspezifisch-neurotischen Schuldgefühle zumindest gedämpft worden und nun durfte Hans im Pech sich endlich solchem Scheiß wie Littratuhr widmen; ist doch wahr, soll lieber arbeiten gehen, der Penner!

Hiermit wollte K. nicht ausdrücken, dass er, im Unbewussten, inhaftiert zu werden wünscht; das ist auch insofern, mit Verlaub, Blödsinn, als er „inhaftiert“ ist, härter als in Bautzen oder in Hohenschönhausen usw., weil einerseits im Knast seiner neurostrukturellen Prägungen hockend und andererseits permanent manipuliert werdend durch die grenzgenialen Interventionen der Hauptverwaltung Budenzauber (HAUBUZ).

Vielleicht sollte K. doch ein, yeah, Retreat hinter Klostermauern versuchen? Nichts Genaues weiß man nicht, doch wir bleiben dran.

** Korrekt – *hüstel*…
** Dieses, yeah, Neonym wird nicht als Fehler angezeigt; vortrefflich, das!

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13 Antworten zu (… trotz Aufforderung gibt K. hier keinen Titel ein, er ist im Widerstand…)*

  1. Wie wär es mit folgendem Titel
    Über das Schreiben und Rezipieren von Literatur

    Ja, ein meisterhaft geschriebenes Buch. es kann auch durchaus U-Literatur sein, z.B. Michael Chrichtons „Andromeda“, entführt dich in eine andere, eine virtuelle Welt, ohne dass du VR-Brille und Datenhandschuhe, oder gar einen Ganzkörper-Daten-Anzug aufsetzen und anziehen musst. Es genügen Papier, von den Chinesen vor Tausenden von Jahren mithilfe der Blätter des Maulbeerbaums zur Verfügung gestellt, und Druckerschwärze, die im Kloster St. Gallen aus Blattgallen und im Kloster Lindisfarne aus Russ bereits im 8. Jahrhundert hergestellt wurden. Im 15. und 16. Jahrhunderte beschleunigte sich die Verbreitung der Literatur durch den Bau der ersten europäischen Druckerpresse und der Erfindung der wieder verwendbaren Blei-Lettern, was wir Gänsfleisch von Gutenberg(https://www.steckbriefe.net/sonstige/johannes-gutenberg-steckbrief) verdanken.

    Und ab gehts … in andere Welten, Universen, unter das Meer, auf das höchste Gebirge, du tauchst mit Jack London in das Bewusstsein eines Wolfes, siehst wie der Wolf, hörst wie der Wolf und siehst durch seine Augen die ewige Weite des Eisfeldes am Yukon … ein gutes Buch bringt dich wieder … nach Hause.

    Womöglich ist der Grundfehler K.’s zu glauben, Schreiben könnte derart locker-flockig-beschwingt usw. sein wie Lesen. Ja, ist lustig, naiv-weltfremd-koskatöricht-persönlichkeitsspezifisch. … Für einen Schlotterbuben wie K. ist das Strukturierung, aus der heraus er eventuellst produzieren kann.
    Ja, eben.

    seiner Zeit als kleidsam feldgrau gewandetes Herrlein vom Amt der Spezialisierungsrichtung Richtfunkvermittlung

    NVA wohl, ich nix Kriegsdienst, Ausnahmeregelung, geheimer Staatsvertrag der BRD mit Israel

    Ein enger, strenger Rahmen – dann geht’s.

    So isses

    K. hat in diesem Kontext Fallada

    Oh ja, Fallada. Wer einmal aus dem Fressnapf ist – Kleiner Mann, was nun ? Sehr beeindruckend, ein ganz andere Lebenswelt kennen zu leknen. https://www.lovelybooks.de/autor/Hans-Fallada/

    Und Erich Kästner ? https://www.steckbriefe.net/schriftsteller/erich-kaestner-steckbrief

    mehrfach erwähnt, der auch oder gerade nach Aussagen von Leuten, die sich mit sowas auskennen, die beste Prosa im Knast geschrieben hat.

    Auch Karl May hat so angefangen, geboren am 24. Februar, was blieb ihm anderes übrig, als sich bei den allerblödsinnigsten Betrugsversuchen erwischen zu lassen, armer kleiner Fisch, doch am Ende wurde dann alles gut. Er lernte Indianer und Araber kennen, womit der Kreis sich schloss.
    Wer sich für das curriculum vitae von Schriftstellern und anderen Geistesgrössen und Kulturschaffenden interessiert, ist hier https://www.steckbriefe.net/category/schriftsteller genau richtig.

    Hiermit wollte K. nicht ausdrücken, dass er, im Unbewussten, inhaftiert zu werden wünscht;

    Gehe über Los, Ab ins Gefängnis, verfasse deine Steuererklärung,
    von der Wiege bis zur Bahre –
    Formulare, Formulare, Formulare ,,, sic

    das ist auch insofern, mit Verlaub, Blödsinn, als er „inhaftiert“ ist, härter als in Bautzen oder in Hohenschönhausen usw., weil im Knast seiner neurostrukturellen Prägungen, bla.

    Sind wir nicht alle im Knast ? Mir dünkt so. Echokammer & Spiegelkabinett,

    Vielleicht sollte K. doch ein, yeah, Retreat hinter Klostermauern versuchen? Nichts Genaues weiß man nicht, doch wir bleiben dran.

    Nee, Das Essen, die Lagerstatt, der Prior, die Heizung, etc. ….. pp ….

    ** Korrekt – *hüstel*…
    ** Dieses, yeah, Neonym wird nicht als Fehler angezeigt; vortrefflich, das!

    (k)Ein Diskurs ist eröffnet

    Grüsse
    spx

  2. Herr Koske sagt:

    Wie wär es mit folgendem Titel
    Über das Schreiben und Rezipieren von Literatur

    Nein, ich bin im Widerstand… Übrigens scheint jetzt klar(er) zu sein, warum ich dauernd Deine Kommentare freischalten muss; Dein Repertoire an Künstlernamen scheint schier erdrückend…

    Ja, ein meisterhaft geschriebenes Buch. es kann auch durchaus U-Literatur sein, z.B. Michael Chrichtons „Andromeda“, entführt dich in eine andere, eine virtuelle Welt, ohne dass du VR-Brille und Datenhandschuhe, oder gar einen Ganzkörper-Daten-Anzug aufsetzen und anziehen musst. Es genügen Papier, von den Chinesen vor Tausenden von Jahren mithilfe der Blätter des Maulbeerbaums zur Verfügung gestellt, und Druckerschwärze, die im Kloster St. Gallen aus Blattgallen und im Kloster Lindisfarne aus Russ bereits im 8. Jahrhundert hergestellt wurden. Im 15. und 16. Jahrhunderte beschleunigte sich die Verbreitung der Literatur durch den Bau der ersten europäischen Druckerpresse und der Erfindung der wieder verwendbaren Blei-Lettern, was wir Gänsfleisch von Gutenberg(https://www.steckbriefe.net/sonstige/johannes-gutenberg-steckbrief) verdanken.

    Und ab gehts … in andere Welten, Universen, unter das Meer, auf das höchste Gebirge, du tauchst mit Jack London in das Bewusstsein eines Wolfes, siehst wie der Wolf, hörst wie der Wolf und siehst durch seine Augen die ewige Weite des Eisfeldes am Yukon … ein gutes Buch bringt dich wieder … nach Hause.

    Ich will ja niemandem zu nahe treten – aber das habe ich durchaus realisiert… Das war übrigens eine der „Initialzündungen“ in meiner Lauf- bzw. Sitzbahn als Leser, „Der Ruf der Wildnis“

    Womöglich ist der Grundfehler K.’s zu glauben, Schreiben könnte derart locker-flockig-beschwingt usw. sein wie Lesen. Ja, ist lustig, naiv-weltfremd-koskatöricht-persönlichkeitsspezifisch. … Für einen Schlotterbuben wie K. ist das Strukturierung, aus der heraus er eventuellst produzieren kann.
    Ja, eben.

    seiner Zeit als kleidsam feldgrau gewandetes Herrlein vom Amt der Spezialisierungsrichtung Richtfunkvermittlung

    NVA wohl, ich nix Kriegsdienst, Wie schon wo erwähnt, kommt mir das nachträgliche Gruseln nunmehr nicht nur bei Nachrichten und Infos zum Ministerium für Staatssicherheit, sondern auch bei Schmankerln zum Ministerium für Nationale Verteidigung; es muss 89 einen Schutzengel gegeben haben, und wie hat mich meine infantile Weltabgewandheit damals davor gerettet, in die ganz große Bredouille zu kommen; im Grunde waren die drei Jahre in Feldgrau eine Verlängerung der Kindheit (und sehr wahrscheinlich nicht nur für mich), ein, igitt, unbewusster (und daher wieder einmal umso wirksamerer) Versuch, das zu praktizieren, was erst sehr viel später als „nachholende Ich-Entwicklung“(Dynamische Psychiatrie) oder „Reparenting“ (u. a. Schematherapie) usw. bezeichnet wurde, und das ist der Hammer… Ausnahmeregelung, geheimer Staatsvertrag der BRD mit Israel

    Ein enger, strenger Rahmen – dann geht’s.

    So isses

    K. hat in diesem Kontext Fallada

    Oh ja, Fallada. Wer einmal aus dem Fressnapf ist – Kleiner Mann, was nun ? Sehr beeindruckend, ein ganz andere Lebenswelt kennen zu leknen. https://www.lovelybooks.de/autor/Hans-Fallada/ Habe nicht viel von ihm gelesen und ist auch lange her, aber ich entsinne mich, von seinen „Memoiren“ („Damals bei uns daheim“) gebannt gewesen zu sein, oder wie man da sagt…

    Und Erich Kästner ? https://www.steckbriefe.net/schriftsteller/erich-kaestner-steckbrief Beschämenderweise kenne ich von dem fast nix, was damit zusammenhängen könnte, dass er, zumindest in Ansätzen, durchgenommen wurde, igitt…

    mehrfach erwähnt, der auch oder gerade nach Aussagen von Leuten, die sich mit sowas auskennen, die beste Prosa im Knast geschrieben hat.

    Auch Karl May hat so angefangen, Es wird immer schlimmer – von dem kenne ich nichts; wobei ich hinzufügen muss, dass er nicht typisch war für unsere Menschen; erst kurz vor Toresschluss wurde der überhaupt „zugelassen“, und das auch nur „in Auszügen“ geboren am 24. Februar, was blieb ihm anderes übrig, als sich bei den allerblödsinnigsten Betrugsversuchen erwischen zu lassen, armer kleiner Fisch, doch am Ende wurde dann alles gut. Er lernte Indianer und Araber kennen, womit der Kreis sich schloss.
    Wer sich für das curriculum vitae von Schriftstellern und anderen Geistesgrössen und Kulturschaffenden interessiert, ist hier https://www.steckbriefe.net/category/schriftsteller genau richtig.

    Hiermit wollte K. nicht ausdrücken, dass er, im Unbewussten, inhaftiert zu werden wünscht;

    Gehe über Los, Ab ins Gefängnis, verfasse deine Steuererklärung,
    von der Wiege bis zur Bahre –
    Formulare, Formulare, Formulare ,,, sic

    das ist auch insofern, mit Verlaub, Blödsinn, als er „inhaftiert“ ist, härter als in Bautzen oder in Hohenschönhausen usw., weil im Knast seiner neurostrukturellen Prägungen, bla.

    Sind wir nicht alle im Knast ? Mir dünkt so. Echokammer & Spiegelkabinett, Das wollte ich ja mit dem oben Gesagten sagen, durchaus unironisch und so (doch, das kann ich), dass auch oder gerade Knast „da drin“ ist; vielleicht sind viele Inhaftierte Leutinnen und Leute, deren Prägungen derart starr sind, dass sie kaum integriert werden können, oder so was in der Art; aber das ist jetzt reine Spekulation und Hypotheserei und überhaupt, igitt, Psycho-Club…

    Vielleicht sollte K. doch ein, yeah, Retreat hinter Klostermauern versuchen? Nichts Genaues weiß man nicht, doch wir bleiben dran.

    Nee, Das Essen, die Lagerstatt, der Prior, die Heizung, etc. ….. pp ….

    Ist relativ!!! Wie überhaupt alles; auch wieder richtig. Etwa dieser Beitrag hat mich umgehauen, um wieder einmal den Ur-Jugendlichen H. Caulfield zu zitieren…

    ** Korrekt – *hüstel*…
    ** Dieses, yeah, Neonym wird nicht als Fehler angezeigt; vortrefflich, das!

    (k)Ein Diskurs ist eröffnet

    Grüsse
    spx

  3. kann nicht mehr. mir schwirrt der Kopf. Aua.
    du hast mich intellektuell und mental plattgemacht. niedergeschrieben. input overload.
    und überhaupt: das ist mir alles ohne Texteinfärbung zu unübersichtlich, ich habe es mit
    font & color versucht, ist nicht im Kommentar sichtbar. erklär mir mal noch mal in ruhe das mit bitte.

    grüsse spx

    • jetzt hat er SPAN geschluckt. die software ist teuflisch.
      wahrscheins siehst du jetzt nur
      jetzt hat er

      ich gebe auf
      SCHLUSS
      ENDE
      KEINE NERVEN MEHR
      GEH WIEDER IN BLOGGER!

    • Herr Koske sagt:

      Das ist ja nun wieder ’n Hammer, echt! Ich habe nämlich sozusagen umgedreht dasselbe gedacht… Die Darbietungen des Herrn S. sind… äh… – zuweilen etwas unübersichtlich und ohne erkennbaren Kontext… Projiziert der, O-Ton vox populi, bindungslose Psychopath K. hier?

      Wehe, Du begibst Dich auf eine Meta-Ebene, um über Kommunikation zu kommunizieren, in Klammern Watzlawick (das „Motto“ oder so ähnlich dieses Blogs ist natürlich, was bin ich wieder geistreich, von Watzlawicks je nach Standpunkt des Betrachters bzw. Behörers berühmtem oder berüchtigtem Spruch abgeleitet, man könne nicht nicht kommunizieren)! Das habe ich bei meinem letztem Arbeitsversuch versucht; ist, Überraschung, voll nach hinten los gegangen…

      K. versucht es trotzdem, denn er ist ein unerschrockener Kämpfer und war schon immer im Widerstand, hoho…

      Deutungsversuche:

      1. K. ist unfähig, jemanden an sich heran zu lassen („Lassen Sie überhaupt jemanden an sich heran?“, Dr. R. 1984, an den Du mich ein bisschen erinnerst, aber es ist keine Übertragung)…

      2. K. gibt wieder das ewige Söhnchen (siehe Deine gräulich-grandiose freudvolle Fehlleistung „Persöhnlichkeit“, muaha) und sucht weiterhin und immer noch und immer wieder den großen Über-Papa und Herr S. ist überfordert, natürlich

      3. Die Vermutung K.’s trifft zu, dass die „Unverständlichkeit“ seiner schriftlichen Darbietungen nicht auf (sehr „beliebt“!) die langen Sätze, die vielen Fremdwörter (???) usw. zurückzuführen sein könnte, sondern auf Psycho-Club, und zwar dergestalt, dass K. janz weit draußen ist, wenn er schreibt, wohin ihm natürlich keiner nachfolgen will… ach, schöner Schmerz…

      4. Es ist alles voll easy, Alter; schuld sind die Flüchtlinge, die Nazi-Ossis und Frau Dr. Merkel… K. muss umgehendst, wie Herr K. aus Hessen sagen würde, auf der Reichstagstreppe seine „politische Meinung äußern“ usw…. weiter im Auge behalten, den K….

      In diesem Sinne – have a good summertime! (… oder so ähnlich…)

  4. Herr Ösi sagt:

    In dem Roman „Beton“ von Thomas Bernhard versucht der Protagonist, einen Aufsatz über den Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy zu schreiben.

    Seit über 10 Jahren hat er Notizen vorbereitet und feilt er an dem ersten Satz, der doch von entscheidender Wichtigkeit ist… chchch

    (Eine Buchempfehlung vom Ösi)

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