(… fünf Minuten Selbstkritik, es spricht Oberschwester Ronalda*…)

(Quelle)

Was ist neu? – Nix. Die Höhepunkte im Leben des sinisteren K. bestanden heute darin, dass er unter Nutzung der Snowflake Method** einen guten Schritt weiter gekommen ist in der Bearbeitung der vor fast genau zwei Jahren abgebrochenen Lektion im Kurs für Kreatives Schreiben, so dass mit seinem Debüt als junger Autor noch vor seinem Eintritt ins Rentenalter zu rechnen ist, und dass er sich anschließend beim aus Faulheit erfolgtem Versuch des tiefer Stopfens von Müll in die ökologisch einwandfrei aus Papier bestehende Mülltüte übelst in den linken Ringfinger gesäbelt hat. K. säbelt, wir berichteten, da er in einem Militärhaushalt aufgewachsen wurde. Der Histrionische! Im Unbewussten war das eine Reaktion auf seine Erwähnung seines Katers Ramses, denn das war auch der Name von Pharaonen und im alten Ägypten wurde der Ehering links getragen. Alles klar, *hüstel*

Ansonsten – das Übliche. Die Budenzauberer in ihrer parallelen Realität leiern auch immer dasselbe. Schreibt wieder seine Berichte, schreibt keine Bewerbung, obwohl er ’n Computer hat, sein Blog ist nur Geltungsdrang, will wieder hierbleiben (K. sollte irgendwohin und es hat nicht geklappt), einfacher Arbeiter, will wieder ’n Roman schreiben, usw. usw. usf., bla bla bla…

** Sehr frei nach Lothar Kusche, Humoorbademeister (war nich‘ alles schlecht, korrekt).
** Sehr hoffentlich wird das Buch ganz demnächst einmal ins Deutsche übersetzt, denn K. hat insbesondere als Abiturentner in Englisch immer von russischen Frollein geträumt, wie er mehrfach anmerkte; allein, man wiederholt sich im Alter, wie K. mehrfach wiederholt hat. „Ach.“ (Prof. von Bülow aka Loriot) Diese russischen Frollein haben aber auch was, man wird das ja wohl noch sagen dürfen

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