(… was der Mensch braucht, soll er haben…)

Korrekt, K. liest eben „1984“, was er immerhin überzeugt ist, schon viel früher getan haben zu müssen… Dieser in der Überschrift Headline sinngemäß zitierte Spruch aber ist, wenn K. sich recht erinnert, was ihm zumindest hin und wieder zu gelingen scheint, von Arnold Zweig, was aber zugegebenermaßen im hier verhandeltem Zusammenhang eher nebensächlich sein dürfte.

‚… lächerlich… weilla ’n Webblog hat…‘, kam aus den hinteren Räumen, während K. im Warteraum wartend kaum Raum eingenommen hat. Der Sachverhalt ist schwer oder gar nicht zu beschreiben, nichtsdestotrotz K. es immer wieder versuchen wird. Die Atmosphäre ist in diesen Momenten wie aufgeladen, allem ist ein schwach glühendes Licht aufgesetzt oder etwas in der Art.

Der Übergang zum Phantastischem, Künstlerischem? Wohlgemerkt waren hinten tatsächlich Leute und haben tatsächlich geredet, demnach es sich wieder einmal um eine sogenannte Pseudo-Halluzination gehandelt haben dürfte.

Dabei hat K. sehr wohl bemerkt, dass diese Phänomene ausbleiben, wenn er sich in ihm unbekannter Umgebung bewegt, sprich sich in ihm fremde Personenkreise begibt…

Daraus könnte man ableiten, dass dieser Rotzkotzpissscheißfotzmist aus einer Situation des fest gefahren Seins, des nicht aus der Spur Kommens usw. heraus entsteht. Nach einer Weile kommt dann aber immer eine Art Wink, als wollten die Budenzauberer sagen, K. solle sich nicht zu früh freuen, sie wären selbstverständlich immer noch und weiterhin im Hintergrund zugegen und brabbelnd zugange wie der Chor in antiken Dramen.

Passenderweise ist K. vor einigen Tagen wieder einmal die Sozpäd in PAF eingefallen, die sich ebenso bewunderns- wie dankenswerterweise als Container für von K. in unwohlbekannter Weise fast manisch ausgeworfene Textmassen freiwillig regelmäßig zur Verfügung gestellt hat. Möge das Große Energiefeld mit ihr sein, im Ernst!

Die hat einmal erklärt, sinngemäß, dass ein Problem des K. vielleicht darin bestehen könnte, dass er wider seine Natur leben würde insofern, als er den Nestbauer gäbe, obwohl er eigentlich ein Flattergeist wäre. Laubenpieper statt Globetrotter, um wieder einmal Integration durch Bedienen eines Klischees sehr durchsichtig zu versuchen, *hüstel*…

Und? Was lernen wir daraus? – Nüscht. „Sie müssen mehr reisen!“, Dr. F. (s. A.)… Quatsch mit Soße – es gibt doch YouTube!

Kurzum – Prostata! Erheblich vergrößert, das Teil. Aber es scheint was benignes zu sein, denn K. wurden Phytotherapeutika verschrieben, obwohl er gar nicht erwähnt hatte, dass er zwar nicht Veganer ist, aber vegan isst. Äh… – *hüstel*…

Auch ist etwas mit einer Niere nicht ganz regelrecht; K. hatte des Öfteren schon das Empfinden, sie würde zuweilen eigenmächtig wandern. Das alles wundert K. jedoch nicht, vielmehr er nicht einmal überrascht gewesen wäre, wenn er die Diagnose Krebs erhalten hätte, was er nach seiner wilhelminisch-reichhaltigen Lektüre keineswegs witzig oder gar zynisch gemeint hat.

Um wenigstens zu versuchen, auf den Punkt zu kommen und dabei auf die Überschrift Headline zurück, kann K. befriedigt feststellen, dass sein mittelkürzlich angedeuteter Wunsch nach mehr Körperkontakt erfüllt wurde, *hüstel*…

In diesem Sinne – lieber Digitus im Anus als im Hals ’n Zusatz-Foramen, amen!

***

(… der Schmetterling macht Ost-Koske ganz wuschig, hach…)

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6 Antworten zu (… was der Mensch braucht, soll er haben…)

  1. Ich habe zwar noch nicht viele deiner Posts gelesen, aber dieser ist für mich bisher der beste. Witzig, ironisch, voller eloquenter Wortspiele. Das Selbstmitleid ist noch deutlich zu spüren, aber es scheint langsam abzunehmen. Einfach GUT ! Weiter so.
    Früher hast du ganz gute Musik-Bild-Flash Animationen gebracht. Immer nur Text. Du kannst mehr. Jeder kann ein/e KünstlerIn sein. Universal und Generalistisch statt eingeengt auf eine einzige Dimension. Wo wäre Homo sapiens sapiens heute, wenn er sich auf das Bananen Schälen beschränkt hätte ?

    • Herr Koske sagt:

      Hier spricht die Krankheitsvertretung Gottes: ich liebe diese anonymen Kommentare…

      (… mir ist nicht klar, wo hier Selbstmitleid sein soll… aber das ist auch nicht wichtig…)

      (… okay – danke für die Blumen [geht doch, Herr K.]…)

  2. Herr Ösi sagt:

    Das Fräulein Arzthelferin dürfte auch ohne blauem Handschuh… Chchch

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