(… der soll doch froh sein, dass er ’n Bett über’m Kopf hat…)

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Wunscherfüllung für Simulanten-Darsteller? Heute kam per Mentalfunk etwas Neues! Es ging um jemandes Sohn, aber K. will nicht konkret werden, weil er niemanden kompromittieren will. Bevor das wieder jemand missversteht, hier aber noch der Hinweis, dass K. sich mitnichten neuerdings an junge Männer heran macht. K. hat heftige Schuldgefühle des Geknutsches wegen, das er als sogenannter Halbwüchsiger mit seinem Stiefbruder praktiziert hat; allerdings auch mit dem Bruder zusammen bei einem zu Besuch gewesenem Mägdelein fein. Ein Täter, der K.?

Nun hat K. aber zu seiner anhaltenden Überraschung festgestellt, dass der Darsteller des Daryl Dixon in „The Walking Dead“ auch ständig Leute knutscht. Filmemacher machen immer gern Aufnahmen von ihren Filmaufnahmen; behind the scenes oder so ähnlich. Soll noch mal wer sagen, Kunst würde nichts bewirken, ha! Auch muss K. immer wieder an einen Kollegen an einer seiner ersten Arbeitsstellen denken, der sich immer wieder lautstark begeistert von Frauenbrüsten zeigte, sich aber mit seinem Vater bei der Begrüßung heftig knutschte. Mafiosi sowie Spitzensozialisten neigen auch zu dergleichen. Sieht K. das vorsichtshalber verbissen, um nur seine Schuldgefühle nicht loslassen zu müssen? Nichts Genaues weiß man nicht, doch wir bleiben dran…

Ansonsten natürlich – das Übliche… ‚Küchenarbeiter will an die Uni, höhö!‘ usw. Heute kam eine Briefsendung aus Hagen, mit der unter anderem das Päckchen mit dem erstem Quantum Wissenschaft angekündigt wurde. Was haben die Nossinnunnossn der dauerhaft kommentierenden virtuellen Diensteinheit (DAUKOVIDI) an der unsichtbaren Front bloß immer mit dem Küchenarbeiter? K. hat seit 1980 in rund 30 Jobs gejobbt und war dabei insgesamt höchstens acht Monde Küchenjunge in einer stationären sowie einer Schiffsgaststätte…

Tja. Na ja…

„Telepathie“, uhuhu, hat womöglich etwas mit ganz früher Kommunikation zu tun, zwischen Mutter und Kind, wahrscheinlich bereits im Mutterleib. Der Gedanke schlurft auch schon seit langer Zeit durch K.’s Gehirngänge – wann in der Humanontogenese „kommt man nicht ran“ an die Urheber von Lauten, Worten, Sätzen? Im Mutterleib! Die Vermutung, dass Neurosen in der ödipalen Phase ansetzen, Frühstörungen in den ersten Lebensjahren und sogenannte Psychosen eben im Mutterleib, ist nicht ganz auf K.’s Mist gewachsen, um immer einmal wieder eine derb-zupackend-proletarisch-dynamische Formulierung zu versuchen, aber er ist stolz, den Gedanken auch gehabt zu haben und will vermutlich gelobt werden. „Hallus“ wären dementsprechend in gewisser Weise Flashbacks der Erlebnisse im Mutterleib, wenn die Außenwelt als feindlich erlebt wird, weil die Mutter das Kind nicht wollte usw. Ja, K. ist bekannt, dass das Konzept der schizophrenogenen Mutter als längst überholt gilt, aber das ist K. voll Conchita, denn er hat seit über zwanzig Jahren ein halbes Dutzend Mitgliederinnen und Mitglieder des Freudeskreises Anna Lyse freudlos zugetextet im Versuch zu erklären, dass er nicht spinnt und nicht psychotisch ist, und den Versuch hätte er sich sparen können.

K. gibt nämlich nach wie vor nicht auf, daran zu glauben, dass er aus dem Budenzauber heraus kommen könnte, gnihi…

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