(… neues prolliges Poltern vom alten Polterproll…)

Und es rattert und rattert und schnattert und schnattert und schnattert in K.’s Birne; es ist eine wahre Pracht! Dabei war K. eben wieder eine Runde laufen, um das weg zu machen; er vermag schon seit geraumer Zeit die Vermutung nicht zu unterdrücken, dass er nicht auf etwas zuläuft, sondern von etwas weg. Metaphorisch gesprochen, versteht sich.

K. hält wie seit -zig Jahren wieder lautlose Ansprachen an Unbekannt und glühende Plädoyers, obwohl ihn niemand angeklagt zu haben scheint. Es gelingt K. nach wie vor nicht, diesen Prozess in irgendeiner Weise konstruktiv umzusetzen.

Herr K., die Halluzinagogen haben in allen Punkten Recht, und das wissen Sie auch. Sie wollen sich vor dem Leben verstecken in einem virtuellem Raum, von dem Sie schon lange vor der Lektüre der Ausführungen von Sloterdijk über Epoché-Menschen geahnt haben, dass es ihn nicht gibt. Jetzt erwarten Sie vermutlich ein Lob für diese Selbsterkenntnis, aber auch das wird ausbleiben, und auch das wissen Sie. – Dann ist ja alles klar…

… ist das mal krasse Unterschichtdialektik, hallelujah…

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