K. kann die Entwicklung von Erheiterung nicht vermeiden. Oder so ähnlich.

K. vermeidet es durchaus, diese Übersetzung zu bewerten; das Segnen der Diener und Frauen aber findet er voll stark, *hüstel*…

Herr K. ist wieder sehr leicht zu durchschauen. Alle durchschauen ihn, nur er selbst sich nicht, süüüß! So was gehört doch in eine Einrichtung! Ein weiterer Grund, Vereinzelung als angemessene oder überhaupt einzig möglich erscheinende Form der Abgrenzung zu praktizieren, womit der übliche sich selbst verstärkende neurotische Regelkreis perfekt ist, bla. Zu Deutsch: circulus vitiosus.

K. sucht, im Unbewusstem, den reichen Onkel in Amerika, hö hö. Aber im Ernst – das hat was… Ausnahmslos erfolgreiche Menschen, Kabarettistinnen in Chicago, Manager in Afrika, leitende Walker in T. W. D. usw., weswegen sich Schlemihl Luftmensch-K. lieber zurück hält mit Kontaktversuchen.

„Koske rückwärts ist ‚Eksok'“, chch. In der Tat hat K. diese Buchstabenverdrehung im ESP-Unterricht praktiziert, als der Lehrer die Schülernamen abfragte. Schier schnurstracks hatte er den Nicknamen „Socke“ oder eben „Sokke“ weg und man war fortan immer wieder überzeugt, er hätte Käsefüße und dgl. Allein, K. hat auch dies tiefe Martyrium auf sich genommen fürwahr!

Mit ESP aber, liebste Wessis, ist nicht „extrasensory perception“ gemeint, sondern „Einführung in die sozialistische Produktion“. K. hält es immer wieder allen Ernstes für witzig anzumerken, dass zwischen beiden Kategorien ein Zusammenhang bestehen könnte.

PS: Quelle.

PPS: Manchmal ist es ein bisschen merkwürdig, oder so. Dem sieht K. recht ähnlich, ist aber mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mit ihm verwandt. Es kam da einmal eine nicht per Mental-Funk gesendete Rückmeldung auf offener Straße, die K. sehr stutzen machte. Er ist dergleichen ja gewöhnt und erwägt immer wieder, das Berufsbild „Beweglicher öffentlicher Container für Übertragungen“ rechtlich schützen zu lassen, he he. Oh, schöner Schmerz! Letztens erst haben ihn beim Joggen wieder welche angeglotzt, als wäre er aus dem Sicherheitsbereich des Exoten-Zoos ausgebrochen, was K. sehr verwundert hat, da er die Rückstände der von ihm gegrillten Witwen, die Schenkel schön kross, immer ökologisch einwandfrei entsorgt.

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12 Antworten zu K. kann die Entwicklung von Erheiterung nicht vermeiden. Oder so ähnlich.

  1. Herr Ösi sagt:

    Verehrter Dlanor Eksok, ich wünsche eine gut verschneite Ehcow… Chchch

    • Herr Koske sagt:

      Danke gleichfalls! Es rätselt jetzt in mir, ob das Planvorsprung ist oder die Aufarbeitung des Weihnachtsrückstandes; so ringt der Westmensch mit dem Ostmenschen gar garstig in meiner Brust, ach…

  2. Herr Ösi sagt:

    Den Weihnachtsrückstand werde ich noch länger unverarbeitet mit mir rumtragen. Die Fitnessstudios sind geschlossen, zum Radfahren oder Joggen ist es mir kalt. Meine Hosen werden langsam zu eng… 😉

    • Herr Koske sagt:

      … ich habe schon überlegt, ob ich wieder mit dem Inhalieren des Rauches glimmender Tabakröllchen anfange (sie nennen es „Quarzen“) – ich war sooo schlank…

      • Herr Ösi sagt:

        Ich hab seit meiner OP von vor zwei Monaten auf 2 bis 5 Zigaretten täglich reduziert.

        Ganz aufhören tu ich nicht. Ich würde aufgehen wie Hefeteig. Andererseits will ich mir die dazu nötige Disziplin nicht antun…

        • Herr Koske sagt:

          Hut ab! Das kann ich einschätzen! Ich habe drei Jahre und wohl sieben Anläufe gebraucht, um von den Kippen weg zu kommen…

          (… implizit teilt Er Uns mit, dass der Buckel nicht bösartig war… sehr gut…)

  3. Herr Ösi sagt:

    Ich hab schon mindestens 5 x mit dem Rauchen aufgehört… leider immer wieder umgefallen, oftmals nach vielen Jahren, aber immer wieder umgefallen und von neuem begonnen.

    Der Buckel war harmlos, hat man mir gesagt. War irgendwie praktisch. Nun rutscht die Einkaufstasche wieder. Dafür bin ich einigermaßen symmetrisch geworden… Du kannst niemals alles haben. Irgendwas ist immer…

    • Herr Koske sagt:

      Symmetrisch hat natürlich was. Muaha.

      Meine ich! Ich habe ca. drei Jahre herum laboriert; einmal 7 Monate ohne Kippen ausgehalten, und dann bin ich wieder, aua, gekippt… Das fühlt sich Scheiße an!

      • Herr Ösi sagt:

        Stimmt.

        Ich versuche mich anzunehmen, wie ich bin. Mit einem Haufen Fehler. Aber wer, bitteschön, ist schon frei davon… Und was sind schon Fehler?

        Ich frage mich, wer hat uns in diese Welt geschickt? (Unsere Eltern natürlich… chchch) Was ist unsere Aufgabe? Den Unsinn mitzumachen, den man mit uns veranstaltet? Oder gibt’s da was Höheres?

        Ooops, jetzt werd ich metaphysisch…

        • Herr Koske sagt:

          Beim erstem Versuch, diesen Deinen Kommentar zu kommentieren, habe ich aus Versehen (Haha – Freud Euch des Lebens!) die Taste „Power“ auf der Tastatur gedrückt, worauf der PC sich ausschaltete. Das war ein Zeichen! (… es gibt Momente, in denen ich dergleichen keineswegs „witzig“ meine, und das sind die ganz scharfen Momente…)

          Ist ja mein Reden (bzw. Schreiben, harhar), dass das Krasse an vierfacher Verhartzung und ähnlichen Marginalisierungsmaßnahmen nicht, oder jedenfalls nicht nur, darin besteht, dass man (relativ) wenig Kohle hat, sondern dass man sich, und jetzt wird K. pathetisch, mit existentiellen Fragen auseinandersetzen beinahe muss; so lange Strukturen von außen vorgegeben werden, eben vor allem an einem Arbeitsplatz für Arbeitnehmer, kann man so was ausblenden… Is‘ nich’metaphysisch – passt schon!

          (… der heutige Klugschiss to go wurde Ihnen präsentiert von Herrn K…)

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