(… Träumen ist ja nicht verboten… [denkt es in K.]…)

Morgen in elf Monaten ist Weihnachten, und K. denkt darüber nach, bzw. es denkt in ihm, warum gerade jetzt der Budenzauber wieder hochfährt. Müßige Überlegungen, gewiss, aber K. kann nun einmal sein Gehirn nicht abstellen, wie er völlig zu Recht erst ca. 50 Mal anmerken zu müssen überzeugt zu sein schien.

Bla.

(… zwei neue Texte, hier und dorterste Entwürfe… überflüssiges Gepinsel… ‚Einfacher Arbeiter!‘‚Sie sind völlig unschöpferisch!‘… usw. usw. usf…. gute Arbeit – macht man weiter, liebe Kämpfer an der unsichtbaren Front… K. macht auch weiter…)

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24 Antworten zu (… Träumen ist ja nicht verboten… [denkt es in K.]…)

  1. Herr Ösi sagt:

    Meine Lehre: So eine Leere kann durchaus in Leichtigkeit übergehen… 😉

    • Herr Koske sagt:

      … als erfahrener Karlvalenteenie wirst Du verstehen, dass sie nur können darf, wenn man auch wollen soll…

      (… oder so… egal – virenfreies Wochenende, nich‘ wahr…)

  2. Herr Ösi sagt:

    Schuldgefühle hätt‘ ich schon haben wollen, nur der Siggi hat mir das Dürfen nicht erlaubt… Chchch

    • Herr Koske sagt:

      … der ist gut getroffen, nich‘, in dem Wandporträt, der Big Sig… überragender Kopf mit markantem Schädel… oder so ähnlich…

      • Herr Ösi sagt:

        So ist es. Köstlich. Du solltest mal ein Buch mit den Dinos veröffentlichen. Hab ich, glaub ich, schon mal gesagt…

        • Herr Koske sagt:

          Nö. – Oder ich habe es überlesen (und immerhin scheint mir die zweite Variante wahrscheinlicher)…

          … wird ’n Problem wegen der Koppireits; die Dinoköppe habe ich irgendwo geklaut… usw….

          Das soll ’n gar artig Büchlein werden…

  3. Herr Ösi sagt:

    Ich hab’s gesehen, das artig werden wollende Büchlein… nicht gelesen… zu viel Text… *hüstel*

    Die Dinos wären meiner Meinung erfolgversprechender. Witzige Designs, weniger Text, vorder- bzw. abgründig, humoriger Humor, trifft das Dingens unserer Zeit…

    Die Dinoköpfe könntest du irgendwie nachzeichnen… oder den Dinozeichner ausfindig machen und ihn fragen, ob er was dagegen hat, berühmt zu werden…

    • Herr Koske sagt:

      Dabei habe ich ganz kurze Sätze geschrieben! Muaha. – Muss ja nich’… „Wir sind ein freies Land!“, wie es immer in amerikanischen Filmen heißt…

      … ja, daran habe ich auch schon gedacht… und die Hintergründe selbst machen, eventuell mit Blender (die Software wollte ich nach meiner eigenen Aussage bis 2026 „erlernt haben“, habe also noch ein bisschen Zeit)…

  4. Herr Ösi sagt:

    Das ist es ja, die kurzen Sätze. Kurz und knackig. Prägnant auf den Punkt gebracht. Ich finde, das kommt an!

    Im Prinzip brauchst du nur einen Dinokopf. Gut, einen zweiten leicht abgeändert.

    Später vielleicht einen Dinobabykopf, wenn sich die Masse ein Sitcom wünscht.
    Da hast du aber schon ein Büro, diverse Zeichner, Texter und mindestens eine Saftschubse…

  5. Herr Ösi sagt:

    Ich wollte gar nix.

    Meine Oma hatte eine Anzeige in der Zeitung gefunden, dass es in Wien eine Schule gab, wo man Computern lernen konnte. Das ist die Zukunft, hat sie gesagt.

    Also machte ich das. War gerade bei der Aufnahmeprüfung für Elektrotechnik durchgerasselt…

    • Herr Koske sagt:

      … das ist doch gut, wenn man so ’ne Oma hat… scheint ’ne Hammer-Oma gewesen zu sein…

      (… nich‘ witzig gemeint…)

      • Herr Ösi sagt:

        Ja. Sehr gläubig, aus gutem Haus. Hat 2 Weltkriege mitgemacht. Schon vor dem ersten die Eltern verloren und in Folge das ganze Vermögen.

        • Herr Koske sagt:

          Das ist noch erstaunlicher (nicht „witzig“ gemeint; ich muss das ja immer hinzufügen), dass die alte Dame bei der Vorgeschichte offenbar ’n Riecher hatte. Oder vielleicht war sie gerade sensibilisiert durch die existentiellen Erschütterungen. Aber das ist natürlich wieder, igitt, Psycho-Gedöns…

          (… ich kenne außer den Eltern keine leiblichen Verwandten… manchmal denke ich, mein Leben wäre anders verlaufen, wenn das anders gewesen wäre…)

          (… heule heule…)

  6. Herr Ösi sagt:

    Meine Oma, 1899 – 1983, hat immer wieder gewarnt, es werden noch mal schlechte Zeiten kommen. Ich hab’s nie so recht glauben mögen, dennoch ist es mir nie wirklich aus dem Kopf gegangen…

    • Herr Koske sagt:

      … na ja – das sind die zyklischen Krisen des Kapitalismus; hatten wir im FDJ-Studienjahr…

      „Schwestaaa!!!“

      (… der Klient ist unruhig…)

  7. Herr Ösi sagt:

    Ich hab eine Halbschwester, 69, nicht blutsverwandt, weil meine Mutter nach ihrer Scheidung noch einmal geheiratet hat. Sie hat niemals bei uns gewohnt und das Haus von meines Stiefvaters übernommen.

    Ich glaub auch, dass einiges anders geworden wäre, hätte ich Geschwister gehabt…

    • Herr Koske sagt:

      … ich habe auch einen Halbbruder, aus der ersten Befruchtungsgemeinschaft meiner leiblichen Mutter, den ich aber nie zu Gesicht bekommen habe… eigentlich war das gar keine Familie, das war ’ne Art Torso…

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