(… „Sie sind nicht sichtbar geworden, kommen Sie in die Tanztherapie!“…)*

K. kommt nicht umhin, pathologisch zu phantasieren, was insofern erstaunlich erscheinen könnte, weil er ja über keine Phantasie verfügt, wie er nicht müde wird, notorisch, aber leider nicht unberechtigt und keineswegs kunstlos zu klagen.

Er fragt sich, woran die in nicht öffentlichen Laboren laborieren, wenn so was öffentlich gezeigt wird… Paranoia?

Ja, Frau Dr. Anna Lyse, derartige Erwägungen deuten immer auch auf nicht hinreichend bearbeitete, insbesondere frühe Erfahrungen mit Autoritäten; K. erspart Ihnen auch hier wieder die Mühe der Interpretation und macht sich die, wie nun schon zur Tradition geworden, gleich selbst, ach…

PS: Warum nimmt man, ha, automatisch an, dass, ha, die Gelbe eben eine Sie ist?! Auch mindestens interessant! Es kann nicht nur an den, Wahnsinn, filigranen Trippelschritten liegen (etwa ab 01:38)… – „Sagen Sie nicht ‚man‘, sagen Sie ‚ich‘!“

* Dem Klienten ist es nach wie vor nicht gelungen, sich in angemessener Weise aus dem therapeutischem Feld zu lösen!!!

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10 Antworten zu (… „Sie sind nicht sichtbar geworden, kommen Sie in die Tanztherapie!“…)*

  1. Herr Ösi sagt:

    Auf 2:16 – blickt man auf den Fußboden – hat Herr Ösi den Eindruck, der Robo ist einem menschlichen Bedürfnis nachgekommen…

    Was die Dinger in nicht öffentlichen Laboren trainieren, wollen wir lieber nicht wissen…

    • Herr Koske sagt:

      Über so was sind die neuen Kollegen wohl erhaben; wahrscheinlich Öl ausgelaufen…

      Dass man nicht alles öffentlich präsentieren kann, ist mir schon klar; aber ich frage mich halt, inwieweit derartige Phantasien tatsächlich Projektionen sind; tut mir leid, ich kann mein Gehirn nicht abschalten, schon wieder Zücho-Gedöns…

  2. Herr Ösi sagt:

    Die neuen Kollegen werden Dinge können, vermute ich, die uns nicht gefallen werden…

    Aber solange bei denen Öl ausläuft oder was auch immer, haben wir eine klitzekleine Chance… 😉

    • Herr Koske sagt:

      … das ist auch so ’ne Horrorvision, die ich nicht nachvollziehen kann, obwohl sie etwa von Hawking geteilt wird – Bedrohung der Menschheit durch überragende Kunstintelligenz… erstens wird da, wie fast immer, Psycho-Club ausgeblendet; wer sagt denn, dass zur Selbstorganisation usw. fähige Maschinen nicht auch in ihrer Entsprechung des Emotionalen den Menschen in der Weise übersteigen, dass sie die Fähigkeit und Bereitschaft entwickeln, die friedfertigen Konfliktlösungen zu suchen und zu finden, die rezente Vertreter der Hominiden auf dem drittem Planeten des Systems oft nicht finden (und oft auch gar nicht suchen)… wäre doch ein Aspekt – wäre es nicht… vielleicht hätte in einer Regierung der Kyborgs eine Entsprechung von Mr. Trump gar keine Chance, in einer Entsprechung des Weißen Hauses, was ein Wortwitz, herum zu trumpeln… könnte doch sein, trallala…

      Das Problem sehe ich für mich darin, dass ich in der Tat abgehängt bin; mein ‚längster“ Berufswunsch war Dipl.-Ing. für technische Kybernetik (und der war auch realistisch), und jetzt bin ich – vergammelter Hilfsarbeiter mit leichten Sprüngen in der Schüssel, har har… und jetzt basteln die da was – ich bin nicht dabei, ich bin „draußen“ (als ein Beispiel)… und nun phantasiere ich allerlei Bedrohungen, wobei ich eben ganz frühe Erfahrungen mit Autoritäten projiziere, die ich längst in die untersten „Seelenkeller“ verkramt habe…

      Das war das Wort zum Freitag aus der Unterschicht! Empfehlen Sie mich bitte nicht weiter!

      Herr K., im Dachgeschoß klugscheißend

      • Herr Ösi sagt:

        Da tickt noch der ehemalige Informatiker in mir.

        … überragende Kunstintelligenz …

        Ein Programm, so hieß es früher, ist niemals intelligenter als sein Programmierer. Da dürfte also kein Grund zur Sorge bestehen.

        Aber: es kommt immer anders als du denkst.

        Wie habe ich mich in den 90gern über die aufkommendes PC’s amüsiert. Nettes Spielzeug und so. Und heute…?

        • Herr Koske sagt:

          … das stimmt ja eben nicht – oder nicht ganz, denn es geht bei solchen „Schreckensvisionen“ vor allem um selbst lernende, sich selbst strukturierende, sich selbst reparierende usw. Systeme, die also in jedem Fall sozusagen über den „Ausgangszustand“ hinaus wachsen würden, der durch die Programmierer geprägt wurde… oder so… und dieses Wachstum wäre exponentiell, wie man heute schon, ha, errechnet hat… was, wenn dann durch Umschlagen angesammelter Quantitäten in eine neue Qualität (in Klammern Hegel) diese Neo-Intelligenz in einen geistigen Zustand gelangt, den man sich mit heutigen Begriffen gar nicht vorstellen kann… wenn etwa 1990 jemand vom kommendem Superboom der Smartphones gesprochen hätte, hätte man dem ’n Vogel gezeigt… als Beispiel… und wieso muss das immer was „Negatives“ sein… weil man im XX. Jahrhundert oft und heftig auf diverse „Heilsversprechen“ rein gefallen ist, deren Realisierungsversuche fürchterlich nach hinten los gegangen sind, möglicherweise…

          Das war das Wort zum Sonntag! K. entsorgt nun ökologisch einwandfrei die Überreste der von ihm gegrillten Witwen und plant weiter den Umsturz, wie es so seine Art ist…

          Bla.

  3. Herr Ösi sagt:

    Ja, aber wenn dem so wäre, würden die Maschinen sagen, wir stellen uns freiwillig in den Dienst des Menschen, tun alles, damit es ihm gut geht?

    Ich denke mal, sie würden dafür sorgen, dass ihre Stromzufuhr nicht unterbrochen wird, sie sich selbst reparieren und reproduzieren. Aber dann… ? Würden sie für uns, für ihre einstigen Schöpfer Gefühle entwickeln?

    • Herr Koske sagt:

      Eben! Weiß man ja nicht!!! Ich bleibe bei meiner Meinung, dass solche Hubots ein Segen sein könnten. Eltern kommen geschlaucht nach Hause (als Beispiel) und sind genervt vom Ansturm der Lebendigkeit der Kinder. Einem Hubot macht es nix aus, als Beispiel, ein aus dem Kinderbett geworfenes Spielzeug zum hundertstem Male zurück zu legen. Ganz zu schweigen von Altenpflege (machen die Japaner wohl schon; wer sonst)…

      Bla. – Entgegen meiner auf den ersten Blick überall wirksamen Resignation versuche ich, optisiastisch und enthumistisch zu sein und will jetzt wahrscheinlich gelobt werden, ha…

  4. Herr Ösi sagt:

    Daran hab ich freilich nicht gedacht. Bei den Kindern sehe ich hubotsmäßig kein Problem. Bei den Alten eher, der Akzeptanz wegen. Aber wer weiß…

    Bevor ich dich nun lobe, stelle ich mir vor, wie es wäre, würde mich so ein blauer Hubot Engel betreuen… Ich würde mich fürs erste nicht dagegen sträuben… 😉

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