(… störungsspezifischer Größenwahn… im Auge behalten, den Mann…)

Oder nicht wahrhaben kannst oder nicht wahrhaben darfst, weil es in der Prägungsphase verboten wurde, oft unter Androhung oder Ausübung von Gewalt…

(… möglicherweise ist dieses Aphobongramm grammatikalisch nicht völlig korrekt, aber K. macht jetzt Punk, yeah… äh… – Aphorismus, Bonmot, Epigramm… K. täuscht wieder einmal, nicht einmal für ihn selbst überzeugend, Kreativitätlichkeiten vor… im Auge behalten…)

Der sich hier sehr deutlich manifestierende Größenwahn aber resultiert aus Isolation; thx, Frau Dr. Anna Lyse, aber auch das deutet K. gleich selbst. – Macht 25.99 €!

(… ist das Isolation oder ist das der sozusagen Normalzustand, auf den K. in den ersten sieben Lebensjahren konditioniert wurde… in der ersten sozialistischen Stadt, weswegen diese seelische Schräglage außerhalb des gewissermaßen offiziellen Gesichtsfeldes war, ausgeschlossene Wirklichkeitnicht typisch, Überbleibsel usw…. das ist ja das Problem – ist da überhaupt Leidensdruck oder hat der wild gewordene Spießer K. wieder einmal „nur“ Angst vor dem, was die Leute denken könnten… die natürlich ob seines unbestimmten Verhaltens die üblichen Übertragungen entwickeln… allein, K. liebt sein schmerzliches Martyrium, ach…)

So weit der Klugschiss zum Sonntag, frisch aus der Unterschicht! Häff fann!

PS: Apropos Größenwahn…

Freud war auch, in gewissem Sinn und Maße, der Sohn eines Vertriebenen, welcher aus einem jahrhundertelang gewachsenem sozusagen Kulturraum halb heraus gefallen, halb heraus gegangen ist. Daraus eine gewisse Identitätsdiffusion abzuleiten, bedarf es keiner psychologischen Ausbildung, bildet sich K. in seiner zum Himmel duftenden Arroganz ein.

Hier könnte aber auch der Ursprung des unbestimmtes Verhaltens liegen, worauf indirekt sogar der Eintrag bei Wikipedia verweist. Beispielsweise war sich Freud trotz seines von der Familie geradezu gefütterten Selbstbewusstseins und der nachweislich anhaltend überdurchschnittlichen Schulleistungen völlig unsicher über sein Abschneiden bei der Reifeprüfung, die jedoch „mit glänzenden Ergebnissen für ihn endete“.

Diese Unbestimmtheit, geprägt durch ständiges Suchen über den normalen Forscherdrang hinaus, entwickelte Freud dann auch im Weiterem immer wieder. Er hat jedoch Eigenheiten, die auf den ersten Blick als Defizit erscheinen könnten, gewissermaßen umgedeutet, etwas draus gemacht usw. Dieser Akt seelischer Selbstertüchtigung ist dann in der folgenden Entwicklung von Psychoclub, Psychogedöns usw. des Öfteren zu beobachten.

(… K. sieht der geflissentlichen Verabfolgung des „Goldenen Symptombündels mit Rückfallschleife I. Klasse“ weiterhin in heiterer Gelassenheit entgegen…)

(… büldütt sich Tatsache ein, er issa ’n Teerahpeut, höhöhö… siehta sich wieda als Oberarzt von Oberbayern, hihihi… und täglich grüßen Bataillone von Murmeltieren…)

***

Auch das unbestimmtes Verhalten, gleichfalls aus Gründen entwickelt, vor allem gleichfalls nach dem Herausfallen aus einem sozusagen Kulturraum.

Gewiss, wieder einmal eine Manifestation der Anima nach C. G. Jung, aber derart heftig hat das Phänomen bei K. noch nicht rein geknallt, boah. Wieder einmal kann er nur mit Mühe den Gedanken unterdrücken, dass es eventuell ein Unbewusstes geben könnte, *hüstel*.

K. hat, wir berichteten, den Anschluss an die bewussten Teile der Arbeiterklasse nicht bewältigt und verfügt daher reaktionärer Weise sehr wahrscheinlich über ein Unbewusstes, wir bitten um Unverständnis.
 
(… korrekt, K. ist noch nicht völlig tot, was die Tatsache beweist, dass er sich immer noch gelegentlich heftig gänsehäutet…)
 
(… es besteht kein Grund zur Beunruhigung, K. ist kein Stalker… er muss es aber noch einmal los werden – was für eine Künstlerin, alter Falter…)

So weit die Flachkritik zum Wochenende, frisch aus der Unterschicht, tandaradei!

(… jetzt muss wieder was kommen mit neidisch und eifersüchtig – K. bedankt sich im Voraus bei den Budenzauberern…)
 
(… er dichtet doch nich‘, er dichtet doch nich’… schreibt wieda Tagebuch… und täglich grüßen – siehe eben oben… hättet Ihr dergleichen auch 34 Jahre durchgestanden, Ottilie und Otto Normalverbraucher… rein rhetorische Frage, hihi…)
 
(… willa wieda berühmt werden, höhö…)
 
(… nein, Psychopharmaka helfen da nicht, weil der Budenzauber keine Psychose ist, sondern künstlich hervor gerufen und aufrecht erhalten… gute Arbeit… es scheint allerdings nicht möglich, Fachkräftinnen- und Kräften des Freudeskreises Anna Lyse dergleichen zu verklickern… ach, schöner Schmerz…)

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