(… übrigens K.’s Lieblingshaus in M…)

Falls das jemanden interessiert, wie der Urjugendliche H. Caulfield gesagt hätte.* Es steht auf einer offenbar unverbaubaren Grünfläche an der Ecke Schwanthalerstraße/Martin-Greif-Straße. Das ist ja jetzt für K. quasi gleich um die Ecke. Es war das von ihm selbst kreierte Wohnhaus eines Architekten, der in M, Hauptversammlungsplatz der Bajuwaren, prägnante Gebäude entworfen hat. Den Namen des Architekten hat K. alters- und störungsbedingt vergessen; er steht auf der Tafel hinter dem zweitem Baum von links im Bild. Ein richtiges Buddenbrookhaus, schööön!

(… eben hat K. übrigens per Mental-Funk empfangen dürfen: ‚Will doch nich‘ schreiben, führt wieder Tagebuch!‘… komische „Hallus“… aber das hat K. erst höchstens 30 Mal angemerkt…)

In diesem Haus sind Räume unter anderem von Psychoanalytikern gemietet. K. ist dort einmal leibhaftig erschienen, um sich einer sogenannt klassischen Analyse zu unterziehen, eventuell gar auf der je nach Standpunkt des Betrachters berühmten oder berüchtigten Couch. „Mit Anna Lyse auf der Couch. Chronik befruchtender Begegnungen.“ Ja ja, Sexismus – Schwanz ab!

Dieser Auftritt des sinistren K. aber war eine Glanzleistung des Unbewussten…

Zunächst bekam K. durch die Blume mitgeteilt, dass man Störungen des schizoformen Spektrums und erst recht der BPS, sehr vorsichtig formuliert, sehr distanziert gegenüber stehen würde.

BPS** wurde bei K. von einem jetzt verchefarztendem Mitglied des Freudeskreises Anna Lyse diagnostiziert, eine schizotypische Persönlichkeitsstörung wurde K. vom Vor-Vorgänger dieses Chefarztes attestiert. Suchen Sie sich was aus, werter Klient! – K. hat noch weitere Diagnosen verabfolgt bekommen, aber das jetzt wirklich am Rande von Einem am Rande.

Außerdem wurden K. mittelschwere rezidivierende Depressionen zugesprochen, was er akzeptieren kann, weil er es muss, weil er diese Diagnose für zutreffend hält. Er kuschelt sich denn auch immer sehr gern wohlig-wehmütig in diese Depression, ach…

Nach stattgehabtem Nicht-Gespräch mittels Wortwechsel ist K. jedoch nicht mehr vom Grundstück herunter gekommen, worüber er selbst in Kicher-Attacken geraten ist. Der Eingang ist im Hochparterre hinter der im Bild gut sichtbaren kleinen Mauer aus roten Ziegelsteinen. Beim Verlassen des Gebäudes hat K. aber eine Haustür im Souterrain um die Ecke benutzt, die hinter ihm zugefallen ist.

Nun war K. schier, ha, magisch gebunden, so dass er in persönlichkeitsspezifischer Erregung über einen Zaun klettern musste und damit, aus der Anonymität der Masse heraus tretend, igitt, sichtbar werden. „Sie sind nicht sichtbar geworden, kommen Sie in die Tanztherapie!“, *hüstel*…

Die Pointe aber war, dass K. bei seinen grenzwertigen Erkundungs- und Kletteraktionen die Erklärung für die ihn irritierende Begegnung mit dicken Mamas mit Kleinstmenschen auf einem der Vorplätze des Prachtbaus gefunden hat; der größere Teil des Hauses wird von einem Hebammenverein genutzt.

Das Unbewusste, ach ach ach…

So weit wieder ein banales Episödchen aus dem Leben einer Marginal-Person!

Häff fann! Go to the Weihnachtsbraten! Häff Völlegefühl!

(… K. wird sich nachher noch einmal an einem SatansSeitanbraten versuchen… falls das jemanden interessiert…)

** „Urjugendlicher“ wird nicht als Fehler angezeigt, ha!
** … äh… – Borderline-Persönlichkeitsstörung, nicht Benignes Prostatasyndrom, muaha… äh… – noch nicht… har har…

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3 Antworten zu (… übrigens K.’s Lieblingshaus in M…)

  1. Herr Ösi sagt:

    Schönes Häuschen oder eher schon Schlösschen. Ein bisschen hätte ich Schiss da drinnen, besonders nachts, wenn es spukt… Aber die Psychoanalytiker doktern dort, wie ich vermute, nur tagsüber herum…

    Ich wünsche einen angenehmen Weihnachtsfeiertag.

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