(… unseren täglichen Löffel Zynis-Mus gib uns heute…)

„In seiner Halt-, Ziel-, Bindungs- und Ratlosigkeit hatte er sich auch bereits bemüht, Alkoholiker zu werden; allein, auch dabei hemmte ihn sein Mangel an Phantasie und überhaupt an schöpferischen Fähigkeiten, da er das Trinken viel zu nüchtern sah…“

(… K. ist sich durchaus bewusst, dass er sich im Grunde seit mindestens 35 Jahren in einer Art persönlichkeitsspezifischem Lockdown befindet… dies jedoch ohne Virus… er hat nichts gemacht… Erich ist schuld… und die Stasi…)

Was war das? – K. ist gerade in dem Film, Schlucki zu sein, um den Erwartungen der vox populi besser zu entsprechen. Er hat nun in den letzten Tagen immer einmal wieder, sich heftig überhebend, weil dem großen Beispiel Buks halb im Ernst, halb als Joke folgen wollend, eine Dose aufgemacht (sich jedoch nicht, wie der Meister, an Bettys warmen Arsch gelegt), und deren Inhalt dann ohne Genossen genossen. Zum erwartetem Absingen von Wanderliedern in der Sanitär-Zelle ist es jedoch zum Glück nicht gekommen.

K. ist sich durchaus darüber im Klaren, dass er damit noch unglaubwürdiger erscheinen muss, als er ohnehin immer wieder rüber zu kommen scheint, der Lügenbaron. – Schön wäre es, Klappe, die fünfhundertste*, sich endlich Geschichten ausdenken und sie vor allem aufschreiben zu können, ach… K. will einfach nicht einsehen, dass er herzlich unschöpferisch ist; er textet immer weiter in diesem internationalem Netz und erfüllt immer nur seine Pflicht

Dennoch und erst recht bleibt es eine Tatsache, dass K. seit 2008 bis zum Beginn der jetzigen Schüttung eine Flasche Wein und vier oder fünf kleine Flaschen Bier getrunken hat, was für Alkoholiker, selbst für sogenannte Epsilon-Trinker, im sogenanntem Volksmund Quartalssäufer genannt, zumindest ungewöhnlich sein dürfte. Aber, wie K. bereits angemerkt hat – kann alles befohlen werden… *hüstel*… alternative Fakten

K. wollte nun, unter anderem, Bier kaufen, um sich wieder voll die Dröhnung zu geben, Alter. An der Kasse bei Penny wies ihn die Kassiererin darauf hin, dass man auf diese Geschenk-Guthaben-Karten mit einem Loch keine alkoholischen Getränke erhalten würde. K.’s Hinweis, dass er am Samstag bereits in derselben Filiale damit Bier gekauft hätte, wies die Frau damit ab, dass die Kollegin sich wohl vertan, weil sie sich mit diesen Karten nicht ausgekannt hätte.

Hierauf war K. derart verdattert, dass er die Karte wohl hat liegen lassen; jedenfalls ist sie weg, und es waren noch 20 Euro drauf… Hihi. K. live und in Farbe – anders kann man das wirklich nicht beschreiben.

Was für ein Zufall… (???) Das, igitt, Unbewusste… (???) – Es wird gespenstisch mit dem Buden-Zauber!

Überhaupt, aua, braut sich was zusammen; K. spürt es mit seinem siebtem oder achtem Sinn; es geht schon wieder los mit „Kuckuck!“ usw. K. ist wieder irgendwer, nur nicht K., ach ja; der grabschende Sportlehrer oder der übergriffige Onkel oder irgendwer, der in der Vergangenheit mit nachhaltig wirkenden Erlebnissen verbunden war.

(… „Studieren Sie doch Psychologie, wir brauchen männliche Therapeuten!“… nö, macht er nich’… das wäre Teufel mit dem Beelzebub austreiben… mehr desselben… Watzlawick et. al….)

(… K. muss hier wieder mit seiner beängstigenden Viertelbildung glänzen, falls doch Frauen mitlesen… K. hatte ’ne Chance… er hätte landen können… zwei seiner ehemaligen Mit-Klienten von 1999 sind heute Oberärzte im Haus der ewigen Kindheit… erst zehn Jahre nach dieser Ansage hat K. realisiert, süüüß, was Dr. K. gemeint hatte mit der geflissentlichen Anmerkung, für ein Medizinstudium benötige man einen IQ von 90 und Sitzfleisch… tja… K. hat nichts gemacht – Erich ist schuld…)

(… allein, richtig los kommt er auch nicht von dem Verein… furchtbar, der Mensch… jedoch muss es auch Loser geben… sie sind schier gruppendynamisch notwendig, damit sich die Winner besser abheben… das Figur-Hintergrund-Problem, gar nicht einmal im Sinne der Gestalttheorie, nicht wahr… ach, ach, ach, schöner Schmerz… nun wird K. milde entdämmern, abschreckendes Beispiel fürwahr für alle, die eine hoffnungsvolle Zukunft hinter sich haben…)

Kurzum – nichts Neues in Kanien, nicht zu verwechseln mit Kakanien; wir berichteten!

Gott ist tot (und K. hatte jetzt auch wieder diese Schwindelanfälle) – es lebe die Göttin!

Bla.

* ‚Siehta sich wieda als Filmregisseur, siehta sich wieda als Filmregisseur!‘ – Das kam nicht jetzt per Mental-Funk, kam aber immer einmal wieder und wird immer einmal wieder kommen…

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