Neues Plancksches Wirkungsquantum? (K. ist so was von eifersüchtig, genau!)

Auch ein Mechanismus, den K. bei Anderen des Öfteren wahrgenommen hat. Jetzt habe ich es geschafft, das war der Durchbruch, jetzt ist alles erledigt und getan und ein für alle Male, ich bin an einem erfreulichem Endpunkt angelangt und muss mich keinen Mühen mehr unterziehen usw. usw. usf.

Dergleichen scheint übrigens, wie sich K. nicht enthalten kann anzumerken, nicht nur bei Marginal-Personen mit leichten bis mittelschweren Irritationen im zerebralen Bereich aufzutreten, sondern auch in größeren Zusammenhängen. Jemand hat etwa nach dem Mauerfall im Rausch der Wende ein Buch mit dem Titel „Das Ende der Geschichte“ veröffentlicht. K. ist arrogant genug zu behaupten, die Geschichte hätte noch gar nicht angefangen, denn was bisher zu erleben war, dürfte ein katastrophaler Kampf zwischen Vernunft und reifen Emotionen mit dem Animalischem, Triebhaftem im Menschen gewesen zu sein. Das am Rande, von einer Person am Rande, die ihre Triebe voll im Griff hat, hoho!

Gestern hat K. einen laaangen Beitrag gepostet, und nun ist alles gut! K. nützt es dabei überhaupt nichts zu wissen, dass selbst die erfolgreichsten Schriftsteller diesen sogenannten horror vacui sehr ungut kannten, der ihn nun neuerlich beutelt.

Womöglich aber wirkt hier die Sehnsucht nach dem seligem Versinken in völliger Harmonie der ersten Lebensjahre. Diese Sehnsucht dürfte erzeugt werden dadurch, dass dieses Gefühl in diesen Jahren, als es sozusagen dran gewesen wäre, weil alters- und entwicklungsadäquat, nicht hinreichend erlebt werden konnte, womit wir wieder bei Psycho-Club wären, was ja auch gar nicht anders sein kann bei Herrn K….

Aber siehe – alles ist relativ! K. hat es letztens wieder erlebt…

Wieder einmal, wie schon etliche Dutzende Male in seiner Laufbahn als Schriftsteller-Darsteller, hat er sich vorgenommen, richtig ernst zu machen, richtig zu schreiben, d. h., „richtige“ Prosa und nicht diese Pseudo-Feuilletons, die er in seinem Bloghaus wie ein Mental-Messie stapelt.

Wieder einmal hat er mit der Schilderung des womöglich wichtigsten Moments seines Lebens begonnen, dem Augenblick, als er mit etwa 12 eine Art innere Kündigung wie einen unausgesprochenen und daher unbewussten und daher umso wirksameren Schwur getätigt hat.

Wohlgemerkt konnte K. zu diesem Zeitpunkt die grandios-groteske Geschichte Oskarchen Matzeraths gar nicht kennen und er kannte sie auch nicht. Der Hysterische, neuerdings Histrionische, spielt unbewusst Rollen, nich‘; man kennt das, aharhar! Der ist doch so leicht zu durchschauen, der K., nur er selbst durchschaut sich nicht, urlustig, das!

(… dem Wachstums- und Lebensverbot zuvorkommen, es auszuhebeln versuchen usw., indem man es sich selbst auferlegt… wobei „Wachstum“ hier gar poetisch konkret[istisch] genommen wird… genialer Plot des Danziger Großmeisters… ja ja, Herr K. ist sowas von… – siehe Überschrift Headline…)

Diese Geschichte mit dem Lampion-Umzug, an dem teilzunehmen die Eltern K. im letztem Moment versagt hatten usw. Süüüß, nicht wahr, und lachhaft! Papa ist nicht zur Schultheateraufführung gekommen und jetzt schmollt das Töchterchen mit Schwanz ganz dolle, oooch, lustich… (???)

Das hat K. schon einmal erlebt, in A, dem Hauptversammlungsplatz der Sueben (‚Er dichtet doch nich!‘, kam eben per Mental-Funk). Am Tag nach seinen ersten Aufzeichnungen zum Thema ist K. dann an einem Schulhof vorbei gelaufen, auf dem ein Clown mit einem Lampion stand und ihn derart dringlich auf Pupille anglotzte, als wollte er sagen: „Siehst Du das jetzt hier, K., siehst Du das?!!! Brauchst gar nicht anfangen mit Schreiben, wir transformieren den Schreib-Antrieb sozusagen direkt in sogenannte Realität!“

(… wer hier „wir“ war und ist, versucht K. seit mittlerweile seit fast 34 ½ Jahren zu ermitteln, wir berichteten ca. sechzig Mal…)

Vor einigen Umdrehungen des dritten Planeten im System, sie nennen es „Tage“, ist es wieder geschehen. K. hatte sich vorgenommen, siehe eben oben, um dann beim elastischem Umkreisen der Sonderfreifläche Theresienwiese auf eine Kindergruppe mit vielen Lampions zu stoßen…

Was war das? Wiedergutmachung im Rahmen nachholender Ich-Entwicklung* in der sogenannten Realität??? Wie soll das denn gehen, liebe diplomierte Fachkräftinnen und Fachkräfte? – Nicht so drängeln

Nun, K. wiederholt sich bewusst – alles ist relativ. Zufällig (?) ist er auf diese Website gesurft, und dort wird das Phänomen, das halbwegs nachvollziehbar zu beschreiben sich K. eben oben bemüht hat, nicht psychopathologisch gesehen, sondern als esoterische Methode zur Selbstoptimierung oder gar Selbstheilung usw.

(… „Heilen“„heil machen, ganz machen“… bla…)

Womit erfüllt uns das? – Das erfüllt uns mit Zerknirschung sowohl als auch leiser Neugier, tandaradei!

PS: ‚Meine Probleme möchte ich echt nicht haben!‘, denkt es immer wieder in Herrn K.

* Mindestens interessant ist, und das ist wahrscheinlich schon wieder zynisch gesprochen, Punkt 10, „Anspruchshaltung/Grandiosität. […] Der Patient soll lernen, seiner Anspruchsseite Grenzen zu setzen und sich um emotionale Verbundenheit zu bemühen, statt nach Status oder Macht zu streben.“ Kann das mal jemand dem Herrn des Weißen Hauses sowie diversen anderen Politikern erklären? (‚Sieht sich Tatsache als Psychotherapeut!‘, kam eben per Mental-Funk) Aharhar, willa wieda die Welt retten, hihi. Zudem projiziert K. hier neuerlich; thx, Frau Dr. Anna Lyse!

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2 Antworten zu Neues Plancksches Wirkungsquantum? (K. ist so was von eifersüchtig, genau!)

  1. Herr Ösi sagt:

    Das ist ja das Vertackte. Man sitzt da, glaubt, jetzt ist Ruhe, alles geschafft, die Füße hoch, die Augen geschlossen. So könnte es weitergehen. Ewig.

    Gleichzeitig aber das ungute Gefühl, Achtung! Achtung!, da kommt noch was. Etwas, das ganz und gar nicht erfreulich ist. Es ist schon unterwegs. Unaufhaltsam.

    So geht es mir ganz oft. Ein psychologisches Dingens, wird manch einer sagen…

    Genieße er die Mittwochsonne von der schönsten Seite…

    • Herr Koske sagt:

      Du meinst wahrscheinlich „vertrackt“, aber ich bin ja nun in einem Alter, in dem ich Allem und Jedem gegenüber immer milder gestimmt bin, *hüstel*…

      … es soll ja kein Ende haben, ach… „Diese Gier nach Zufriedenheit/ohne die Last wär‘ ich doppelt so weit“, nochmal „Silly“ – aber is‘ ja so, nich’…

      (… dass noch was nach kommt, habe ich allerdings auch… und auch das könnte ich halbwegs erklären, aber – habe nix davon… *heul*…)

      In diesem Sinne – umfassend gleichfalls! (… es gibt ja bekanntlich keinen Klimawandel, aber am heutigem 18. November war ich in M bei +14° Joggen… krichstiekrisealta…)

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