(… es wird eng auf der Asymptote, die K.’s Lebensweg beschreibt…)

Har har. – Heute aber wurde K. insofern Erfreuliches geträumt, als es dergestalt zu einer Art Kommunikation kam, dass Figuren seiner Träume mit K. im Traum mehrere sinnvolle Sätze wechselten und die Szenen nicht gleich abgebrochen werden mussten, weil Kontaktversuche auf groteske Weise scheiterten oder gar keine Versuche unternommen wurden.

Einmal fuhr K. eine Art Feldweg entlang und es könnte sich neuerlich um einen Weg östlich des Eisenhüttenstädter Ortsteils Diehlo gehandelt haben. Vor einigen Monden wurde K. schon einmal von diesem Areal geträumt. Auch gibt er trotz zweier gescheiterter quasi Notlandeversuche nicht auf, daran zu glauben, dass er seinen, igitt, letzten Lebensabschnitt in, yeah, Iron Hut City wohnend, lebend, arbeitend und zuweilen versonnen am Präputium zupfend verbringen wird. Immerhin ist K. in diesem kommunalem Kontext der Gedanke gekommen, dass E-Stadt 1993 mit Diehlo einen neuen Ortsteil bekommen hat. Und so, nich‘. Ach… Lawitz wäre auch ’ne Option, obwohl kein Ortsteil von Hütte.

K. hat jemandem zugerufen, dass hinter ihm ein PKW kommen würde. Die Szene war für K.’s ewiges Traumprüfungskarussell ungewöhnlich freundlich und entspannt. K. fuhr sehr wahrscheinlich Fahrrad. Darauf deutete eine weitere Szene hin, in der K., siehe eben oben, mehrere sinnvolle Sätze mit einer ihm zugewandten Traumfigur wechselte. Es ging um ein Fahrrad und K. bemerkte etwas in der Art, das hätte ja die Farbe der daneben stehenden Blechkiste. Diese Kiste war orange.

So weit, so gut, und was soll daran bitteschön ungewöhnlich sein?

Nun, am frühen Nachmittag dieses Tages nach den eben oben angedeuteten Träumen hatte K. ein kurzes Gespräch mit dem Mitbewohner seiner zweizimmrigen Boardinghauswohnung.

K. schien erleichtert, weil erleuchtet. Als er den Nachbarn mit einem Fahrradschloss in der Hand betraf, hatte K. endlich den Gedanken, diesen Nachbarn zu fragen, ob der nicht ein Fahrrad im Angebot hätte. Der Nachbar arbeitet bei einer Räumungs-, Entrümpelungs-, Unzugs- und Entsorgungsfirma. D. h., K. hatte in diesem Augenblick nicht den Gedanken, sondern hat ihn in diesem Moment endlich ausgesprochen; er ging ihm schon des Öfteren durch die Gehirngänge. K. scheint, nicht zuletzt altersbedingt, auch mental zunehmend schwerfällig.

Der Nachbar hatte im Angebot. Er zeigte K. ein unten vor dem Hause stehendes Rad, das K. erwerben zu wollen erklärte. Dieses Rad war – orange…

Ha! – Warum aber scheint es, so fragt sich K. immer wieder und erneut, völlig unmöglich, (noch) nicht Bebudenzauberten derlei in dieser Art mittlerweile tausende Male erlebte Abläufe begreiflich zu machen als nicht hysterisch oder gar psychotisch phantasiert????? – Nichts Genaues weiß man nicht, doch der K. bleibt dran!

Einige Minuten nach der Besichtigung und dem mündlich vereinbartem Kauf des Rades kam schließlich, was K. sehr überraschen musste und denn in der Tat auch überraschte, per Mental-Funk: ‚Willa wieda Fahrradkurier werden!‘ In der Tat hatte K. auch diesen Gedanken schon des Öfteren.

„Es gibt mehr Dinge zwischen Himmel und Erde, als Eure Schulweisheit sich träumen lässt.“, „Hamlet“. Der sich in der durch den Au-Toren dieses Postings vorgenommenen Hervorhebung durch Fettdruck zeigende Größenwahn ist störungsspezifisch und kann daher im Grunde vernachlässigt werden.

(… ‚Höhöhö, ’n Prophet, höhöhö!‘… diese Rückmeldung wurde jetzt nicht rückgemeldet, kommt aber sinngemäß mit einiger Sicherheit noch… bla…)

PS: K. denkt über Massage nach… Rrrrrrr.

© Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei. Das voll tierische Video ist aus dem vortrefflichem Frauenmagazin „Pinterest“.

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