(… hatta Horrorvisionen, weilla Horrorfilme kiekt…)

Nee, hatta nich‘! Spätestens in der zweiten Staffel habe ich die Beißer ebenso viel oder vielmehr ebenso wenig wahrgenommen wie die Geräusche von Autos in der Großstadt. Die Streuner sind quasi nur noch im Wortsinn Huschreize im Hintergrund. Womöglich aber würde man das im Fall einer tatsächlichen Zombifikation ähnlich empfinden; leider oder zum Glück gewöhnt man sich an alles.

Das eigentliche Thema jedoch ist – Gruppe… Hihi. Oder auch nicht „hihi“. Es scheinen sozusagen alle denkbaren Spielarten von Gruppendynamik durchgespielt zu werden und das ist das eigentlich Spannende und immer wieder auch der Horror, nicht das in unregelmäßigen Abständen spritzende Blut der vermutlich im Schaffensrausch von vermutlich Dutzenden Maskenbildnern kreierten Kreaturen. Der nur bedingt gruppenfähige K. kann hier an Gruppen teilnehmen, ohne wirklich in den Gruppen zu sein. Vor allem aber schauspielen Dutzende im mehrfachem Sinne phantastische Schauspieler, von denen wahrscheinlich etliche vom Theater kommen. Das würde auch deshalb passen, weil es zugeht wie bei Shakespeare – nachher sind alle oder fast alle tot, die nicht untot sind…

Gewissermaßen Lehrvideos zum Thema „Verhalten in Gruppen“ sind auch etwa in „Fringe“ oder „Stargate – Kommando SG-1“ enthalten. Führungskräfte der realen USAF waren von der Gruppendynamik in der Stargate-Serie derart angetan, dass sie unter anderem Richard Dean Anderson, den Darsteller von Captain/Colonel/Brigadier General/Major General/Lieutenant General Jack O’Neill, zum Brigadier General h. c. ernannt haben. Das berechtigt ihn nun natürlich nicht, eine Brigade zu kommandieren, oder höchstens eine Patenbrigade, aber der Junge sieht doch gut aus in der Uniform, *hüstel*

Die Geschichten um Rick & Co. aber haben mich völlig überraschend diese Band finden lassen; Leute, die Musik machen, weil sie nicht anders zu können scheinen.

(… jetzt muss wieder etwas kommen wie: ‚Der is‘ so was von eifersüchtig!‘… thx im Voraus, liebste Budenzauberer…)

Hier unten noch der Song in der Filmfassung. Nein, ich habe nicht im Unbewusstem die Absicht, ’ne Bude abzufackeln, aber thx, Dr. Freudlos. Jedoch ist allein die Original-Stimme von Daryl preisverdächtig, alter Falter! Sie passt auch total zu der seines Bruders Merle in der deutschen Fassung, bei dessen Auftritten ich zu meiner Verblüffung regelmäßig von Kicherattacken gebeutelt wurde. Die Hausfrau mit Schwanz war erregt durch den massiven Andrang tiefbassiger Männlichkeit, alles klar! Nein, ich bin nicht schwul, ich war Papas liebes Mädchen und Muttis beste Freundin; wir berichteten.

(… jetzt muss wieder etwas kommen wie: ‚Jetz siehta sich wieda als Fülmrehschissör!‘… thx im Voraus, liebste Budenzauberer…)

So weit wieder ein kleiner Einblick in die kleinen Freuden eines kleinen Mannes…

PS: Ich stehe nicht auf blonde Frauen, es sei denn, sie sind rothaarig, aber Beth erinnert mich an jemand, „ach“ (Zitat von Bülow). 17 Jahre oder so her, aber war nich‘ alles schlecht. War auch ’ne super Gruppe; manchmal gibt es so Zufallstreffer. Nun aber neigt sich mein Ende dem Leben entgegen…

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