Die Frage kann ich immer noch nicht beantworten

Obwohl mein Körper heute 59 wird… Natürlich ist mir klar, dass diese Entwicklungsverzögerung nicht nur mit mir zu tun hat, sondern dass ich da etwas austrage. Aber ich werde heute versuchen, mich zu beschenken, höhö, indem ich doch wieder einmal an den Banalen Geschichten aus dem Leben einer Marginalperson tippsele.

Das gefällt der Hauptverwaltung Budenzauber (HAUBUZ) nicht! Von der kommt per Mental-Funk im abfälligem Ton immer wieder etwas wie ‚Memoiren schreiben, hähä!‘ Aber was soll es; natürlich stelle auch ich mir immer wieder die Frage, wem denn der Scheiß etwas bringen soll. Allein, es geht mir vor allem darum, einmal etwas fertig zu machen und, wenn es geht, „rund“ in dem Sinne und Maße, wie ich es wünsche.

Mein unmittelbar vorgesetzter Vorfahre hat Dutzende Male diesen Textbaustein ins Kinderzimmer gebröckelt, „Irgendwann schreibe ich mal alles auf!“ Das hat er mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht, bla. Einmal den frühen Prägungen und Konditionierungen entkommen, das könnte Freiheit sein, nicht Bananen und Mallorca usw.

Diesen Song hat mir vor einigen Jahren ein ehemaliger Schulkamerad als Email-Anhang geschickt und ich habe wieder einmal nicht mitbekommen, wie gut mich Leute womöglich oder gar offenbar mitbekommen.

Ich hatte den Mann zum Zeitpunkt meines unmännlich zaghaften Versuches der Kontaktaufnahme über drei Jahrzehnte nicht gesehen. Er war ein Mitschüler aus der Gruppe, in der ich in meinem Leben am längsten verbracht habe, der Schulklasse von der Vierten bis zum erstem Halbjahr der Zehnten.

Natürlich habe ich den Kontakt dann wieder einschlafen lassen, was mir natürlich zunächst gar nicht aufgefallen ist. Das war ja „normal“. „Bindungsloser Psychopath!“, wörtlich vox populi; hier „in echt“, nicht als Mental-Funk. Ich habe schon gedacht, denn ich pflege gelegentlich zu denken, dass er diese Rückmeldung rückgemeldet haben könnte, unten vorm Fenster. Aber das erscheint mir momentan dann doch recht unwahrscheinlich. Man hat lichte Momente fürwahr!

Hier wird der Song allerdings mit einem neuem Sänger, yeah, performt, Alter! Dieser Sänger, halb so alt wie die anderen Bandmitglieder, ist jedoch mit Sicherheit nicht nur meiner Wahrnehmung nach mindestens so gut wie der ursprüngliche.

Nein, ich werde auch hier nicht ostalgisch! Vielmehr wird mir mit dem Abstand klar, wie gut viele DaDaeR-Künstler waren, nicht nur Musiker. Vor einigen Monden habe ich wieder einmal „Solo Sunny“ von Wolfgang Kohlhaase und Konrad Wolf gesehen und, ohne Ironie usw. gesagt, verblüfft festgestellt, dass das großes Kino ist. Diese Verbohrtheit – das ist Ost und rot, wäh! – war genauso bescheuert wie die stupide „Linientreue“ der alle Lebendigkeit und Kreativität mit tonnenschweren Monumenten erdrückenden Nossinnunnossn.

Ich habe mich in die Klangwelten von „Yes“ verloren; nicht nur, weil ich da „etwas nur für mich hatte“, denn bis zu meinen verstohlenen ersten Schritten in den virtuellen Raum habe ich keinen weiteren Fan von „Yes“ gefunden. Natürlich habe ich bemerkt, dass Anderson, Squire und Howe usw. geniale Musiker sind bzw. waren. Leider ist Squire bereits ins ewige Studio abberufen worden. Die Besten gehen zuerst, das ist auch nix Neues. Deswegen bin ich mir einigermaßen sicher, einigermaßen alt zu werden, har har.

Tja. Na ja. Ts ts ts. Ach herrje. Oje oje oje. Hören wir doch auf, über Politik zu reden!

Der ist nicht von mir, das ist ein alter jüdischer Witz, wie ich mich anzufügen beeile, weil ich mich bemühe, ein wenigstens ethisch hochwertiger Schreiber zu sein, was ich erst höchstens 30 Mal angemerkt habe, was ich jedoch immerhin noch wahrnehme, gnihi.

Alt werden ist ein böse schleichender Prozess und nirgends wird man darauf vorbereitet. Das Alter ist nicht einfach, aber es geht vorbei! Der is‘ von mir!

So. Anlässlich des Anlasses noch eine lustige Anekdote, hach. Endlich war auch ich einmal „gläubiges“ Mitglied einer Massenorganisation, hoho! Auch ich hatte nämlich geglaubt, dass der folgende Welthit von einer irischen Band, yeah, performt wurde, Alter. Die Band besteht jedoch aus Absolventen der DaDaeR, ha! Es gibt doch erstaunlich viel Erstaunliches in dieser Welt – ich muss mich ’n bisschen hinlegen…

Retten kann nur eine Gruppe, wie führende Mitglieder des Freudeskreises Anna Lyse nicht müde wurden anzumerken, was allerdings bei den meisten Adressaten dieser quasi von hinter der Couch geknurrten Weisheit nichts gebracht hat, hihi. Dazu müsstet Ihr endlich wirkliche Körperarbeit in die Therapie wirklich integrieren, liebste Seelenklempner auf Eurem idyllischem Inselchen!

Allein, was geht mich das eigentlich an? Nun, mir wurde heute vom Team des Hauses der ewigen Kindheit geträumt. Der Knaller, Alter! Wieder war ich im Traum in einem Raum, der mehrere Räume aus dem Bereich sozusagen enthielt, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, unter anderem diesen. Der Herr mit der Brille ist allerdings bereits in die ewige Großgruppe abberufen worden, was ich voll scheiße finde, obwohl ich ihn nicht wirklich ab konnte und er mich auch nicht, was er sofort abstreiten würde.

Man grinste. Eine Leiterin fragte mich etwas und ich habe sogar „richtig“ geantwortet, d. h., es kam einige Sätze lang echte Kommunikation zustande, während ich im Traum meist rede, als würde ich hinter einer akustisch abschirmenden Glasscheibe oder in einer ausgestorbenen Sprache sprechen.

Bestanden habe ich, Überraschung, sehr wahrscheinlich nicht, aber die Atmosphäre war erstaunlich freundlich, nicht von unterschwelligem Grauen bestimmt wie fast immer.

Es kamen dann noch mehrere Szenen mit Gemeinschaftsunterkünften, in denen ich die „üblichen“ Fehlleistungen entwickelte, indem ich in die falsche Richtung gelaufen bin, in die falsche Tür gegangen, zur falschen Zeit erschienen usw. Das geht jetzt seit über 34 Jahren so, Tag für Tag bzw. Nacht für Nacht, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Man könnte meinen, das ich ein bisschen fest hänge, aber wo? Krieg‘ ich ’n Orden fürs Durchhalten?

Tja, das ist nun mein Leben – es gibt Schlimmeres!

Diese „gespaltene“ Wirklichkeit! In der sogenannten Realität wird mir eben wieder versichert, dass es, igitt, in kleinen Schritten voran gehen würde, *würg*. In den Träumen aber geht es wieder los mit Gemeinschafts- und gar Notunterkünften; eine Traumszene erinnerte deutlich an dieses Haus.

Diese Traumwelt ist weit „deutlicher“ und „stärker“ als die sogenannte Wirklichkeit! Wer macht das und wie und warum? Rhetorische Frage! Ich erwarte keine Antwort.

Kurzum, nichts Neues in Koskien, aber – häff fann!

PS: Abzüglich dieser Fußnote habe ich genau 1000 Wörter in die Tastatur gedroschen! Hoho! Old Ron erhält einen mentalen Schmatzer von der Weltgeistin!

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