… diese „Philosophie“ in wenigen Worten…

Man beachte die Anführungsstriche; ich wollte nicht „Weltanschauung“ schreiben, weil das Wort, milde formuliert, ideologisch belastet ist. Es geht mir, immer noch und wieder einmal, um gewissermaßen die Gesamtheit der Wahrnehmungsmuster, die man eben als Welt wahrnimmt. Dass viele Menschinnen und Menschen die aus der als normal empfundenen Prägung und Konditionierung in der Kindheit resultierende Relativität dieser Muster nicht wahrnehmen können und wollen, könnte ein grundsätzliches Problem sein.

(… auch ein Gedanke, der schon lange in mir umgeht und den ich hier jetzt äußere, denn ich tue ja niemandem nie nix, nich’… das Weltall besteht wesentlich aus energetischen Mustern, ganz „salopp“ gesagt… warum soll das ausgerechnet bei der nach bisherigen Kenntnissen höchstentwickelten Materie, dem menschlichem Gehirn, anders sein… mit anderen Worten könnte etwa Sterne deuten oder Vogelflug deuten usw. vielleicht doch mehr sein als Eso-Scheiß, indem Etliche begabt waren oder sind, diese strukturellen Ähnlichkeiten oder gar Übereinstimmungen zwischen scheinbar überhaupt nicht miteinander zusammenhängenden sozusagen Materiegruppierungen als Verkörperung von Mustern wahrzunehmen und zu interpretieren… das ist jetzt rein spekulatiefsinnig und vielleicht bin ich voll daneben… aber, wie gesagt – das musste mal raus… lasst Opa doch die kleine Freude, er spielt halt wieder Wunderkind, hihi… zum Stimmen Hören bzw. „Stimmen Hören“ aber habe ich, weil ich gerade bei vermeintlichem Rummelbudenzauber bin, schon vor vielen Monden etwa mindestens Interessantes gefunden… das alles aber nur wieder am Rande und quasi außerhalb der Wertung, bla…)

Manchmal ist es gar nur ein Wort, das mich aufmerken bzw. auflesen lässt; zum Beispiel „Kindheitsmuster“, Christa Wolf, oder „Epochenverschleppung“, Gregor von Rezzori.

Gestern bin ich nun zufällig an diesen Beitrag gekommen. Hier sind es drei Worte, die mich hellhörig bzw. helllesig machten, „aus Muttis Keller“. Muaha.

Schon von Beginn meiner körperlichen Pubertät an bin ich mir immer wieder sehr sonderbar vorgekommen, weil ich gewisse anerkennende Bemerkungen über Mädchen und Frauen nicht drauf hatte und das auch gar nicht wollte.

„Alter, die hat paar Keulen!“, „Sind das Glocken!“ Usw. usw. usf. Dergleichen kennt wohl jedermann bzw. jeder Mann.

Schon damals habe ich immer wieder gedacht, dass mir etwas fehlen würde; schwul, der Typ, will er nich‘ wahrhaben, hähä. Vor wenigen Jahren aber, mit 55+, denn ich scheine in der Tat eher der frühreife Typ, *hüstel*, glaube ich, begriffen zu haben, was da abgeht. „Muttis Keller“, gnihi; das sagt eine Moderatorin, nicht eine Diplompsychologin, was auch wieder interessant erscheinen könnte.

Ich hatte im Wohnheim zwangsweise ausführlich Gelegenheit, in nächster Nähe einen Mitbürger zu erleben, der mit einiger Wahrscheinlichkeit nicht mehr aus „Muttis Keller“ heraus kommen wird und der von früh bis Abend derartige deftige „Komplimente“ verteilte. Das war übrigens nicht nur meine Wahrnehmung, vielmehr z. B. ein Alltagsbegleiter den Herrn sinngemäß sarkastisch gefragt hat, ob der seine tote Mutter vielleicht auch noch ausgraben und mit an den Tisch setzen wolle. Nicht nur ich bin ins Kichern gekommen.

Diese Männer, und sie scheinen in der Überzahl, müssen Frauen runter machen in diesem seltsamen ambivalenten Jargon zwischen Anbeten und Aufklatschen. Andernfalls würde ihnen die psychische Symbiose drohen, die sie mit der Mutter erlebt haben und erleben, was unter anderem einen psychotischen Zustand erzeugen könnte. Deshalb diese aggressiv-abwertende „Abgrenzung“ in Form gebetsmühlenartig herunter geleierter zotiger Kommentare usw.

Tja, wenn man zu solchen Binsenweisheiten mit 55+ gelangt, dann bringt es man zu nüscht in der großen, weiten Welt, nich‘. Bla. Jammer, jammer; heule heule…

Weil ich gerade dabei bin, hier noch ein, ha, stoisch-stur lange mit bzw. in mir herum getragener Gedanke. Ich habe, liebste mental funkende Budenzauberer, nie behauptet, ein Vatersohn zu sein. Vielmehr habe ich bereits erwähnt, dass ich immer mit dem Elternteil gewissermaßen symbiotisch verschmolzen bin, das gerade zumindest körperlich anwesend war. Ich hatte keine Wahl, es war sonst kaum jemand da. Ich armes, armes Ich! Dabei hatte der Vater jedoch sozusagen Überhang, weil er mir auch gewissermaßen konstruktive Prägungen zuteil werden ließ; Liebe zur Literatur, zur Natur und zu Wanderungen, zu Katzen usw. Ich schätze 60:40, Vater:Mutter. „Das dazu!“, wie Diplomlehrer M. zu sagen pflegte, worauf er eine autoritätsuntergrabende Kniebeuge anzudeuten immer wieder gezwungen schien, und auch dies wieder nur am Rande und zur Verspannung.

***

Nur bedingt zum Thema passend und als Abschluss und kulturelle Umrahmung dieses privatfühlosophisch-pseudopublizistischen Pamphlets eines janz weit draußen palavernden Au-Toren wieder ein konstruktiver Beitrag aus diesem Internet, ach…

(… „Pinterest“, wie mittlerweile üblich…)

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4 Antworten zu … diese „Philosophie“ in wenigen Worten…

  1. Herr Ösi sagt:

    Ich hab jetzt nicht viel verstanden von dem Posting, außer dass die Moschnerin, die ich übrigens nicht kenne, obwohl, so übel sieht die Alte gar nicht aus, weil ich nie TV glotze, weil ich keins hab, chchch, aber, und darauf will ich eigentlich hinaus, dass die höchstentwickelte Materie das menschlichem Gehirn sein, nönö, da irrt der Herr, aber ganz gewaltig irrt er da. Ich weiß nicht, was die höchstentwickelte Materie ist oder wo sie sich versteckt, aber das menschlichem Gehirn ist es mit Sicherheit nicht. Soviel steht fest.

    Der Mittwochs-Klugschiss wurde Ihnen heute gratis aus dem Hause Ösi präsentiert…

  2. Gisela Schall sagt:

    „Sag ihr:… Du bist nicht nur hübsch, Du bist auch schön.“
    „Gute Idee!“
    „Ich bin nicht nur hübsch, ich bin auch schön“.

    „könnte etwa Sterne deuten oder Vogelflug deuten usw. vielleicht doch mehr sein als Eso-Scheiß, indem Etliche begabt waren oder sind, diese strukturellen Ähnlichkeiten oder gar Übereinstimmungen zwischen scheinbar überhaupt nicht miteinander zusammenhängenden sozusagen Materiegruppierungen als Verkörperung von Mustern wahrzunehmen und zu interpretieren…“

    Ja – das könnte sein – eigentlich ist alles möglich.
    Vielleicht gibt es sogar einen Zusammenhang zwischen all diesen Dingen.

    Herr Koske, Deine Gedankengänge sind erstaunlich (im positiven Sinne)!
    Angenehme Nachtruhe!

    • Herr Koske sagt:

      Hm. – Na ja… – Ich fand‘ den throngamisierten Gag einfach zum Schreien…

      … ich bin eigentlich baff, weil mich dünken wollte, dass ich mich eigentlich ganz klar ausgedrückt hätte in meinem Posting… na ja, Selbst- und Fremdbild…

      Thx! Guten Tag!

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