Warum ich nie zu nüscht kommen tue. – Oder so ähnlich…

Ahnt man es? Sieht man es? Es ist eigentlich augen- bzw. brillenglasfällig! – Korrekt, das ist nicht das Buch von Sloterdijk, sondern ein Buch über das Buch… Gnihi. Gehste krachen, Alta! Okay, habe ich von booklooker, kost‘ nur paar Euronen. Man weiß ja sonst nich‘, was man mit seiner Kohle anfangen soll, ach!

Oder ist das wieder ein Zeichen? – Ja, jetzt mache ich mich drüber lustig, aber wenn ich wieder einmal den richtigen Hänger habe, is‘ Schluss mit lustich, bla! – Ich soll sekundär literatgeberisch zugange gewesen sein werden? – Man beachte hier den verstohlen geschickten Einsatz des nur noch selten verwandten Futurs 2, *hüstel*…

Sloterdijk ist – schier Musik! Die Einheit von Inhalt und Form, die Dr. Uljanow gefordert hat und die die Nossinnunnossn… – lassen wir das, ist zu (thomas)mannhafter Perfektion getrieben. Alles für das Wohl des Rezipienten, jippie! Immer wieder verstehe ich, was er meint und kann auf diese sehr angenehme Weise feststellen, dass ich doch noch nicht zu verblöden scheine. Man gönnt sich ja sonst nichts! Hier aber nun eine KoskKostprobe, zu der ich mit einiger Wahrscheinlichkeit noch kommen werde, im nächsten Leben; ich habe alle Zeit der Welt, wieder einmal *hüstel*…

Als unverbesserliche Hordentiere haben Menschen bis heute – jede halbwegs gelungene Psychogruppe beweist es – die Tendenz, in eine gruppenmusikalische Kollektiv-Kugel einzutauchen und im Innern dieser hordenhaften Kugelseele konspirative Euphorien als Modell geglückten Gemeinschaftslebens zu genießen. Peter Sloterdijk, „Nach Gott“; Suhrkamp 2017, S. 249

Ha! Ha!!!Man muss das doch mal aussprechen dürfen

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