Mematen-Tolonen-Lasat oder: Ein Jahr in der Veganymedizinische. Ha!

Am 01. Juli 2019 habe ich die veganymedizinische Eigenbehandlung begonnen. Um es auf den Punkt zu bringen – sie läuft und tut gut! Was jedoch viele meiner zu Recht zahlreichen Nichtleser überraschen muss und was ich erst ca. 77 Male erwähnt habe – ich traue mir selbst nicht, diesbezüglich. So einfach ist das? Eigentlich nicht meine Leser, sondern die meines Blogs, klar.

(… die Wirklichkeit ist nicht wirklich befriedigend – es muss irgendwie mehr geben, bla…)

Auch ich beginne jetzt das suchtartige Verhalten zu entwickeln, jede Stulle, die ich mampfe, vorher abzulichten und das hochwertige Ablichtbild ins Netz zu setzen? Nee, is‘ ’ne Ausnahme aus Anlass des Anlasses. Außerdem oder vor allem scheint mir auch oder gerade dieses Verhalten eine Langzeitfolge eines der am meisten traumatisierenden Erlebnisse vieler Millionen Insassen des XX. Jahrhunderts, Hunger. Nein, das habe ich nicht witzig gemeint und es ist auch nicht lustig und es ist zudem keine unzulässige Psychologisierung, basta! Gedanken in dieser Richtung hatte ich schon vor Jahrzehnten und vor Psychoclub, als ich irgendwo aufgeschnappt habe, dass die DaDaeR eines der Länder mit dem höchsten prozentualen Anteil von Fettleibigen an der Gesamtbevölkerung war.

Merkt denn keiner, welch Genie mit mir vergammelt, heule heule? – „Opaaa?!!!“

(Geht ab. Schlürft seinen Magentee.* Abhang. Vorhang.)

Melonen und Tomaten, chch; man glaubt es kaum. Im Rezept wurde Feta-Käse aufgeführt; ich habe Tofu genommen und schon is‘ es vegan. Ich dachte erst, ich hätte lieber Natur-Tofu nehmen sollen, nicht den geräucherten, aber siehe bzw. schmecke: sehr gut!

Dazu reichlich Kurkuma, a weng Olivenöl und der Saft einer Limette. Außerdem habe ich keine Ochsenherz-Tomaten genommen, wie im Rezept ans Herz bzw. an den Magen gelegt, weil ich nicht wusste, was das ist und zu feige und faul war zu fragen. Ich habe mich doch voll durchschaut! Aber die von mir verwandten Cocktail-Tomaten passen, denn die sind besonders tomatig. Diesen Effekt kann man mit Wald- und Kultur-Erdbeeren nachschmecken. In ersteren ist quasi das Aroma köstlich konzentriert, während letztere sozusagen mit Wasser aufgebläht sind.

Koriandersamen fehlen und Pfefferkörner sind ausgerechnet vor ein paar Tagen alle geworden, womit mir die Weltgeistin natürlich wieder etwas mitteilen wollte, weswegen ich gemahlenen Pfeffer rein gepfeffert habe. Kreuzkümmel? Geht denn das? Der schmeckt doch muffig; an getragene Socken erinnernd? Denkste – passt voll, Alta!**

Kokosnussöl war auch alle und ich habe ’n bisschen schnittfesten Kokosnussmus geraspelt, ha! Meersalz habe ich auch nicht, ich habe aber auch nicht mehr Salz genommen; der Klient ist leicht hypertonisch, wir berichteten.

Fertig! Köstlichst! An Guadn!

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… es sind sehr wahrscheinlich Männchen… *hüstel*… Trotzdem muss man die nich‘ essen!

Allein, und ich wiederhole mich zum wiederholtem Male – halbe Sachen! Pflanzen sind auch Lebewesen und wirklich menschliche, nicht mehr säugetierische Nahrung wäre synthetische solche… Bla.

(… äh… – wieder aus dem ausgezeichnetem Frauenmagazin „Pinterest“, das audiovisuelle Kommunikat…)

** Wobei „Magentee“ der koskatöricht persönlichkeits- sowohl als auch störungsspezifische Euphemismus für „Bohnenkaffee“ ist; wir bitten um Unverständnis!
** Hiermit jedoch beabsichtigte der Au-Tor keineswegs mitzuteilen, dass er getragene Socken zu speisen pflegt!

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