(„… zu oft wieder eingeschlafen…“ – Heiner Müller…)

Das ist das Einzige, was ich von Müller kenne, und das habe ich nicht witzich gemeint, denn – es reicht schon; ein existentieller Satz. – Aber was sollte ich wollen, als ich da kurz nach fünf wach war? – Ich kann ja nicht mehr wollen, ich soll wollen; die machen das schon, die In-Vivo-Therapeuten.

Vermutlich sollte ich Morgenseiten nach Julia Cameron schreiben? Egal, ich bin wieder eingepennt und habe zwei dieser Träume erlebt, die „farbkräftiger“, lebendiger, leuchtender sind als alle Erlebnisse in der sogenannten Realität; ich habe diesen Effekt schon einige Male zu beschreiben versucht und werde es vermutlich immer wieder versuchen.

Erst ein großer Raum, der an Klinik oder Heim oder Herberge erinnerte; die Atmosphäre war eher humoristisch, aber sehr wahrscheinlich habe ich nicht bestanden.

Dann eine Szene hier in der Küche; mein Nachbar steht dort mit einer Frau und weist mich zurecht, dass ich die Tür leise schließen soll. Das ist wieder einmal und wie in der sogenannten Realität üble Verdrehung ins Gegenteil. Ich bin derzeit dermaßen überempfindlich gegen laute Geräusche, dass ich selbst die Wohnungstür fast immer festhalte, bis sie zuschnappt und sie nicht mit dieser hydraulischen Dingsbums zuknallen lasse. Ich zeige dem Herrn den Stinkefinger.

Seltsamerweise bin ich mir bei diesem Traum sicher, dass die Person im Traum nicht gewissermaßen konkret zu nehmen ist, sondern für jemanden steht, um einen Textbaustein aus dem Freudeskreis Anna Lyse zu benutzen. Ich ahne auch, wer der Mann ist, aber das behalte ich jetzt für mich.

Vor etlichen Tagen hatte ich einen relativ angenehmen Traum mit einer großen blonden Frau, und es ging gar nicht vorrangig um Erotik, sondern um Kontakt – die „Entsprechung“ in der sogenannten Realität habe ich gestern erlebt. Wem soll ich so was erzählen? – Meinem Web-Blog…

Bla.

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