„… nicht irgendein daher gelaufener esoterischer Spinner…“

Wozu Fernsehen? Es gibt YouTube! Man kann anhalten, zurück spulen, ein audiovisuelles Kommunikat fünf Mal hintereinander sehen usw.

Das verstehe ich sehr gut; siehe Überschrift Headline! Hätte ich zwei Doktortitel, wäre ich glaubwürdiger, logo! Ph! Im nächsten Leben gehts anders lang!

Bezeichnenderweise bin ich nicht auf den Gedanken gekommen, in diesem Internet einschlägige Informationen zu suchen. – Was hat das zu bedeuten, im Unbewusstem? – Dabei habe ich schon vor vielen Monden ein Buch von Hans Bender gelesen, dem Gründer dieses im Video erwähnten Instituts, und alles vergessen bzw. „vergessen“.

Passt schon! Etwa bei 10:00 kommt das Wort Dissoziationsbereitschaft – ich habe natürlich nicht schlecht gestutzt. Mittelkürzlich habe ich launig-flippig zum allgemeinen und speziellen Dissoziieren Textchen gepostet, um es wieder einmal ostpreußisch zu formulieren.

Kurz vorher sagt von Lucadou fast wörtlich, dass Menschen, die derartige Phänomene erleben, nicht psychisch krank wären. Wieder traute ich meinen Ohren nicht gleich, als er hinzufügte, diese Menschen wären „eher gesünder als Andere“.

Den Gedanken habe ich auch bereits seit vielen Jahren immer wieder, dass mich „der Budenzauber erwischte“, weil ich über-rational war.

Dr. F. 1984 im Hirschkindergarten bewusst theatralisch-überzogen: „Herr Koske – Kopf, Kopf, Kopf!“ Das heißt, ein bisschen bin ich möglicherweise von dem übermannt worden, was C. G. Jung den „Schatten“ nannte; auch den Gedanken hatte ich schon des Öfteren. Und – hilft er mir weiter? Drauf defäkiert!

Dann fällt mir Ammon ein – „gesünder als gesund“. Schließlich kann ich den Drang nicht unterdrücken, das zu praktizieren, was ich im vorhergehendem Posting erwähnt, weil bei der entzückenden Künstlerin gefunden habe, Humor als ein Schild usw. „Gar nicht krank ist auch nicht gesund!“; Karl Valentin, wer sonst.

In einem Punkt muss ich sowohl von Lucadou als auch Ammon widersprechen. Es gibt eine „organismische“, biologische, psychosoziale oder wie auch immer Energie! – Der sich in dieser Behauptung zeigende Größenwahn ist störungsspezifisch und damit zu tolerieren! Har har (?) – Ammon hat darauf hingewiesen, dass „Sozialenergie“ metaphorisch gemeint wäre.

Ich behaupte hier unverschämter Weise, denn ich bin im Widerstand, *hüstel*, dass es dergleichen real gäbe, und dass man diese Energie zumindest manchmal spüren kann.

Besonders deutlich habe ich das vor einigen Jahren bei einer Verkäuferin für Backwaren erlebt. Nein, ich war nicht verknallt und ich wollte nix von ihr; ich muss das ja gleich wieder hinzufügen. Ich habe die Frau einmal völlig unerwartet mit Mann und Kind -zig Kilometer von ihrem Backwarenladen entfernt getroffen und sie hat mich geradezu überschwänglich gegrüßt; einer der seltenen Augenblicke, in denen ich sprachlos war.

Die Frau war mir eher unheimlich, was ich nicht zugegeben hätte. Sie war eine der Frauen, über die Leutinnen und Leute, die sich sicher schienen, das einschätzen zu können, immer wieder behaupteten, dass ich so was „brauchen“ würde; „Richtig was zum Anlangen, nicht immer ihre Nymphchen und Elfchen, hä hä hä!“

Wenn das frauenfeindlich erscheinen sollte – derartige Rückmeldungen habe ich vornehmlich von Frauen bekommen. Hä hä. „Böse Hobbitse, böse Hobbitse!“

Wenn mich jemand gefragt hätte, aber mich fragt ja nie niemand nichts, was unter Vitalität zu verstehen wäre, hätte ich auf diese Verkäuferin verwiesen. Sie strahlte etwas aus, das erklärtermaßen nicht nur ich wahrgenommen habe; Lebendigkeit, Frische, Elan usw. Allein die roten Wangen hatten etwas Hoch-Energetisches; man spricht immer von Backen, obwohl diese ja hinten unten sind; ja, ich bin sexistisch, bla…

Einmal, als sie mich angesprochen hat, war das wie ein Luftzug, wie man ihn erlebt, wenn eine Tür zufällt oder ein Flugzeug über Einem die Schallmauer durchbricht. Das war keine Einbildung, zumal ich das Phänomen völlig überraschend erlebt habe. Ich habe es zudem schon des Öfteren erlebt, bei dieser Frau war es nur besonders deutlich.

Aber in einer Kultur, die seit Jahrhunderten auf Technik, Technik, Technik und Technologie, Technologie, Technologie setzt, kann man nicht allzu viel Verständnis oder auch nur Interesse für Psycho-Club erwarten und schon gar nicht für solchen Eso-Scheiß. Ist doch wahr – man wird das ja wohl noch sagen dürfen

(… ja, ich will die Welt retten mit Telepathie, höhöhö… bla bla bla…)

An Guadn, folks!

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