(… grüßig tiert das Ewelmurm……)

Die Hauptverwaltung Budenzauber (HAUBUZ) war neuerlich kreativ! Heute wurde ich wieder im unwohlbekanntem Vollzug der Umkehr einer traumatherapeutischen Grundübung beim Abgleiten in innere Bilder aufgescheucht, aber dieses Mal durch „elektronisches Piepen“ wie beim Hochfahren des PCs. Das war noch nicht! Es gibt, wie es scheint, Entwicklungsmöglichkeiten selbst bei Leuten, die, O-Ton vox populi, den Simulanten spielen

(… äh… – einmal Piepen beim Hochfahren bedeutet bei meinem BIOS „Alles okay!“… äh… – natürlich nicht bei meinem BIOS, sondern dem meines PCs… little joke btw… was mein BIOS betrifft, wende man sich bitte an mein Command Center…)

Ansonsten einige Szenen mit dem Herrn, in dessen Prenzlauerberghütte ich 1983 schwarz verblieben bin, nachdem er ausgezogen war. Da fing die Wohnungsmacke an. Ich habe mich wie ein „Abgetauchter“ bewegt, habe keine lauten Geräusche gewagt, bin auf Socken umher geschlichen usw. Natürlich – selbst schuld…

Das war auch noch nicht; dieser Herr ist mir noch nie im Traum erschienen worden. Man könnte jetzt mit dem Textbaustein des Freudeskreises Anna Lyse kommen: „Für wen steht Herr X. im Traum?“ Aber ich lasse das, sonst muss ich kotzen die abrupte Umkehr der Transportrichtung der Speiseröhren-Peristaltik bewusst forcieren.

Die Prüfung bestand heute im Versuch, eine Bindung an einen Job zu erzeugen; hier einen Job beim Straßenbau. Der Mann bereitet das „Sandbett“ für Gehwegplatten oder Pflastersteine vor. Ein paar Augenblicke später kommt mir schon im Traum der Gedanke, dass ich wohl nicht zusehen, sondern mithelfen soll, aharhar. Immerhin!

Das nicht Bestehen der Prüfung ergibt sich aber vor allem aus dem bereits in hunderten Variationen erlebten Ablauf, dass ich irgendwo hin gehen und zurück kehren soll, etwas hinbringen oder abholen, und mich hoffnungslos verlaufe. Die Situation wird nicht „rund“, nicht „geschlossen“, die Gestalt wird nicht vollendet usw. usw. usf.

Auch das geht jetzt seit 86; im Juli sind es genau 34 Jahre. Ich frage mich immer wieder, ob die Leute, die mir „helfen“ wollen, dergleichen, zuzüglich der sonstigen „Symptome“, man beachte die Anführungsstriche, auch nur 34 Wochen durchgehalten hätten. – Das ist „kerndeutsch“, dieses „Durchhalten“, genau! – Aber was habe ich davon? Ich kann nicht anders, „… ich muss darüber quatschen…“.

Gleich nach dem Aufwachen dann: ‚Will nich‘ arbeiten, weilla ’n Computer hat!‘ Auch hier wieder diese Kōan-Technik. In der vorigen Woche war ich mehrfach so weit, wieder ’n Job zu suchen und ’ne Bewerbung abzuschicken; sofort kam etwas wie ‚Geht nur arbeiten, wenn er kein Geld mehr hat!‘ oder ‚Will wieder arbeiten, weilla kein Geld mehr hat!‘ Das stimmt auch inhaltlich nicht; ich habe nicht mehr oder weniger Geld als sonst und komme einigermaßen klar.

Was soll das? – Gar nichts? Ich brauche nicht nach einem Sinn zu suchen, es gibt keinen, „das“ ist einfach so, irrational, irre? Bla. Nein, ich nehme keine Smarties; das wäre auch Blödsinn nach 34 Jahren ohne neuroleptische Dröhnung, siehe eben oben.

Tja, ewig – siehe Headline…

Warum immer volles Programm in der Küche? Das ist mir schon im Wohnheim aufgefallen, dass diese Pseudo-Halluzinationen immer verschärft waren oder wurden, wenn ich in der Küche hantiert habe. Pseudo-Halluzinationen sind unter anderem Phänomene, bei denen im Hintergrund tatsächlich Leute reden, ich aber nicht höre, was die wirklich reden, zum Beispiel über das Wetter usw., sondern an und meist gegen mich gerichtete Sätze, siehe eben oben. Ich weiß genau, dass das nicht geht, weil ich nicht der Nabel der Welt bin usw., aber das ändert nix an den Hallus. Bei Persönlichkeitsgestörten ist im Gegensatz zu „richtigen Irren“ die Realitätsprüfung adäquat, d. h. vereinfacht gesagt, bemerke ich durchaus, dass was nicht stimmt, kann aber nichts dagegen tun.

In der Küche bin ich besonders stark dissoziiert, weil ich da besonders ausgeprägt die Hausfrau bin, die ich sein muss, um meine Stiefmutter zu übertrumpfen und wieder die Nr. 1 meines Vaters zu sein, die ich vor dem Erscheinen dieser Frau war? – Meine Güte, bin ich schlau! Ich würde ja gern mit mir gehen, aber ihre Eltern sind dagegen, aharhar! Little joke btw!

Dass „Hallus“ auch bei Dissoziationsreaktionen und Depressionen auftreten, habe ich leider erst vor wenigen Jahren exploriert; es steht im Internet, *hüstel*. Aber wie ich schon mehrfach sagte, ist in kaum einem medizinischem oder überhaupt wissenschaftlichem Bereich die Begriffsverwirrung so groß wie in der Psychiatrie.

Wenn denn Psychiatrie eine Wissenschaft ist! Der von mir aus Gründen geschätzte Schriftsteller Juri Nagibin spricht von „medizinischer Belletristik“, und ich muss gestehen, dass meine Erheiterung völlig meinerseits ist oder so ähnlich.

Aber was soll man von Ottilie Normalverbraucherin erwarten, wenn ein weltbekanntes Institut auf seiner Website von Platzangst (Agoraphobie) spricht bzw. schreibt, obwohl Raumangst (Klaustrophobie) gemeint ist?! Es geht um das in diese MRT-Röhre geschoben Werden, also eindeutig um Klaus T. Rofobie. – Little joke btw! – Ich habe hingeschrieben, ich arroganter kleiner Scheißer, die haben es nicht geändert.

Um auf den Punkt zu kommen – „Hört! Hört!“*-, ebenfalls zum wiederholtem Male der Hinweis, dass sehr häufig psychische Spaltung im Sinne von Dissoziation gemeint ist, wenn man von „Schizo-“ spricht oder schreibt.

(… eben kam per Mental-Funk, ich hätte die Wende verpennt; d. h., der Stasi schreibt wieder seine Berichte… das ist eher nicht originell, liebste Budenzauberer…)

Bla.

An der Werbefachschule, wo ich gut aufgehoben war nicht nur deshalb, weil ich der zweitbeste Student der Seminar-Gruppe war, bin ich eines Tages nach einer Vorlesung aufgestanden und nach Hause gegangen und nicht mehr wiedergekommen. Das war der schärfste meiner -zig Ab- und Ausbrüche. Ich konnte niemandem erklären, warum ich das getan hatte. Jahre später hatte ich den Gedanken, dass es sich um so was gehandelt haben könnte. Und? Interessiert das jemanden? Nö. Is‘ Psychoscheiß, kann weg. Höhö.

Nun aber bin ich ein lustiger Alter und ergebe mich willig in mein mildes Verdämmern, ach…

Was mich ziemlich genervt hat, waren die in der letzten Woche häufig erfolgenden Rückmeldungen per Mental-Funk, ich wäre jeden Abend voll. Zum letztem Mal Alkohol getrunken habe ich im Frühjahr 2018. Als ich im Wohnheim einem Nachbarn WLAN eingerichtet habe, hat der mir eine 0.33-Liter-Plastikflasche Hopfen-Emulsion kredenzt. Ich will das nicht als Bier bezeichnen, aber ich wollte kein Spielverderber sein.

Na ja – es gibt Schlimmeres, in der Tat! In diesem Sinne – häff fann!

PS: Das sind jetzt 1017 Wörter und damit habe ich, *hüstel*, meine Pflicht erfüllt

* Hier sieht sich der Klient neuerlich als Parlamentarier – wir bitten um Unverständnis!

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