(… weil ich doch „Kuckucknest“ spiele – „im Unbewussten“…)*

Es gab immer Kakao und Kuchen und bunte Teller, manchmal sogar mit Dominosteinen, bei den Weihnachtsfeiern für die Kinder der Angehörigen der bewaffneten Organe im Speisesaal der Kaserne südöstlich der Moschee.

(… Oppa brabbelt wieder ein bisschen von die schönen Zeiten früher… lassen wir ihn doch ein wenig im Garten spazieren gehen…)

Ja ja, war nich‘ alles schlecht, *hüstel*… Jedes Mal aber wurde als Höhepunkt der neue Indianerfilm der DEFA gezeigt. Der hier gepostete wurde erst gestern hochgeladen. Nun habe ich nur ein bisschen rein gesehen und musste ganz ohne sogenannte Ostalgie feststellen – Scheiße, nicht schlecht gemacht, Mann! – Ist das mal ’ne Filmkritik aus der Unterschicht, Wahnsinn!?

* Ich wollte rein, nicht raus. Und, wie ebenfalls schon gesagt – der sozusagen Kernplot des Films ist nicht „Klapsmühle“, sondern es geht darum, was passiert, wenn eine Gruppe derart geschlossen agiert, dass keine Relativierung, „demokratische Korrektur“ usw. von einer Metaebene aus mehr stattfinden kann, so dass die Gruppe in immer engeren Kreisen buchstäblich frei dreht. Am Beispiel einer „Klapsmühle“ ist das „nur“ besonders deutlich und auch lukrativ zu veranschaulichen; lukrativ vor allem im Hinblick bzw. im Hinhör auf die Lautstärke des Klingelns in der Kinokasse. – So weit wieder der Klugschiss to go von unten, ha!

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