(… auch muss das Rätsel um den verschwundenen Senf gelöst werden…)

„Stranger Things“, Staffel 3, Folge 1, 22:30 Minuten. „Könnten Sie den Hinweisen folgen und das Rätsel um den verschwundenen Senf lösen?“ Gemeint ist der Senf im Hamburger. Die Frage wird gerichtet von einem gestandenem Redakteur der „Hawkins Post“ an die Praktikantin der Redaktion, sprich an das, Zitat, „Schätzchen“ zur Bedienung der Herren Nancy Wheeler, die wieder einmal „idealistisch“ vorprescht. – Am Ende „gewinnt“ sie, denn Frauen sind härter. – Dennoch ist diese eine der vielen Stellen, an denen ich mehrfach „zurück spulen“ musste, weil es mich fast gerissen hätte.

„Stranger Things“ habe ich mir bis heute Morgen zum vierten oder fünften Mal gegeben. „Fringe“ ist nun nicht mehr auf Platz 1 meiner geheimen Top-Ten-Liste der Serien… – Ja, es ist Eskapismus! Herr K. weicht den Anforderungen des Lebens aus usw. Serie als eine Art Familienersatz, wie von Medienwissenschaftlern heraus gearbeitet wurde, wie ich schon mehrfach sagte. Na – und?

Ich habe schon des Öfteren schwadroniert über das Fehlen „positiver“, freundlicher und wie auch immer Utopien. Überall Post-Apokalypse und immer noch ein Blockbuster mit toten Städten usw. „Stranger Things“ ist anders. Vor allem gilt, was ich letztens schon schrieb. Der Einbruch der ausgeschlossenen Wirklichkeit in die eigenen Konstrukte von Realität, hier bunter und schriller und deutlicher dargestellt als etwa in „Das Leben der Anderen“. „Die Dinge der ausgeschlossenen Wirklichkeit künstlerisch-metaphorisch als Monster dargestellt“ wäre im eben angedeutetem Sinne ein Alternativtitel. Die Serie spielt vor der allgemeinen Entgrenzung im Kleinem und im Großem incl. Mauerfall in den Achtzigern.

Kurzum – sie ist phantastisch im mehrfachem Sinne! Bla. Das kann man ja nun mal so stehen lassen, Herr Vielsprech K., nich’…

PS: Herein zum evolutionärem 1. Mai!!!

© Die Ursprungsdatei des Hintergrundbildes ist gemeinfrei.

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