Ich war oben, Doc Erickson! Ha!

Olympiaberg in M. Die Ursprungsdatei des Bildes ist gemeinfrei.

Das war einer der Momente, in denen ich auch emotional begriffen habe, zumindest als Ahnung, wo bei mir unter anderem der Hase im Pfeffer liegt oder wie man da sagt als volksnaher Schreibwerktätiger. ‚Was ’n das für ’ne simple Masche?!‘, habe ich in etwa gedacht. – Wie mehrfach angedeutet, pflege ich gelegentlich zu denken. – ‚Der sagt Leuten, die sollten auf dem Weg zur Arbeit eine andere Route nehmen als die gewohnte – oder der schickt die auf ’nen Berg hoch! Was’n das für ’ne plumpe Intervention, hihi???!‘

Wieder einmal habe ich nur gewissermaßen den Inhalt des Kontaktes gesehen, nicht den Beziehungsaspekt. – Ich hab‘ mich doch voll durchschaut, Frau Doktor Anna Lyse! – Hier war der Kontakt besonders intensiv als sogenannter hypnotischer Rapport, der nebenher im Unbewussten wirkte, während der Klient seine Runden in seinem Lebenskreis drehte.

Ein genialer Mann, der Erickson; nach wie vor mein Favorit fürs Weiße Haus. – „Opaaa?!“ – Kann ich mir gar nicht vorstellen, eine Welt, in der ein Milton Erickson Präsident der USA ist; aber vielleicht liegt das an meinem Mangel an Phantasie, heule heule…

Natürlich habe ich mich erst einmal wieder verlaufen. Ich bin zunächst einen nur milde ansteigenden Weg hoch gekeucht, um dann festzustellen, dass ich auf einem mit der Haupterhebung gar nicht verbundenem Hügel war und – im Kreis gelaufen bin. Hihi. Das konnte gar nicht anders sein! Aber dann habe ich mich die Serpentinen, eigentlich Zickzacklinien, auf dem südwestlichem Steilhang besagten Hauptbergs hinauf geschleppt, habe auf dem, ostpreußisch gesagt, Plateauchen ein kleines Ehrenründchen gedreht und bin hierauf mit einem gewissem Gefühl der Befriedigung in Richtung Nordosten wieder hinab getappt. Man wird das doch wohl noch sagen dürfen! Ich brauche ja schon ’ne knappe halbe Stunde bis hin, weil ich ’n Bogen laufe. Bla.

(… veganymedizinische Eigenbehandlung… exzessives Rennen… alles Schein-Aktivitäten… was, harhar, paradox ist, denn ich kriege ja eben keine Scheine dafür… ja ja, Zynist… blubb… )

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16 Antworten zu Ich war oben, Doc Erickson! Ha!

  1. Gisela Schall sagt:

    Schön, dass Du oben warst…!
    Weiterhin gut Renn, gut Lauf, gut Tapp und gut Verschnauf!

    Eine Geldquelle ist das Bekleben des Autos mit Werbung. Der Verdienst liegt laut ADAC hierbei je nach Größe des Aufklebers und Auftraggebers zwischen fünf und 300 Euro pro Monat.https://www.welt.de/motor/article123631458/So-laesst-sich-mit-dem-eigenen-Auto-Geld-verdienen.html
    …Vielleicht ist sowas auch mit Brust- und Rückenschildern möglich…?

    • Herr Koske sagt:

      Hä-ähm! – Leider ist meine Brust keine breite solche zu nennen und daher für großflächige Wirtschaftskommunikation kaum geeignet, aber könnte ’ne Geschäftsidee sein…

      (… wenn dieses Gefühl nur länger anhalten würde… kann man nicht den ganzen Tag rennen… – das ist was Atavistisch-Urhordenmäßiges… „damals“ sind manche Hominiden wohl tatsächlich stundenlang in Bewegung gewesen, bei der Jagd und so… rrrrrrr…)

      Bla. – I donk o scheen!

      • Gisela Schall sagt:

        das ist was Atavistisch-Urhordenmäßiges… „damals“ sind manche Hominiden wohl tatsächlich stundenlang in Bewegung gewesen, bei der Jagd und so… rrrrrrr…)
        Ja und bei der Jagd haben sie der Beute nen Knüppel über´n Kopp gezogen, Beute in die Höhle verbracht und als Stressausgleich stundenlang ins offene Feuer gestarrt… Dafür hat die „Technik“ ja ausreichend „Ersatz“ geschaffen…

        … Gern g´scheh´n, fiad Di…!

        • Herr Koske sagt:

          … ich habe ja da im Internet gelesen – Hammer… die haben sich die Felle runter gerissen und so rum geruckelt – und manchmal kamen Kinder, ha… aber ich kann mich nicht mehr so genau erinnern, ist so lange her…

          pfiat di… Gisela, du kommst nachher mal ins Lehrerzimmer…

  2. Gisela Schall sagt:

    … und Lesern!!!!!

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