… Intuition… – Intuition?

Eine dieser Situationen, die immer wieder auftreten. In gewissem Sinn und Maße ist der Traumscheiß in dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre. Wieder habe ich mich quasi verlaufen, süüüß, und plötzlich eskaliert das ein bisschen. Eskaliert ein bisschen, so ein Quatsch, aber ich lasse das jetzt so stehen, zwecks nämlich bezüglich Authentizität usw.

(… ‚War nich‘ beida Stasi, war nich‘ beida Stasi, war mal Küchenabeita!‘…)

Erst tappe ich Radfahrern hinterher, um dann festzustellen, dass das zwar ’ne Umleitung war, in Bayern „Ableitung“ genannt, aber eben für Fahrzeuge, nicht für tappende Fossile. Ich musste auf den Mittelstreifen ausweichen und neben den Schienen herlaufen und zum Glück kam gerade keine Tram angetramt.

(… ‚War nich‘ beida Stasi, war nich‘ beida Stasi, war mal Küchenabeita!‘…)

Dann an ’ner mir unbekannten Kreuzung habe ich regelrecht Haken geschlagen, weil da Absperrungen waren. – Die glotzen alle, keine Einbildung. Okay, ich bin zweimal bei Rot rüber; kein Vorbild für die anwesenden Kids und überhaupt. Wie in diesen Träumen, in denen alle mich ansehen und etwas zu erwarten scheinen, das für „normale“ Menschen selbstverständlich zu sein scheint, während ich nicht drauf komme, wäh…

Tja, das war es dann wohl wieder, habe ich mir gedacht, weil ich bei diesem Haken Schlagen von der Straße abgekommen bin, die ich mir bei Google-Maps als Weg zum letztens schon nicht erreichten Ziel ausgeguckt hatte. Nicht bestanden! Ich sollte wieder irgendwo hin wollen, aber es hat wieder nicht geklappt.

Aber – siehe! Einige Minuten später und einige hundert Meter weiter schien mir, die „Ausbuchtung“ der Straße links von mir, die man als kleinen Park gestaltet hat, würde ich kennen. Dies traf zu, dahinter führte ein Weg an der „Schlosswirtschaft“ und den ehemaligen Handwerksbetrieben des Schlosses vorbei, in denen jetzt Leutinnen und Leute in Wohnungen wohnen, zum Nymphenburger Schloss. An der nächsten Ecke aber war das von mir gesuchte Haus, ha! D. h., es ist vermutlich jetzt immer noch da.

(… ‚War nich‘ beida Stasi, war nich‘ beida Stasi, war mal Küchenabeita!‘…)

Wie gesagt – ha! Dann bin ich die Romanstraße hinunter gefedert; „hinunter“, weil abnehmenden Hausnummern folgend, und „gefedert“, weil da viele wohlsituierte Girls residieren, *hüstel*. Noch mehr wirklich schöne Häuser als letztens in einer Parallelstraße von mir verstohlen bewundert. Ich glaube, es steht alle hundert Meter ein Haus unter Denkmalschutz. Tja. Na ja – aber ich kann echt nicht den ganzen Tag im Laufschritt verbringen, um dieses Gefühl einer gewissen Berechtigung zur Anwesenheit erleben zu können, bla.

(… ‚Dichtet doch nich‘, dichtet doch nich‘!…)

Wenn ich diese Rennerei noch ’ne mittlere Weile durchhalte, kann ich mit den Antihypertonika endlich tun, was man mit Smarties überhaupt tun sollte; siehe folgendes Video von medizinischen Kapazitäten, speziell die Lehrvorführung von Dr. Urlaub, muaha…

Die hat bestimmt lila Höschen drunter… – „Opaaa?!!! Trink Deinen Nierentee!“

Dieser Beitrag wurde unter Budenzauber, Musik, Nabelbohrungen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.