… wieder mal eindeutig… – (keine) neue(n) Murmeltiergrüße…

Zur „Deutung“ der Tatsache, dass mir schon über hundert Mal geträumt wurde, ich wäre in der elterlichen Wohnung in der Robert-Koch-Straße 28, muss man nicht Frau Dr. Anna Lyse heran ziehen. Heute war das wieder dran und wieder einmal ganz heftig.

In dem Bereich, über den man sich geeinigt hat, dass er die Realität wäre, sind die Häuser längst abgerissen rückgebaut; man plant, dort Eigenheime zu bauen. Das sind diese freistehenden Plattenbauwohnungen mit Dach, die man heutzutage gezwungen ist, als Einfamilienhäuser anzusehen. Ja ja, ich bin neidisch und eifersüchtig, ist ja gut bzw. ungut!

In meinem Paralleluniversum aber entsteht dort eine Fachhochschule für Kunst und Medien, denn es gibt im gesamten Land Brandenburg außer der Filmuniversität in Potsdam keine solche Hochschule.

Zudem ist der Standort bereits eine Art Schulzentrum mit Medizinischer Fachschule, Musikschule sowie je einer derzeit coronierten und einer abgewickelten Schule. Neben bzw. hinter Letzterer erstreckt sich ein Platz, den als idealen Campus wahrzunehmen man kein Architekturstudium braucht. Usw. Bla.

Was sich im Traum ebenfalls wiederholt, ist, dass ich quasi zweimal Anlauf nehmen darf. Das wird nicht sehr häufig in meinen Träumen gesendet. Bei meinem erstem leibhaftigem Erscheinen ist der Wohnblock zwar leer gezogen, aber nicht entkernt, so dass ich noch in der Wohnung herum tappe, die wohl bis auf den Beton herunter kahle Wände hat.

Beim zweitem Mal ist der ganze Wohnblock in ein überdimensioniertes Gerüst eingebaut; es reicht bis auf die Straße und bis zur Nebenstraße. Etwa ein Dutzend Bauarbeiter stehen neben dem Gerüst und sie deuten wie Pantomimen mit den Händen ein weiteres Gerüst an. Sowohl sie als auch ich sind erheitert von dieser Darstellung. Alle aber blicken in dieser ebenfalls in -zig Träumen erlebten Erwartung auf mich, die jedermann zu verstehen scheint, nur ich nicht. Ich muss jetzt irgend etwas offensichtlich für Ottilie Normalverbraucherin ganz Normales tun, aber ich komme nicht drauf.

Offensichtlich ging es zum -zigstem Male um die Bindung an eine Werktätigkeit, hier Bauarbeiter. Nicht bestanden. Letztens wurde übrigens wieder etwas mit Tellerwäscher in ’ner Spülküche im Traum gesendet; nicht bestanden.

Tja, so geht es jetzt immer weiter in dieser gewissermaßen Parallelwelt. – Eben kam tatsächlich wieder per Mental-Funk ‚Kuckuck!‘, es ist echt der Wahnsinn! Brauchst gar nicht versuchen zu schreiben, ist sinnlos! Ich schreibe aber trotzdem; die fanatische Bosheit des Spießers nach Dr. Marx. Böse Hobbitse, böse Hobbitse… – In dieser Welt aber, über die man sich geeinigt hat, dass sie die Realität wäre, scheint es unmöglich, jemandem zu verklickern, dass ich nicht spinne usw.

Wie gesagt, wird auf meinem Grabstein stehen: „Seine Lebenslinie war eine Asymptote – er war immer dichter dran!“

(… warum schreibe ich das auf… um überhaupt etwas zu schreiben… besser als nix… und mehr ist gerade wieder nicht drin… bla…)

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